Starke Autos für starke Typen, bei denen das Umweltbewusstsein ab und an in der Garage bleiben muss: Wir zeigen Ihnen die bärigsten V8-Sportler der USA.
Der neue
Chevrolet Camaro, die Reinkarnation des legendären Muscle-Cars, ist in der 2011er Modellgeneration zwar auch ...
... mit einem 316 PS starken 3,6-Liter-V6 zu haben, doch die Musik in dem rassigen Coupé macht ganz klar der 6.2 V8 in der Version Camaro SS. Der leistet ...
... in Verbindung mit einer Sechsgang-Automatik 406 PS, beim manuellen Sechsgang-Getriebe 432 PS. Die Preisliste beginnt bei 22.680 Dollar (für den V6), den V8 gibt es ab 30.945 Dollar. In Deutschland soll der Camaro im Frühling 2011 ab rund 40.000 Euro angeboten werden.
Das Herzstück des
Dodge Challenger ist ein 5.7 HEMI V8 mit 381 PS. Auch für das Muscle-Car von Dodge steht ein "kleiner" 3.5 V6 mit 253 PS zur Verfügung. Den gibt es schon ab 23.695 Dollar, ...
... für den V8 verlangt Dodge mindestens 31.610 Dollar.
Prachtstück der Challenger-Baureihe ist der
Dodge Challenger SRT8.
Aus seinem fetten 6.1 HEMI V8 holt der 431 PS und 569 Nm. Preis: ab 43.680 Dollar.
Muscle-Cars sind das gefundene Fressen für Tuner. Diesem Challenger "Sox & Martin" wurde in "Mr. Norm's Garage" eine gewaltige Portion Renn-Power verpasst. Mit 912 PS zeigt sich der Bolide in der typischen Lackierung seiner legendären Vorgänger aus den 60er und 70er Jahren (im Hintergrund).
Er ist der König unter den Muscle-Cars – der
Ford Mustang. Den wilden Hengst made in USA gibt es – im Gegensatz zu Camaro und Challenger – neben dem Coupé ...
... auch als Cabrio. Befeuert wird der Ford Mustang GT von einem 5,0-Liter-V8 mit 418 PS, geschaltet wird über eine Sechsgang-Automatik oder ein Sechsgang-Schaltgetriebe. Auch der Mustang wird mit einem Sechszylinder angeboten (ab 22.145 Dollar), die Preisliste des GT beginnt bei 29.645 Dollar.
Richtig "hot" wird es unter der Haube eines jeden Mustang, wenn die Tuning-Helden rund um Carroll Shelby ihre Finger an das Muscle-Car legen. Resultat ist der
Shelby GT, zu erkennen an den typischen Cobra-Logos, zu haben ab 48.645 Dollar. Sein 5.4 Supercharged V8 mit 547 PS lässt kaum Wünsche offen.
Natürlich haben sich auch Rennsport-Teams die wilden Eigenschaften des Ford Mustang zu Nutze gemacht. Das Ponycar ist in den USA in unzähligen Rennserien zu Hause – wie dieser Ford Mustang
Cobra Jet bei den NHRA Winternationals im kalifornischen Pomona.
Die biestige
Corvette aus dem Hause GM gibt es in drei Versionen. Schon die Corvette C6 verpasst jedem Auto-Freak mit ihrem satten Sound und den potenten 436 PS eine Gänsehaut. Wem das nicht reicht, der kann zur großen Schwester
Z06 (Foto) mit 512 PS und Siebenliter-V8 greifen.
Die Königin am Corvette-Hofe ist unumstritten die giftige
ZR1. 647 PS und 819 Newtonmeter aus einem 6.2 "Supercharged" V8 sprechen für sich. Die C6 gibt es ab 48.930, die Z06 ab 74.285 und die ZR1 ab 106.880 Dollar.
Der ultimative Sportwagen-Dampfhammer von Cadillac hört auf den Namen
CTS-V. Neben zwei Sechszylindern arbeitet auch der kraftvolle 6,2-Liter-V8 aus der Corvette in der CTS-Limousine. Der entfaltet ...
... 564 PS und stellt satte 747 Newtonmeter bei 3800 Umdrehungen bereit. Die 4,87 Meter lange Power-Limousine kostet mindestens 62.020 Dollar.
Vom CTS-V gibt es auch eine
Coupé-Version mit demselben Motor und denselben Leistungsdaten wie in der Limousine. Kleiner, feiner Unterschied ...
... sind acht Zentimeter und zwei Türen weniger sowie ein Aufpreis von 1445 Dollar. Die "normalen" CTS (ohne V) gibt es mit Sechszylinder-Motoren mit drei oder 3,6 Liter Hubraum.
Auch der
Dodge Charger wird vom 5.7 HEMI V8 befeuert, hier leistet das Aggregat 373 PS. Der Charger ist auch mit V6 erhältlich (ab 25.140 Dollar), der V8 kostet 33.095 Dollar.
Klar, auch den Charger gibt es in der heißen SRT8-Variante mit 6.1 HEMI V8 und 431 PS. Die Marketing-Strategen von Dodge verwenden für ihre SRT8-Kracher den Slogan "Race inspired, street legal". Preis für den Dodge Charger SRT8: ab 40.630 Dollar.
Der Zwillingsbruder des Dodge Charger wird bei
Chrysler gefertigt und heißt
Chrysler 300C. Das Flaggschiff der Baureihe – Sie ahnen es schon – ist der Chrysler 300C SRT8 ...
... mit dem bekannten 6.1 HEMI V8, der auch hier 431 PS leistet. Den Sprint von 0 auf 100 km/h schafft die fünf Meter lange Limousine knapp unter fünf Sekunden, die Preisliste beginnt bei 47.315 Dollar.
Auch bei dieser eher drögen und verschlafen dreinblickenden Limousine versteckt sich ein voluminöses V8-Herz hinterm Grill. Der Cadillac DTS mit seinem 4.6 V8 leistet 279 oder 296 PS. Cadillac ...
... gibt den Verbrauch des 5,27 Meter langen und 46.280 Dollar teuren Viertürers mit zwölf Litern an.
Im
Cadillac STS arbeitet das gleiche Triebwerk wie im DTS. Hier leistet die Maschine allerdings 324 PS. Der STS macht insgesamt einen deutlichen sportlicheren Eindruck als sein Limousinen-Bruder. Vom fünf Meter langen STS ...
... gibt es auch eine Variante mit einem 3.6 Liter V6, er kostet mindestens 46.845 Dollar.
Jetzt wird es exotisch. Auch viele Kleinhersteller haben sich in den USA auf knackige V8-Boliden spezialisiert. n2a motors hat auf Basis der Corvette C6 mit dem Anteros einen eleganten Sportwagen gebaut, der mit dem rüpelhaften Image der amerikanischen Sportwagen-Ikone nichts mehr gemein hat.
Als Kraftspender dienen entweder der Motor aus der Corvette C6 oder der Corvette Z06. Mindestens 149.500 Dollar werden für das Coupé, 154.500 Dollar für den Roadster fällig. Der Corvette Z06 ist für 176.500 Dollar zu haben.
Dieses Geschoss sieht aus als käme es direkt aus der Hölle. Der "FireBreather" von Classic Design Concepts aus Michigan soll die moderne Reinkarnation des guten alten Pontiac Firebird sein ...
... und das etablierte Muscle-Car-Trio um Mustang, Camaro und Challenger dank seiner Power in tiefste Depressionen stürzen. Die 607 PS aus einem 6.2 "Supercharged" V8 sind in der Tat eine gewaltige Hausnummer. Bestellt werden kann der schwarze Feuerspucker sofort. Kosten: ab 60.000 Dollar.
Festhalten, jetzt wird es richtig schnell. Der Intense Mosler MT900 GTR XX hat zwar einen etwas sperrigen Namen, dafür aber auf der Piste die Nase vorn. Der Renner aus Florida läuft knapp 350 km/h und mutiert nach der Kraftkur bei Tuner Intense ...
... zum PS-Monster: Bis zu 2500 PS wollen die Amerikaner aus dem Siebenliter-V8 quetschen und den GTR XX damit auf 490 km/h Spitze treiben.
Flach und Flügeltüren. Der SSC Ultimate Aero TT sieht nicht nur schnell aus, er ist es auch. Hersteller Shelby Supercars hat den SSC mit 415 km/h gemessen. Hinter der Top-Geschwindigkeit ...
... stecken 1287 PS, die Shelby aus einem V8 rausholt. Damit sind die Jungs aus West Richland (Washington) allerdings noch lange nicht zufrieden. Laut Windkanal-Berechnungen ist der SSC nämlich für 435 km/h gut.
Nein – das hier ist kein neuer Porsche-Roadster. Dieser rote Renner namens Esperante läuft bei der Firma Panoz im US-Bundesstaat Georgia vom Band. Sein 4.6 V8 mit 309 PS soll das Cabrio in 5,1 Sekunden von 0 auf 100 beschleunigen und 250 km/h schnell machen. Preis: auf Anfrage.
Noch ein Panoz Esperante, diesmal mit dem Zusatz-Kürzel GTLM. Das Coupé hat das gleiche Aggregat unter der Haube wie der Roadster, hier leistet es aber 426 PS. Der Sprint aus dem Stand auf 100 km/h gelingt in 4,2 Sekunden, die Tachonadel bleibt erst bei 289 km/h stehen. 1990 lief mit dem Panoz Roadster das erste Auto vom Band.
Sie ist wieder da, die Legende. Oder zumindest fast: Die US-Sportwagenschmiede Iconic Motors versucht sich mit dem Iconic AC Roadster an einer modernen Interpretation der legendären AC Cobra, mit 6,9-Liter-V8 und weit über 800 PS. Knapp 900 Newtonmeter ...
... Drehmoment stemmt der Sauger auf die Kurbelwelle und beschleunigt den Zweisitzer in weniger als drei Sekunden auf 60 Meilen pro Stunde (96 km/h). Die Höchstgeschwindigkeit liegt laut Iconic Motors deutlich jenseits der 320 km/h. Preise verrät Iconic Motors noch keine.
Ist das der künftige König der Supersportler? Die US-Sportwagenschmiede Transtar verspricht beim 2000 PS starken Dagger GT ein maximales Drehmoment von 2710 Newtonmeter ...
... . und 480 km/h Spitze. Bislang gibt es jedoch nur eine Studie des Dagger. Deren Herz ist ein 9,4-Liter großer V8. Ob das Auto jemals in Serie geht, ist offen.
Diese heiße Flunder, die in Kalifornien bei Devon Motorsports entsteht, heißt Devon GTX und ist ebenfalls (noch) eine Studie. Die Basis für den Devon GTX bildet die Dodge Viper. Designer Paulin orientierte sich offensichtlich an alten Ferrari, ...
... weit nach hinten gezogene Rundscheinwerfer und die teilweise in Chrom gefassten Lufteinlässe sorgen dennoch für ein eigenes Styling. Serienreife? Abwarten. Hier finden Sie
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