Wenn sich ein Autohersteller Designanregungen bei einem Kampfjet holt, ist das Ergebnis nicht nur im gleißenden Studiolicht spektakulär: Der Lamborghini Reventón ...
... ist ein fahrender Tarnkappenbomber. Wie bei einem Stealth-Jet ...
... weist die Außenhaut kaum glatte Flächen auf, die ...
... monstermäßigen Luftschächte wirken wie Triebwerke – ein absolut gewollter Effekt.
Nüchtern betrachtet: Der Reventón ist im Grunde ein aerodynamisch optimierter Murciélago.
Die Lichter werden in Richtung Gallardo geschärft und lassen den Reventón finster blicken. Es ist allerdings sehr unwahrscheinlich, dass ...
... man von dem italienischen Tiefflieger mal von der linken Spur gescheucht wird. Erstens kostet der Wagen ...
... die Kleinigkeit von einer Million Euro und taugt damit kaum für einen Verkaufsschlager, zweitens ...
... sind die nur 20 verfügbaren Exemplare bereits an ausgewählte Kunden vergeben. Da heißt es für den durchschnittlichen Autofan ...
... bis in alle Ewigkeit von einem Einstieg in den starken Lambo träumen.
Dahinter wohnt das Triebwerk: Der Zwölfzylinder des Reventón wurde ohne Modifikationen ...
... aus dem Murciélago übernommen – optimiert wurden aber Kühlung und Abgasanlage. Ergebnis: 650 PS und 660 Nm Drehmoment, die ...
... den besonders potenten Kampfstier in 3,4 Sekunden aus dem Stand über die 100-km/h-Marke schieben und ...
... erst bei 340 Sachen mit der Beschleunigung aufhören müssen. Atemberaubend.
Brutale Stopper: Hinter den zackig geschnittenen Alufelgen bringt eine üppig dimensionierte Keramikbremse den Lambo zum Stehen.
Gut gegen jedwede Tendenz zum Abheben: Der aerodynamisch geformte Unterboden und der Diffusor pressen den Reventon auch bei Topspeed auf den Asphalt.
Die Maße: Der Reventon streckt sich bei einem Radstand von 2,66 Metern auf 4,61 Meter, er ist winzige 1,13 Meter hoch und ...
... beansprucht 2,05 Meter Breite. Die Stellplätze in den Sammlergaragen werden das wohl locker hergeben.
Egal aus welcher Perspektive man es auch betrachtet: Das Design des Reventón wirkt trotz der unterbrochenen Linien und verdrehten Flächen sehr harmonisch.
Mal ein paar Worte zum Verbrauch: Im Schnitt rinnen pro 100 Kilometer 21,3 Liter kostbares Super Plus durch die Brennräume. Gemessen am Kerosin-Verbrauch einer Turbine mit Nachbrenner ist das ein Witz.
Auch das Einsteigen in den Lambo ist pure Lust: Macht hoch die Tür und ab ...
... in die gute Hightech-Stube. Helles Wildleder sorgt für ein edles Ambiente im Innenraum, die ...
... Sitze entsprechen aber nicht der endgültigen Version. Fehlt da vielleicht noch der Schleudermechanismus?
Hier wird der Fahrer endgültig zum Piloten: Wer den Reventón im Tiefstflug über den Asphalt bewegt, liest die relevanten Fahrdaten ...
... an drei individuell einstellbaren TFT-Displays ab. Zentrales Intrument ist das "G-Meter", das über die anliegenden Beschleunigungskräfte informiert. Ansonsten gibt es im Reventón-Innenraum ...
... viel Leder, Alcantara, Carbon, Aluminium und ...
... bei beherztem Gaseinsatz ein Konzert aus zwölf Zylindern als Loblied auf die Freude der Beschleunigung.
Auf den zweiten Blick wird klar: Keine Flügel – muss wohl ein Auto sein. Kaum zu glauben, aber hier kommen weitere Beweise: Zum staunen und träumen noch ein paar Bilder vom neuen Lambo.
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