Drei Plätze an der Sonne: Die Schiebeverdeck-Cabrios von Citroën, Fiat und Smart zeigen viele Talente. Nicht nur im Sommer.
Der Fiat zelebriert mit zurückgeschlagenem Rolldach Retro-Stil in Reinkultur. Beim C3 verschwindet das Heckfenster zusätzlich im Kofferraum. Der Smart schockt mit seinem hässlichen Überrollbügel.
Doch, der schrullige Citroën C3 Pluriel wird noch gebaut. Hier fährt er als Coupé, er kann aber auch Cabrio, Spider und Limousine. Die Neuzeit-Ente im Charleston-Look sucht Käufer mit Sinn fürs Klassische.
Die dicken A-Säulen des C3 Pluriel stören den Ausblick. Der Stil im Innenraum ist typisch Citroën. Die Schlaltung rastet unpräzise in ihre fünf Positionen.
Der C3 kombiniert einen digitalen Tacho mit einem Analog-Tourenzähler.
Der Einstieg in den Citroën könnte leichter fallen.
Der C3 Pluriel ist zwar neben Limousine, Spider und Cabrio auf Wunsch sogar Pick-up, ...
... die hohe Heckklappe erschwert aber den Zugriff auf die Ladefläche.
Da zeigt der Franzose seine komplizierte Seite: Wer den C3 Pluriel als Vollcabrio fahren will, muss sich bei der Demontage der Dachholme arg plagen.
Der Citroën ist der flexibelste, was den Frischluftspaß angeht, hat aber das komplizierteste Dach. Platz drei im AUTO BILD-Vergleich.
Das Smart fortwo cabrio ist ein pfiffiger Stadtflitzer mit Kübelwagen-Gefühl. Das eigentliche Cabrio ist der eingestellte Smart Roadster.
Innen schwarzrot und im modernen Lego-Look, macht der Smart schon beim Ansehen Laune. Uhr, Drehzahlmesser und Sportlenkrad mit Schaltwippen kosten aber Aufpreis.
Große Ziffern zeigen im Smart Cabrio das Tempo an.
Platzangebot und Ablagen sind im Smart überraschend gut. Die großen Sitze sorgen für bequemes Reisen.
Das Cabrio fordert Einschränkung beim Gepäck. Knapp 220 Liter Gepäck passen rein.
Praktisch: Die Dachholme des Smart verschwinden ruck, zuck im Heckdeckel.
Der Smart ist handlich und macht mit seinem wuseligen Wesen besonders in der Großstadt Spaß. Das kann der geschlossene Bruder aber genauso. Überrollbügel, ...
... hohes Heck und fixe Seitenscheiben stören die Cabrio-Anmutung und das Frischluft-Feeling. Macht unterm Strich Platz zwei für den Smart im Cabrio-Vergleich.
Alle mal hergucken: Mit seinem Rolldach ist der 500C ein echter Blickfang. Besonderer Clou, Das Dach öffnet auf Knopfdruck.
Der Fiat 500C wird dem erfolgreichen Cinquecento weiter Rückenwind geben. Er ist auf Erfolg programmiert.
Rundtacho, Türgriffe und lackierte Cockpitflächen zeigen im Fiat italienische Stilsicherheit. Das Aufsteck-Navi stört, die knappen Sitze zwicken auf Langstrecken.
Bei Tacho und Drehzahlmesser des 500C ging es allerdings mehr ums Stil als um Ablesbarkeit.
Die Sitze im 500C bauen hoch und ermöglichen keine perfekte Sitzposition.
In den Kofferraum passen gerade 182 Liter.
Das große Textil-Rolldach des Fiat öffnet zweistufig und lässt Frischluft gut portioniert in den Inneraum.
Der Fiat 500C ist eine Bereicherung am Ende der Cabriosaison 2009. Der kleine Sympathikus rollt weicher ab als die Limousine. Das Dach ist der Hit.
Der 500C entscheidet den AUTO BILD-Vergleich für sich. Einfache Handhabung und liebes Knutschkugel-Design mit Kulleraugen-Faktor, schon fliegen dem Italiener jegliche Herzen zu.
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