Sie sind klein, fein und haben rund 100 PS. Die Kraftzwerge von Fiat, Renault und Smart setzen auf maximalen Fahrspaß bei minimalen Abmessungen. AUTO BILD SPORTSCARS war mit ...
... dem Twingo GT, dem 500 1.4 16V Sport und dem fortwo Brabus auf der Rennstrecke, um herauszufinden, ...
... wer die Stupsnase vorn hat. Am Ende zeigt der Twingo seinen Mitstreitern, wo der Hammer hängt: unter seiner Motorhaube. Turbogeladen, kraftvoll und kultiviert.
Ein praktischer Kleinwagen mit ausreichend Platz, tollem Motor und überzeugendem Fahrwerk – was will man mehr? ESP zum Beispiel, ...
... Sitze mit Seitenhalt und einen drehzahlsenkenden sechsten Gang.
Perle unter der Haube: Der 1,1 Liter große Turbomotor leistet glatte 100 PS und wuchtet bei 3000 Touren 145 Nm auf die Kurbelwelle.
Sprintsieger: In 9,8 Sekunden geht es im Twingo aus dem Stand auf Tempo 100. Wer das Gaspedal auf dem Boden lässt, ...
... erreicht im frischen Franzosen maximal 185 km/h. Dabei überzeugt der Kleine mit Sportsgeist: sehr agiles Handling trotz komfortabler Fahrwerksabstimmung – geht doch!
Für alle, die es nicht glauben wollen: ein echter GT.
Geschmackvoll: 15 Zoll große Leichtmetallräder bringt der Twingo GT serienmäßig mit.
Und ausatmen: Der Twingo entlässt seine Abgase über ein ovales Endrohr.
Geschmacksache: der farblich abgesetzte Dachspoiler des Twingo GT.
Wegretuschiert: Von dem knuffigen Gesicht des Vorgängers ist beim aktuellen Twingo nichts übrig geblieben.
Fader Franzose: Im Interieur herrscht trister Betonlook. Die eigentlich bequemen Vordersitze ...
... bieten so gut wie keinen Seitenhalt.
Total digital: Der Twingo informiert seinen Piloten mittels eines großen Zentralinstruments.
Preiswerter Testsieger: Mit dem Twingo GT kann das günstigste Auto den Test für sich entscheiden. Ab 12.400 Euro ist der kleine Renault zu haben.
Der zweite Platz geht an den Fiat 500. Das Designstück aus Italien setzt voll auf Fahrsicherheit, hat sieben serienmäßige Airbags und ...
... gute Bremsen. Aber es ist nicht ganz billig, der Motor schwachbrüstig und die Sitzposition unnötig hoch.
Der vierventilige Saugmotor ist zwar drehwillig, aber durchzugsschwach. Aus 1,4 Litern Hubraum holt das Aggregat 100 PS und 131 Nm Drehmoment, die ...
... den weißen Zwerg in 11,2 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen – da ist auch der Smart schneller. Auf dem Rundkurs überzeugt die straffe, aber dennoch harmonische Abstimmung.
Italienisches Schuhwerk: Der Fiat 500 Sport kommt mit formschönen Leichtmetallrädern im Vielspeichen-Design.
Dezentes Sportabzeichen: die verchromte Endrohrblende.
Das Designerstück: Der Fiat zeigt eine gelungene Neuinterpretation des klassischen 500er-Cockpits von 1957.
Übungssache: An den in Tacho integrierten Drehzahlmesser muss man sich erst gewöhnen.
Die zu hoch positionierten Sitze sind bequem und bieten ausreichend Seitenhalt.
Preislich im Mittelfeld: Für den 500 1.4 16V Sport verlangt Fiat einen Grundpreis von 14.500 Euro.
Platz drei für den Kleinsten unter den Kleinen. Der Brabus ist sicherlich der beste und reizvollste aller bisherigen fortwo. Seine Faszination geht vom starken Motor, ...
... den guten Sitzen und der soliden Verarbeitung aus. Kurven mag er allerdings weniger.
Klein aber oho: ein Liter Hubraum, drei Zylinder, zwölf Ventile = 98 PS.
Solange es geradeaus geht, kann der Smart gut mithalten: Mit 10,7 Sekunden im Prestigesprint lässt er zumindest den Fiat 500 hinter sich. Sobald der Wagen aber ...
... schnell ums Eck soll, ist es mit dem Spaß vorbei. Das gnadenlos eingreifende ESP unterdrückt jegliches Fahrvergnügen. Dementsprechend schlecht ist die Nürburgring-Rundenzeit mit 2:15,29 Minuten. (Fiat: 2:09,38 Minuten; Renault: 2:06,85 Minuten)
Schaut böse und beißt: Die abgedunkelten Scheinwerfer und die lackierte Frontspoilerlippe sind dem Xclusive-Modell vorbehalten.
Statement in Edelstahl: Als einziger der drei Testkandidaten setzt der fortwo auf ein Doppelendrohr.
Schönes vom Tuner: Brabus-Leichtmetallräder in 16 Zoll an der Vorderachse. Hinten steht der Smart auf 17-Zöllern.
Der dicke Lenkradkranz liegt in der Hand wie ein Ring Fleischwurst. Materialanmutung und ...
... Verarbeitungsqualität sind ohne Fehl und Tadel. Das Xclusive-Modell hat bequeme Ledersitze mit gutem Seitenhalt.
Sportoptik im Fußraum: Der Smart-Pilot tritt auf gummibenoppte Alupedale.
Neuware: Das automatisierte Schaltgetriebe hat jetzt nur noch fünf statt sechs Gänge.
Sehr optimistisch: Der große Tacho wäre ausreichend für 200 km/h – der fortwo schafft aber maximal 155 Sachen.
Billig ist anders: Für einen Smart fortwo Brabus werden mindestens 16.490 Euro fällig. Die getestete Xclusive-Ausführung belastet das Budget gar mit 19.490 Euro.
Abgestellt zum Auskühlen: Auch eine Fotoproduktion – wie hier auf der Kartbahn Liedolsheim bei Karlsruhe – kann sehr anstrengend sein.
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