Vorstellung Mercedes-Benz GLK
Unter knorrigem G, luxuriösem GL und klassischem ML eröffnet Mercedes mit dem GLK im Herbst 2008 eine neue Allrad-Klasse. Die der begehrten, kompakten SUV. Ebenso exklusiv wie die bekannten Stuttgarter Geländegänger, nur eine Nummer kleiner. Zum Vergleich ...
... mal zwei Bilder mit den großen Brüdern: Zwischen dem GLK (4,53 Meter) und dem GL (5,09 Meter) liegt mehr als ein halber Meter Unterschied, ...
... der kantige Aufbau lässt das Kompakt-SUV so hoch wirken wie den ML. Dabei ist der GLK mit 1,69 Metern Höhe 13 Zentimeter flacher als die M-Klasse. In deren Revier wird er nicht wildern, ...
... die Gegner heißen BMW X3, VW Tiguan und Co. Aber nur nominell, denn in Sachen Ausstattung, Komfort und Preis spielt der Benz in einer anderen Liga. Im Schnitt kostet er 10.000 Euro mehr als ein Tiguan und ist ...
... an der Kasse eben ein echter Mercedes: Das Einstiegsmodell mit dem neuen Super-Sauber-Diesel 220 CDI kostet 40.341 Euro, die beiden Topmodelle 320 CDI und 350 gleichermaßen 46.053 Euro.
Das "Offroad-Styling- Paket" (Bild) rüstet den GLK mit modischen Protektoren aus: optischer Unterbodenschutz an Front- und Heckschürze ...
... sowie eine mattschwarze Dachreling. Im sogenannten "Sportpaket Exterieur" stecken Leichtmetallräder (19 Zoll), viel Chrom mit einer Dachreling in Aluminium. Außerdem liegt der GLK in dieser Version 20 Millimeter tiefer, sein Fahrwerk ist straffer abgestimmt.
Wenn ab Juli bestellt werden kann, legt Mercedes eine "Edition 1" des GLK auf. Diese erste Serie basiert auf dem Sportpaket, ist grundsätzlich calcitweiß wie im Film "Sex and the City" und steht auf 20-Zoll-Rädern. Allerdings ist ...
... diese erste Serie nur mit den drei laufruhigen Sechszylindern 320 CDI (224 PS), 280 (231 PS) und 350 (272 PS) zu haben.
Alle GLK kommen zur Markteinführung mit dem Mercedes-Allradsystem 4Matic, später wird es noch Versionen mit Hinterradantrieb geben. Bis dahin konzentrieren ...
... sich die Antriebskräfte mit 55 Prozent auf die Hinterachse, die restlichen 45 Prozent gehen auf die Vorderräder. Bei Modellen mit Offroad-Technik-Paket verhilft die Elektronik ...
... bei Bedarf zu mehr Geländegängigkeit. Nach Betätigung der "G-Taste" werden die Schaltpunkte der Automatik variiert und das ESP auf Gelände eingestellt. Der GLK entwickelt so ...
... mehr Grip, das Gaspedal reagiert sanftmütiger auf Befehle. So viel Technik verpacken die Stuttgarter unter einer erfrischend schnörkellosen Hülle. Und wie außen, ...
... geht es auch innen zu: Das Cockpit zeigt sich sachlich-kantig, vor der Armlehne findet der Pilot den Controller für das aus der S-Klasse bekannte Command-System.
Frohes Schalten: Serienmäßig kommt der GLK mit Siebengang-Automatik, die auf Wunsch auch über Wippen am Lenkrad bedient werden kann.
Und noch ein Geländetrick: Mit der DSR-Taste lassen sich Bergabfahrten ...
... in Ein-Stundenkilometer-Schritten regulieren. Hier geht es gerade mit exakt vier km/h den Hügel hinunter.
Ein bisschen Schmuck darf schon sein: optionale Holzverkleidung am Armaturenbrett. Für die Sicherheit sorgen adaptive zweistufige Airbags, Sidebags vorn sowie ...
... Windowbags vorn und hinten. Wohlfühlathmosphäre erzeugt die Zweizonen-Klimaautomatik. Die Rücksitzbank klappt bei Bedarf im Verhältnis 60:40 nach vorn und ...
... vergrößert so den Platz hinter der Heckklappe von 450 auf maximal 1550 Liter.
Kommen wir mal zu den Fahrleistungen: So richtig langsam ist der GLK mit keiner Motorisierung. Selbst der 170 PS starke 220 CDI erledigt den Sprint von 0 auf Tempo 100 ...
... noch in 8,8 Sekunden und erreicht maximal 205 km/h. An der Spitze in Sachen Längsdynamik liegt der GLK 350, dessen 3,5-Liter-Sechszylinder mit 272 PS vorwärts schiebt. Bis Tempo 100 ...
... vergehen gerade einmal 6,7 Sekunden, maximal sind 230 km/h drin. Nicht schlecht für ein SUV. Im äußersten Grenzbereich ...
... soll der 1,8-Tonner eher zum Über- als zum Untersteuern neigen, mit heraushängendem Heck durch die Kurven jagen. Bei den Sechszylindern ...
... unterstützt die Parameterlenkung das Rangieren. Dann steht die maximale Servounterstützung zur Verfügung. Während diese bei Autobahnfahrten für einen besonders guten Geradeauslauf sorgt.
Der Neuling in seinem Element: Den Mercedes GLK wird man vermutlich eher vor der Eisdiele als in der Kiesgrube antreffen.
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