Tuning total auf der 41. Essen Motor Show. Insgesamt köchelt man zwar auf etwas kleinerer Flamme als im Vorjahr – Ausreißer wie den PPI Razor GTR gibt es aber doch.
Der Supersportler aus schwäbischer Manufaktur protzt mit Kompressor-Power und satten 580 PS.
Tuner PPI demonstriert trotz gewaltiger Optik Leichtbau auf höchstem Niveau. In 3,7 Sekunden geht es auf Tempo 100.
Pompös der Auftritt der Marke Brabham. Der Hersteller und Tuner klebt beim BT 92 stolz das eigene Logo auf die Haube.
Die Basis des BT 92 ist kaum zu übersehen: ein aktueller BMW M3. Brabham will den völlig neu konstruierten Boliden auf 500 PS hochzüchten.
Die Darstellung des geschichtlichen Hintergrunds ist eindrucksvoll aber fragwürdig. Ex-F1-Champion Jack Brabham distanziert sich ausdrücklich von Brabham Racing Limited.
Beim BT 60, der auf dem aktuellen BMW 6er Cabrio basiert, strebt der Autobauer satte 600 PS an. Die Leistungsgrenze ist nach oben offen.
BWM hat den neuen X6 gerade erst auf die Straße gelassen, da experimentiert Brabham schon mit der Karosserie des SAV: Ein stattlicher Breitbau ist das Ergebnis.
Endlich werden Elektoautos auch fürs Tuning-Volk interessant: Brabus lockt am eigenen Stand mit dem aufgemotzten Tesla Roadster.
In der batteriebetriebenen Spaßflunder sorgt ein Soundmodul für den Klang eines dicken V8. Als Alternative ist auch echte Rennwagen-Akustik einstellbar.
Außerdem zeigt Brabus den 640 PS starken Super-Boliden SLR McLaren. Der hat zwar schon sein erstes Jahr auf dem Buckel, sorgt aber immer noch für große Augen.
Den GLK Widestar hat Brabus speziell für einen offiziellen Mercedes-Tuner-Wettbewerb in den USA entwickelt. In Essen zeigt sich der kleine Allradler seinem deutschen Publikum.
9ff zeigt einen matten Krieger im Kleid des Porsche Cayenne: Der Dampfhammer leistet in seiner stärksten Version 725 PS.
Etwas versteckt und hinter Glas: der groß angekündigte 9ff GT9R. Dank Aufladung liegt die Leistung des Super-Porsche bei beeindruckenden 1120 PS.
Kein Zweifel: Hier steht tatsächlich das neue 400-km/h-Auto von 9ff-Chef Jan Fatthauer.
Eibach hat sich nicht am potenten Motor vergriffen, sondern dem Challenger das Gewindefahrwerk Multi-Pro-R2 verpasst.
Das stammt aus dem US-Portfolio und ermöglicht für 2220 Euro dank integrierter Höhen- und Leistungsverstellung ein persönliches Setup des Musclecars. Auf Wunsch rückt der Challenger so dem Asphalt bis zu 60 Millimeter näher.
Porsche-Tuner Techart zeigt den GTstreet R auf Basis des Porsche Turbo.
Der Tuner hebt die Leistung des Sechszylinder-Boxers auf beachtliche 660 PS.
Ulkige Installationen wie dieser Scania Truck sind keine Seltenheit.
Normalerweis steht Supersport für Feines in Sachen Auspuff und Fahrwerk. In Essen zeigt der Tuner einen mit 250.000 Svarowski-Steinchen beklebten Mercedes SL.
Der Roadster ist aber nicht nur schick, sondern auch stark: über 620 PS holt Supersport aus dem Luxus-Sportler.
Ein Parkplatz-Fund der schrillen Sorte. Als was dieser Renner ursprünglich das Werk verließ, lässt sich nicht mehr sagen. Hinweise an redaktion@autobild.de.
Dacia-Freunde kommen bei Tuner Elia auf ihre Kosten. Wie versprochen zeigt der Tuner den Dacia Pick-up mit Leichtmetallrädern und Leistungssteigerung.
Schicker Alfa, schicke Reifen! Nach bunten Felgen zeichnet sich hier wohl der nächste Trend ab.
Wo GTI 400 drauf steht, sind knapp 400 PS drin.
MTM und Rieger Tuning zeigen ihr Gemeinschaftsprojekt, den Scirocco R. Der verspoilerte Renner bringt es auf 272 PS.
Dicker BMW X6 von Lumma Design. Der Tuner nennt seinen Ableger allerdings CLR X 650.
Mattlack – eine schicke Sache, zwischen all den weißen Rennern.
Weiß und vom Fahrwerksspezialisten Vogtland: VW Scirocco im sportlichen Dress.
Auch wenn sich viele Tuner die weibliche Stand-Besatzung gespart haben – ganz ohne geht es dann doch nicht.
Ein kleiner Italiener: Merkur pimpt den Cinquecento auf zackige 108 PS.
Buntes Dreierlei in Blechform. Airbrush-Könner zeigen was geht.
Dieses "Ding" ist kein Auto. Aber irgendwie auch kein Motorrad. Offiziell trägt das Super-Bike den Titel "größtes fahrbereites Motorrrad der Welt".
TUNE IT! SAFE! heißt die Aktion, die Jahr für zu verantwortungsbewusstem Tunen aufruft. Dabei heraus kommt ...
... immer ein besonders scharfes Einsatzfahrzeug. Diesmal wurde ein VW Scirocco zum Peterwagen umgerüstet.
Auch schön: Ein braver Golf mit ...
... extrem aufwändigem Dschungel-Airbrush.
Supersport hat neben dem Svarowski-SL einen Audi A5 auf die Messe gepackt. Weiß scheint immer noch voll im Lacktrend zu sein.
Noch einer aus Schmiede von Jan Fatthauer: der Carrera GTT 900. Kenner wissen was die Ziffern in der Bezeichnung bedeuten.
Der rote Supersportler beherbergt beeindruckende 900 PS im Heck.
Brabus-Schwester Startech zeigt den bei uns seltenen Dodge Nitro im Tuner-Look. Der Ami versprüht in edlem Weiß den Hauch von Luxus.
Lorinser feiert mit dem aufgemotzten Mercedes SL eine von zwei Weltpremieren.
V8-Motor und 355 PS: Der Lorinser GLK sorgt für ordentlich Gegenwind im SUV-Lager.
Wie in der autobild.de-Vorschau angekündigt zeigt Tuner ABT die Sahnehäubchen im Portfolio. Dabei: der wuchtige Audi Q5 mit ABT-Optikpaket.
Dabei auch: der absolut erste getunte Golf VI überhaupt.
ABT legt sich beim neuen Kompakt-Genius mächtig ins Zeug: Frontschürze, Schweller, Heckschürze ... alles neu.
Alle anderen zeigen ihn in Weiß, ABT in Grün: den neuen VW Scirocco.
Scharfe Konkurrenz für Techart und 9ff: der Speedart SRS 420. Basis für den exklusiven Renner ist der neue Porsche Carrera.
Braun, kantig, retro. So kennen wir die robusten Transporter der UPS-Paketzusteller.
Dass die Modelle mit dem schlichten Namen P60 zu mehr taugen, als nur zum Pakete-Schleppen, zeigen die braunen Jungs auf der Essen Motor Show.
Race Truck heißt der schrille Transporter, den UPS in Eigenregie zum V8-Monster umgebaut hat.
Der 6,3 Liter-V8, der zu Füßen des Fahrers bollert, leistet 425 PS. Ein P60 von der Stange kommt übrigens nur auf 90 PS.
Traritrara: Wer solche Sidepipes unter der Hütte hat, kann das Posthorn im Spind lassen.
Was hier chromglitzernd die Besucher entzückt, wurde eigentlich als extrem haltbare Nutzwert-Felge entwickelt.
Schöner thronen: Natürlich klemmt der Fahrer des Race Trucks in großen Sportsitzen. Hinderlich beim Pakete verteilen, hilfreich ...
... beim Einsatz auf der Rennstrecke. Da soll der Race Truck nämlich möglichst schnell hin. Wir sind gespannt.