Unvergleichlich: Wenn sich der Unimog Black Edition von Brabus neben den Smart schiebt, sieht der Fahrer im Minimobil keine Sonne mehr.
Unimog-Fahrer haben aus etwa zwei Metern die Übersicht, Smart-Piloten dagegen den Durchblick — den durch die Achsen des Geländemonsters.
Die Reifen des Mercedes Unimog U 500 Black Edition schinden Eindruck an jedem Sportwagen-Stammtisch: Riesenreifen im 445er-Format.
Können sich ebenfalls sehen lassen: 18-Zoll-Doppelspeichenräder, vorn mit 205er-Reifen.
Vom Thron des Unimog blickt der Fahrer gelassen auf das herab, was einem so zwischen den Beinen herumspringt. Der Smart fährt Kreise um den U 500.
Schön vernähte und bequeme Ledersitze für zwei Personen haben beide. Doch nur die des Smart gewähren in schnellen Kurven Seitenhalt.
In beiden Cockpits erleben die Fahrer die zweifelhafte Freude mit einem automatisierten Schaltgetriebe. Das Unimog-Getriebe haut die Gänge rein wie ein Trucker.
Die Brabus-Leute tunen den frechen Dreizylinder auf stolze 112 PS und garnieren das sparsame Parkplatzsuchgerät mit feinsten Luxusdetails: Das beginnt ...
... mit dem sündhaft teuren, bizarr schillernden Speziallack und hört bei feinen Sportledersitzen mit Nähten in Wagenfarbe nicht auf.
Die Unimog-Ladefläche ist offen. Wenn das Versace-Täschchen trocken bleiben soll, kann man es in den Smart stecken und nimmt den Mini huckepack.
Kein Zweifel, dass hier eine sehr exklusive, übrigens auf 112 Exemplare beschränkte Sonderserie entstanden ist. Diese Stückzahl zu erreichen wird wohl nicht einfach werden: Dieser Super-Smart kostet 45.900 Euro. So viel wie ein Porsche Cayman mit ein paar Prozent Rabatt.
Da trifft es sich gut, dass Brabus-Verkäufer auf weitaus kostspieligere Zweisitzer verweisen können: zum Beispiel den U 500 Black Edition. Der einst für die Dubai Motorshow kreierte Hingucker kostet 261.362 Euro.
Der Schornstein des U 500 konkurriert mit dem von Kreuzfahrtdampfern. Der Smart-Auspuff hält mit seinem Doppelendrohr tapfer dagegen.
Smart und Unimog setzen beide auf ein automatisch geschaltetes mechanisches Getriebe. Der kleine Unterschied: Der Smart hat fünf Gänge, der Unimog dagegen acht Vorwärts- und sechs Rückwärtsgänge sowie eine zuschaltbare Untersetzung, die das Geländetier noch bei Vollgas ...
... mit Schrittgeschwindigkeit kriechen lässt. Während die Smart-Schaltung im Automatikmodus mittlerweile einigermaßen spontan reagiert und die Passagiere bei den Schaltvorgängen nicht mehr zu tiefen Verbeugungen nötigt, rammt Lkw-Technik unsanft die Gänge rein.
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