Die Neuauflagen zweier deutscher Automobil-Ikonen:
Porsche 911 (991) und
Mercedes SL (C231) sind auf Anhieb als solche zu erkennen. Das ist wichtig – wer auf eine lange Sportwagen-Tradition zurückblicken kann, darf seine Kunden nicht mit Design-Experimenten verschrecken.
Im Gegensatz zum aktuellen 997, der im Prinzip ein frisch eingekleideter und technisch aufgewerteter 996 ist, übernimmt der 991 abgesehen von diversen Aggregaten kaum eine Schraube vom Vorgänger. Federbein-Vorderachse, Mehrlenker-Hinterachse, elektromechanische Servolenkung, elektrische Feststellbremse, ...
... Option auf größere 20-Zoll-Räder, geräumigere Leichtbaukarosserie, Siebengang- Schaltgetriebe, kräftigere Motoren: Im Carrera 2 tut ein 3,4-Liter-Direkteinspritzer mit 350 PS (plus 5 PS) und 380 Nm Dienst. Für den Carrera 2S erwarten Insider einen 3,8-Liter-Treibsatz, dem 400 PS (plus 15 PS) und 440 Nm nachgesagt werden.
Ganz neue Offenheit: Der Targa schiebt sein Glasdach über die Heckscheibe. Beim nächsten 911 Cabrio gibt es kein Stoffdach mehr, sondern wahrscheinlich ein ...
... Hardtop, das sich auf diesem Erlkönig-Foto noch unter einem Tarnmützchen aus Stoff versteckt.
Thema Versteckspiel: Damit kennen sich die 991-Testfahrer bestens aus. Sie jagen in aufwändig beplankten 911ern über die Nordschleife, deren Frpnt- und Heckpartien ...
... mit unförmigen Plastikteilen verbaut sind. Der hier soll mit Spoiler-Bürzel und aufgeklebten Lufteinlässen aussehen wie ein aktueller Turbo – ist aber ein
Porsche 911 (991).
In Sachen Stahldach macht dem Mercedes SL keiner was vor. Die Verwandlung zum Roadster geschieht elektromechanisch und gelingt in nur 15 Sekunden.
Über der sechszylindrigen Basismotorisierung rangiert der SL 500, in dem ein aufgeladener 4,6-Liter-V8 mit 435 PS Dienst tut. Der SL 65 AMG vertraut unverändert auf den V12-Biturbo mit 612 PS, doch der als Ersatz für den 525 PS starken SL 63 vorgesehene SL 55 ...
... mobilisiert dank doppelt beatmetem 5,5-Liter-V8 demnächst 571 PS. Für den SL 600 mit 517 PS bleibt in dieser Staffelung kein Platz mehr.
Auch sonst bleibt beim SL mit der Codenummer C231 bleibt nichts beim Alten, der Radstand wächst. Das lässt sich auf diesen Erlkönig-Fotos aber nur erahnen.
Auch in seiner Basisversion soll der SL schon ordentlich was her machen. Gegen Aufreis gibt es das große ...
AMG-Sportpaket mit 19-Zöllern und allerlei Spoilerwerk. Archiv: Mehr Erlkönig-Fotos des
Mercedes SL (C231).
Und noch ein Sportler mit Stern: Mercedes will den Boom des SLS-AMG nutzen – und einen Baby-SLS nachschieben. Der SLM müsste zwar auf die Flügeltüren verzichten, ...
... soll aber trotzdem die autobegeisterte Schampus-Fraktion ansprechen. Start: 2015. Ein Auto, das sich zwischen SL und
SLS positioniert.
Antriebsquelle: Der 3,5-Liter-V6 stammt aus der neuen Motorengeneration mit verbesserter Direkteinspritzung und Start-Stopp-Technik – im SLM kommen zwei Turbos dazu. Macht rund 350 PS und 530 Newtonmeter Drehmoment. Der V6 mit 306 PS wird auch den Basis-SL in Bewegung bringen, ...
... noch nicht endgülig in trockenen Tüchern ist der Hybridantrieb, bei dem der V6 (1) die Hinterräder antreibt und zwei radnahe Elektromotoren (2) die Vorderräder. Die Batterien (3) liegen zentral im Auto.
Konkurrenz aus Ingolstadt: der neue
Audi R4. Er wird als Bindeglied zwischen
TT und
R8 gehandelt. Mit bis zu 300 PS und im Topmodell selbstverständlich mit Allradantrieb.
VW plant einen Mittelmotor-Sportler: Unter dem Namen BlueSport machte das fahrfähige Concept-Car bereits 2009 mächtig Appetit und dürfte in Zukunft ...
... eine Basis für den starken Bruder aus Zuffenhausen bieten. Der "Baby-
Boxster" soll 2013 marktreif sein und ab 38.000 Euro zu haben sein.
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