VW zeigt auf dem
Autosalon Genf 2012 eine Weiterentwicklung der Studie Cross Coupé. Seine Weltpremiere feierte der Crossover ...
... auf der
Tokyo Motor Show 2011, in Genf steht das Cross Coupé mit weiterentwickeltem Antrieb: Statt eines 150-PS-Benziners arbeitet nun ...
... ein Turbodiesel-Direkteinspritzer mit den zwei Elektromotoren im Akkord. Die Systemleistung beträgt 306 PS, ...
... womit das 1858 Kilo schwere Cross Coupé laut VW auf auf 220 km/h beschleunigt werden soll. Der Antrieb wurde als ...
... Plug-in-Dieselhybrid konzipiert, der nur 1,8 Liter auf hundert Kilometer verbrauchen soll.
1,8 Liter Diesel – der Wert wurde im Rahmen des "Neuen Europäischen Fahrzyklus" (NEFZ) ermittelt, erklärt VW im Datenblatt zum Genfer Cross Coupé. Dieser Verbrauch setzt sich aus den Ergebnissen kombinierter Strecken zusammen, ...
... die einmal mit vollem Akku (also je nach Reichweite teilweise ohne Kraftstoffeinsatz) und einmal mit leerer Batterie (also mit vollem Einsatz des Dieselmotors) zurückgelegt werden. Der Gesamtverbrauch wird schließlich mit einer speziellen Formel errechnet.
Das Design des VW Cross Coupé kennen wir bereits von der
Tokyo Motor Show 2011. Damals war die gescheiterte Zusammenarbeit mit Suzuki ein großes Thema in den Medien – allerdings ...
... nicht am VW-Stand, wo autobild.de die erste Sitzprobe machte. Egal, man brauchte auch keine offizielle Bestätigung, um feststellen zu können, dass das Cross Coupé ...
... aus dem bewährten VW-Rahmen fällt und die Japaner hier ihre Finger im Spiel hatten. Es ist vor allem das Antriebskonzept, das sich nicht ins VW-Bild einfügt und besser zu einer Allrad-Marke wie Suzuki passt. Doch VW wiegelt ab: "Natürlich hätte dieses Auto niemals ein
Suzuki werden sollen."
Die Wolfsburger sprechen viel lieber von ihrer eigenen "Hybrid-Kompetenz", "künftiger Formensprache" und natürlich der "elektrischen Kardanwelle". Die hat fast jede Allrad-Marke auf dem Zettel. Natürlich auch Suzuki. Die Japaner haben obendrein jede Menge Erfahrung, solche Technologien so günstig ...
... wie möglich zu produzieren. Suzuki entwickelt und baut den neuen Elektro-Allrad für die eigene Produktpalette, und VW nutzt die Technik, profitiert von der günstigen Fertigung aus Japan. So wird aus dem Cross Coupé eine clevere Idee.
Vor dem Hintergrund der miesen Stimmung zwischen den beiden einstigen Partnern degradiert sich der Allrad-Flachmann allerdings zur skurrilen Fingerübung von Designern und Ingenieuren. Eigentlich schade, denn das Cross Coupé macht auch als Studie bereits eine Menge Spaß.
Der neue, chromblitzende Grill entwickelt das VW-Markengesicht weiter und erinnert ganz bewusst an den robusten
VW Amarok.
Die Kombination aus hochbeinigem Allrad-Fahrwerk und flacher Coupé-Dachlinie sieht zweifelsohne lecker aus, ist aber ähnlich sinnfrei und unpraktisch wie beim großen Vorbild
BMW X6. Die Übersichtlichkeit der Karosserie ist mies, ...
... der Zustieg in den Fond fast immer mit Verrenkungen verbunden und entsprechend schmerzhaft. Technisch profitiert das Cross Coupé vom neuen Modularen Querbaukasten (MQB), den sich die VW-Ingenieure ausgedacht haben. Damit lassen sich ...
... unzählige Motoren, Antriebe, Fahrwerke und Getriebe zu immer neuen Modellen zusammenpuzzeln. Zum Beispiel zu einem Gelände-Coupé, das länger als ein
Golf, aber kürzer als ein
Tiguan ist – kombiniert mit raspelknappen Karosserieüberhängen.
Hinter der Heckklappe verbirgt sich ein verhältnismäßig großer Kofferraum (380 bis 1230 Liter). 116 PS leistet der E-Motor im Heck, kombiniert mit dem zweiten E-Motor und dem 150-PS-TSI auf der Vorderachse kommen so 265 PS zusammen, die das Coupé antreiben.
Das Cockpit gibt sich betont hochwertig und erstaunlich seriennah – trotz riesigem Touchscreen und jeder Menge Elektronik-Firlefanz.
Die schicken zweifarbigen Ledersitze sind wunderbar dimensioniert und dürfen gerne in Serie gehen. Genauso wie ...
... der Antrieb des Cross Coupé. Gerne auch als nächster Suzuki Vitara oder einem entsprechend kreativ gezeichneten Lifestyle-Ableger. Die VW-Kundschaft hat auf dieses Auto aber sicher nicht gewartet. Trotzdem lohnen sich ...
... weitere Ansichten und Information zum Crossover aus viertürigem Coupé und kompaktem SUV.
Mit 4345 Millimetern ist das Cross Coupé länger als ein
Golf und kürzer als ein
Tiguan, der Radstand fällt mit 2630 Millimetern verhältnismäßig groß aus.
Dementsprechend kurz sind die Karosserieüberhänge (vorn 855 mm, hinten 860 mm), was dem Auto einen knackigen Auftritt verleiht. Ins Bild passt da ...
... die neue Frontpartie als Evolution des aktuellen Markengesichts, hinter der sich eine lange Motorhaube spannt, die den Passagierraum weit nach hinten rückt.
Flache Fensterlinien und die coupétypisch schräge Heckscheibe sowie der bullige Stoßfänger mit den beiden integrierten trapezförmigen Endrohern runden die durchaus dynamische Optik ab, die VW als "das Beste aus zwei Welten" bezeichnet. Wenn man so will, eine Mischung aus
CC und Tiguan.
Dank seiner 265 PS Systemleistung schafft die VW-Studie den Sprint auf Tempo 100 in glatten sieben Sekunden und erreicht 201 km/h Spitze. Klar, dass dann die Lithium-Ionen Akkus im Mitteltunnel schnell leergesaugt sind, ...
... aber das Cross Coupé kann natürlich auch anders: Auf Knopfdruck bleibt der TSI stumm, und der Wagen fährt elektrisch und emissionsfrei bis zu 45 Kilometer weit. Laut VW sollen im Eco-Modus nur 2,7 Liter auf 100 Kilometer durch die Brennräume des Benziners rinnen, was einem CO2-Ausstoß von 62 g/km entspricht.
Auch der Alltagsnutzen kommt bei der Studie nicht zu kurz: Das Cross Coupé darf 450 Kilogramm zuladen.
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