Der Chevrolet Volt gerade mal einen Liter Spit auf 100 Kilometer schlucken, wenn er Ende 2010 auf die Straßen rollt. Der Wert bezieht sich allerdings auf die ersten 100 Kilometer, von denen 64 mit reiner Akkukraft zurückgelegt werden. Danach sorgt ein Benziner für elektrische Energie.
Das Ganze auf Rüsselsheimer Art: So stellt sich Opel die elektrische Zukunft vor. Anders als sein Zwillingsbruder Chevrolet Volt hält der Ampera ab 2011 eine echt coole Nase in den Wind, er wird aber genau so sparsam.
Bislang gab es nur ziemlich düstere Aussichten auf den Ampera – zumindest, was die Beleuchtung auf den ersten Fotos angeht. Technisch basiert der Stromer auf ...
... Chevrolets Elektro-Konzept Volt. Mit 4,40 Meter Länge, 1,80 Meter Breite und 1,43 Meter Höhe entsprechen die Dimensionen in etwa den Abmessungen des 2007 vorgestellten Concept Cars. Ende 2010 soll die Produktion beginnen – ein Jahr früher als der geplante Serien-Start des Elektro-Opel Ampera.
Ohne Ecken und Kanten: Optimiert wurde beim Chevrolet Volt vor allem die Aerodynamik. Allzu harte Kanten aus der früheren Studie wurden entschärft.
Angetrieben wird der Volt von einem 150 PS starken Elektromotor, der es auf ein maximales Drehmoment von 370 Newtonmeter bringt.
Zeitgemäß: Das Aggregat wird von einer Lithium-Ionen-Batterie mit Energie versorgt.
Volt Ihr mal reingucken? So sieht das nackte Fahrgestell des Elektro-Chevy aus, auf dem später auch die Hülle des Opel Ampera steht.
Doppelherz: Zusätzlich zum 150 PS starken Elektromotor ist ein kleiner Verbrenner an Bord. Der treibt jedoch nicht die Achse an, sondern dient in Volt und Ampera ...
... als "Schrittmacher": Geht der Batterie die Puste aus, kommt Otto dazu und fungiert als Generator. Bei GM nennt sich das ganze "Range Extender", also Reichweiten-Verlängerer.
Vorteil: Der Ampera fährt immer elektrisch, muss aber nicht zum ständigen Aufladen an die Steckdose. Ein echter "Öko" ist er dadurch aber natürlich nicht mehr – läuft der Generator, wird Sprit verbrannt und auch CO2 produziert.
Die Lithium-Ionen-Batterien verteilen sich in T-Form über das Volt-Chassis. Das muss so sein, weil der Energie-Speicher immerhin stolze 180 Kilo auf die Waage bringt.
Dafür leisten die Zellen ganze 16 kWh – klingt wenig, ist aber in etwa so viel, als wenn man 230.000 kleine Mignon-Batterien (kennen wir aus der Fernbedienung) zusammenschließen würde.
Derart geladen, surrt der Volt bei voller Leistung in rund neun Sekunden auf Tempo 100.
Mit voller Aufladung soll der Öko-Chevy 64 Kilometer weit kommen. Bis zu 161 km/h Spitze sind drin.
Multitalent: Der Verbrennungsmotor unter der Haube kann auch mit E85 gefüttert werden.
Der Kofferraum unter dem kurz geratenen Stummel-Heck ist nicht wirklich riesig: Er fasst gerade mal 301 Liter Gepäck.
Im Cockpit wartet auf den Fahrer ein individuell konfigurierbares Display.
Alle wichtigen Bedienelemente sind über einen zentralen Touchscreen steuerbar.
Das Entertainment-System vereint Musik und Navigation.
Rückblick: So sah die erste Studie des Chevrolet Volt aus. Erstmals wurde sie Anfang 2007 auf der Auto Show in Detroit präsentiert.
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