Der ultraflache Dampfhammer Veritas, der älteren Rennsportfans sicher noch ein Begriff ist, ist wieder da! Er hört auf den Namen "RS III".
Ein Team von Motorsport-Fans hat den Rennsport-Klassiker wiederbelebt. Hergestellt wird er in der Nähe des Nürburgrings von der Vermot AG. Ein schmaler Kühlergrill prägt die Front, geatmet wird über eine Lufthutze auf der Haube und durch seitliche Kiemen.
Ende 2008 soll der Veritas RS III in einer Kleinserie – geplant sind 30 Autos pro Jahr – an den Start gehen. Seine Eckdaten: Fünfliter-V10 von BMW, 600 PS, 347 km/h Spitze, 3,2 Sekunden von null auf 100 km/h, 1170 Kilogramm. Preis: noch unbekannt.
Fest steht, dass eine dicke Geldbörse nützlich sein könnte, denn die Vermot AG will den Supersportwagen einer "zahlungskräftigen Kundschaft" anbieten. Neben dem V10 soll auch ein V8 mit 480 PS erhältlich sein.
Design und Abmessungen sind – wie beim Ur-Veritas – außergewöhlich: Mit 4,99 Meter Länge, 1,97 Meter Breite und nur 0,97 Meter Höhe ist der Monocoque-Einsitzer flach wie eine Flunder. Die komplette Karosserie ist aus Kevlar-Karbon gefertigt.
Neu jagt alt: In der Nachkriegszeit war der Veritas das Maß aller Dinge im internationalen Rennsport. 1953 musste der Sportwagenhersteller jedoch Konkurs anmelden.
Am Heck ragen mittig zwei mächtige Endrohre auf Höhe der oberen Karosseriekante heraus. Der Überrollbügel für den Fahrer, der in einem Vollschalensitz aus Nappa-Leder Platz nimmt, ist die einzige Erhebung nördlich der Reifenhöhe.
Mit dem Veritas RS III wollen die Entwickler direkt in das Haifischbecken der Supersportler eintauchen und manch Ferrari oder Lamborghini das Fürchten lehren.
Weitere Bildergalerien und Videos zum Thema finden Sie in den Empfehlungen auf der linken Seite.