Der Kia Ray EV ist das erste Elektroauto von
Kia, das in Serie produziert wird. Das kastige CUV (City Utility Vehicle) ist für den emissionsfreien Einsatz in der Innenstadt gedacht. Die Form erinnert an einen Schuhkarton, hier regiert eindeutig der Nutzwert.
Ein Export ist bisher nicht geplant, vorerst rollt er Ray EV nur in Korea. Die 3,60 Meter kurze und 1,70 Meter hohe Kiste treibt ein 68 PS starker Elektromotor an, der von einem Lithium-Ionen-Polymer-Akku (LiPoly) mit Energie versorgt wird.
Im Cockpit informiert die Instrumenteneinheit den Fahrer über Betriebsdaten des Elektromotors, den Ladezustand der Batterie und die Restreichweite.
Ein kleiner Rückblick auf die kurze E-Auto-Historie von Kia: Auf dem
Genfer Autosalon 2010 stellten die Koreaner mit dem
Venga EV ihren ersten Stromer vor.
Dafür hatte Kia einen 110 PS starken Elektromotor ins Heck des Mini-Vans gepflanzt, der die Vorderräder antreibt.
Er beschleunigt die Studie in 11,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h und ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h.
Energie erhält der Motor durch eine Batterie mit einer Kapazität von 24 Kilowattstunden.
Der Akku arbeitet mit der LiPoly-Technologie (Lithium-Ionen-Polymer), die eine Reichweite von 180 Kilometern ermöglicht.
Mit einer Schnellladefunktion lassen sich die Akkus des Venga EV laut Kia innerhalb von 20 Minuten zu 80 Prozent wieder aufladen, ...
... an der heimischen Steckdose dauert der Ladevorgang acht Stunden, um wieder bei 100 Prozent zu sein.
Innen signalisieren grüne Steckdosensymbole auf weißen Sitzen die Öko-Variante des Venga, ...
... die Mittelkonsole trägt neongelbe Applikationen.
Falls es beim Namen Ray klingelt: Auf der Chicago Auto Show 2010 hatten die Koreaner eine Hybridstudie gezeigt, die wirklich spektakulär daher kam. Das Showcar
Kia Ray, das im Kia Design Center America entwickelt wurde, gab einen Ausblick auf ein Plug-in-Hybridauto, das 2012 auf den Markt kommen soll.
Die bullige Front mit zwei U-förmigen LED-Leuchtbändern wird von der schwarzen Motorhaube zusätzlich betont, Außenspiegel fehlen. Die Studie fällt erstaunlich sportlich aus, kommt als flaches Coupé mit einem schwungvollen Fließheck, über dessen gesamte Breite ein LED-Lichtband läuft.
Die in Leichtbauweise gefertigten Front- und Rücksitze sind lediglich an der Außenseite in den Seitenschwellern verankert und wirken daher, als würden sie schweben.
Das Armaturenbrett wirkt luftig elegant, der Mix aus hellen und braunen Materialien betont den edlen Auftritt.
Der Kia Ray ist 4,40 Meter lang, 1,85 Meter breit, 1,36 Meter hoch und voll auf Windschlüpfrigkeit getrimmt. Daraus resultiert ein sehr guter cW-Wert von 0,25. Otto- und Elektromotor leisten zusammen 153 PS.
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