Auf dem
Genfer Autosalon 2010 zeigt VW den Gegenentwurf zum
GTI: den CrossPolo. Das Wolfsburger SÜVchen setzt auf rustikale Optik, ...
... 15 Millimeter mehr Bodenfreiheit und die Spaßgesellschaft. Die hatte schon dem Vorgänger einen erstaunlichen Erfolg beschert. Das Rezept wurde deshalb auch nicht geändert. Den nur als Fünftürer lieferbaren CrossPolo prägen eine martialische Frontschürze mit angedeutetem Unterfahrschutz, ...
... schwarze Radlaufplanken, silberne Dachreling und robuste Heckschürze. Als Antrieb stehen drei Benziner (1.2/70 PS, 1.4/85 PS, 1.2 TSI/105 PS) und drei Diesel (1.6 TDI mit 75/90/105 PS) zur Wahl.
Wie Sie sehen, sehen Sie nichts, zumindest keinen Unterschied: Innen gleicht der CrossPolo seinen normalen Brüdern, ...
... zweifarbige Stoffe sollen für eine freundliche Athmosphäre im Innenraum sorgen.
Und wie wird sich der vermeintliche Geländegänger ab Mai 2010 an der Kasse schlagen? Der Aufpreis gegenüber dem Normal-Polo dürfte gut 3000 Euro betragen, der CrossPolo 1.2 käme so auf circa 15.500 Euro.
Rennsemmel aus Wolfsburg:
VW präsentiert ebenfalls auf dem
Genfer Autosalon 2010 den neuen
Polo GTI, der ab Ende Mai für ordentlich Feuer in der kleinen Klasse sorgen soll.
Schon optisch zeigt sich Zwerg Rase gut gerüstet, bedient sich klug klassischer GTI-Insignien. Rote Zierleisten flankieren den Kühlergrill, die großen Nüstern tragen Einsätze in Wabenstruktur, ...
... am Heck verbessert ein Spoiler (in Wagenfarbe) den Abtrieb. Dazu breitere Schweller, Dachantenne, rot lackierte Bremssättel, ...
... Heckschürze mit Schein-Diffusor und verchromtem Doppelendrohr links – sieht ganz amtlich nach GTI aus.
Schöner Gruß vom großen Bruder: 17-Zöller im mittlerweile vertrauten GTI-Design.
180 PS aus einem 1,4 Liter großen Turbo-Vierzylinder sorgen für mächtig Vortrieb: Nur 6,9 Sekunden, und das Spaßbarometer steht auf 100 km/h, erst bei Tempo 229 muss der kleine Krawallo sich der Physik beugen. Respekt. Und dabei soll der Polo GTI nach ECE-Norm im Schnitt nur sechs Liter auf 100 Kilometer verbrauchen. Kaum zu glauben.
Animierendes Interieur: Sportsitze in vertrautem Karomuster, glänzender Klavierlack in reizvollem Kontrast zu mattem Chrom und rote Ziernähte fürs Leder lassen den rechten Fuß zucken. Wer im eigenen Polo GTI Platz nehmen will, ...
... muss mit knapp 24.000 Euro rechnen. Dafür werden unter anderem DSG, die elektronische Quersperre XDS, Reifendruckkontrollanzeige, 17-Zoll-Alus mit 215/40er-Reifen, Sportfahrwerk und Klimaanlage nicht mehr extra berechnet. Übrigens: Das Design der Sitzbezüge ...
... gab es so ähnlich schon 1976 als der
GTI als Golf geboren wurde. Doch der war damals kaum schwerer und ...
... mit 3,73 Metern sogar kürzer als der aktuelle Polo GTI. Weshalb dem Ur-GTI anfangs auch 110 PS aus 1,6 Litern reichten. Lang lang ist's her.
Apropos Geländegänger: Der neue
Touareg ist einer! Einer, der wirklich abseits befestigter Straßen fahren könnte. Und auch das große VW-SUV gibt seine Visitenkarte zuerst auf dem Autosalon in Genf ab.
Der Touareg II gleicht nur auf den ersten Blick seinem Vorgänger. Er tritt deutlich dynamischer auf als bisher, das Chrom-Lätzchen an der Front weicht ...
... einem strengen Blick. Neu im Angebot ist der Hybrid mit 380 PS Systemleistung. VW verspricht einen Verbrauch von nur 8,2 Liter.
Auch von hinten bleibt sich die zweite Generation des Touareg treu. Die Rückleuchten erinnern ...
... an den Golf, das Heck ist aber stärker eingezogen. Gegen Aufpreis öffnet die Klappe elektrisch. Der Kofferraum bietet nun 580 bis 1642 Liter Volumen. Vorher waren es 555 bis 1570 Liter.
Ein typischer VW: Die Seite zeigt die unaufgeregte Designlinie Walter de'Silvas. Obwohl der Touareg II frisch aussieht, lässt er den Vorgänger nicht alt erscheinen. Der Radstand wurde gegenüber dem Vorgänger um vier Zentimeter verlängert. Das soll vor allem dem Platzangebot im Fond zugute kommen.
Passend zur neuen Karosserie hat VW den ohnehin vornehm-gediegenen Innenraum neu möbliert. Edle Materialien und sorgfältige Verarbeitung sind Ehrensache. Interessantes Extra: "Area View". Je eine Kamera in Heckklappe, in den Außenspiegeln und im Kühlergrill übertragen die Umgebung auf ein zentrales Display.
Auch die zig-fach verstellbaren Sitze wurden überarbeitet. VW verspricht deutlich mehr Langstreckenkomfort. Serienmäßig hat der Touareg II neun Airbags, reichlich elektronische Assistenzsysteme und ein CD-Radio an Bord. Zu den Preisen sagt VW noch nichts, wir rechnen mit rund 50.000 Euro für den V6 FSI.
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