Günstiger als ein 7er, größer als ein 6er, spannender als ein 5er – der CS versucht sich als eierlegende Wollmilchsau. Das könnte für BMW im Markt der viertürigen Coupés die Erfolgsformel sein.
Der BMW CS bildet einen eleganten Gegenpol zum zweckmäßigen 5er GT. Sehr dynamisch, sehr stimmig, sehr stilvoll – das große Coupé wirkt wie aus einem Guss. Endlich wieder ein BMW, der gefällt, statt zu polarisieren. Die Münchner übertragen die Formensprache ...
... der viel beachteten CS-Studie (Shanghai 2007) von der zu teuren Alu-Spaceframe-Architektur auf die (bezahlbare) Matrix von 5er/6er.
BMW beschreibt den 6er CS als "hochsportlichen Viertürer, der auf halber Höhe zwischen 5er und 7er eine besonders elegante und fahrdynamisch herausragende Alternative zur Limousine darstellt". Kein Wunder, dass es vom CS ...
... auch einen mit 517 Turbo-PS sehr großzügig motorisierten M-Ableger geben wird, der seinen bekannt durstigen V10 gegen einen deutlich effizienteren V8 eintauscht. Ganz neu und clever ist das optionale KERS-Paket, ...
... das in der M-Variante Premiere feiern dürfte. Wie im Formel-1-Renner stehen dann auf Knopfdruck für rund zehn Sekunden 80 bis 100 Zusatz-PS bereit. Wobei BMW das große Geschäft in diesen schwierigen Zeiten natürlich immer öfter ...
... mit dem Sechszylinder macht. Der Dreiliter-Turbo-Benziner im 640i leistet unverändert 306 PS, doch der Biturbo-Diesel im 640d legt auf 300 PS zu.
Von den drei deutschen Premium-Herstellern, die auf das viertürige Coupé setzen, ist BMW als letzter am Start: Erst ab 2012 soll der CS bei den Händlern stehen, dann ist ...
... der Audi A7 schon zu haben. Die Ingolstädter präsentieren ihren Sportback für die Oberklasse mit tollem Design, tollen Proportionen und ...
... einem tollen Interieur mit den bekannten Audi-Tugenden. In der Serienversion aber vermutlichen ohne die Holz-Applikationen im Yacht-Stil.
Audi füllt die Lücke zwischen Limousine und Avant sowie zwischen A6 und A8 mit dem A7 Sportback, einem Lifestyle-Fünfsitzer der besonders dynamischen Art.
Schön geschmackvoll: Das einzige Schrägheck im Feld bietet klare Vorteile (Platz, Variabilität) ohne stilistische Peinlichkeiten.
Große Heckklappe: Analog zum A5 Sportback wird auch der A7 bei Bedarf zum Kombi mit einer niedrigen Ladekante sowie ...
... getrennt umlegbaren, in Länge und Lehnenneigung verstellbaren Fondsitzen.
Zwei Einzelsitze hinten und der lange Radstand machen das Reisen auch im Fond zum Vergnügen. Über den Passagieren: ein riesiges gläsernes Panoramadach.
Kein Audi ohne LED-Leuchtband für das Tagfahrlicht. LED-Hauptscheinwerfer könnten eine Option sein, es gibt sie im R8 als teures Extra.
Beim Concept Sportback stimmt alles bis ins Detail: Die aufwändige Grafik der LED-Heckleuchten schneidet in die Nacht wie Leuchtspurmunition.
Bei den Motoren dürfte neben dem bekannten 3.2 FSI mit rund 260 PS auch der neue Kompressor-V6 mit drei Litern Hubraum und etwa 300 PS zum Einsatz kommen. Die Detroit-Studie gibt sich besonders sauber: mit dem Sechszylinder 3.0 TDI Clean Diesel (225 PS) der neuesten TDI-Generation. Wie bei den Wettbewerbern ...
... soll auch im eleganten Audi irgendwann ein Plug-in-Hybrid für Vortrieb und 100 Kilometer rein elektrische Reichweite sorgen. Am anderen Ende der Vernunft-Skala ...
... lockt ab Mitte 2011 der S7 mit rund 400 PS und 500 Nm. Nicht vor 2013 wird der bärenstarke RS7 erwartet, dem 550 PS und 700 Nm nachgesagt werden.
Eine Studie kurz vor der Serienreife: Im Herbst 2010 rollt Audi den A7 Sportback aus der Garage.
Zeitgleich mit dem A7 macht sich der Wegbereiter der viertürigen Coupés auf den Weg in die neue Modellgeneration. Mercedes-Benz ist mit den Erlkönigen des neuen CLS schon unterwegs.
Mercedes hat die schwierigste Aufgabe: einen Trendsetter erneuern. Der neue CLS ist verbindlicher, bleibt aber ein sportlich-eleganter Viersitzer.
Klassischer Kofferraum: Mercedes will die Frage nach der Heckklappe mit einer zweiten Karosserievariante beantworten. Die Schwaben haben deshalb auf Basis des neuen CLS das CLT Combi-Coupé entwickelt. Eine Entscheidung über die Markteinführung steht allerdings noch aus.
Kein Stern leuchtet so hell wie der CLS: super Silhouette, super Details, super Auftritt. Wenn nicht alles täuscht, ...
... dann stellt der kommende CLS alles in den Schatten, was seit der M-Klasse in den Stuttgarter Design-Studios Form angenommen hat.
Mercedes will mit dem Sportmodell ebenfalls nicht lange hinter dem Berg halten. Der CLS 63 AMG mit dem neuen 5,5-Liter-Biturbo-V8 ...
... wird für Mitte 2011 erwartet. Zusätzlich zum 571 PS starken "Basisfahrzeug" soll es eine Hybrid-Option ...
... mit Boost-Effekt geben – die Rede ist von 20 bis 50 Elektro-PS.
Absatzziele: Für die Stufenheckvariante CLS erwarten die Schwaben mindestens 30.000 Fahrzeuge. Sollte der CLT wirklich kommen, könnte weitere 7500 Einheiten hinzukommen.
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