Nichts weist darauf hin, dass in diesem hellblauen
VW Golf ein Antrieb von morgen steckt – oder die Zukunft, wie sie bei
VW aussehen könnte. Der Blue-e-Motion fährt mit einem Plug-in-Hybridsystem, ...
... das seine Batterien an der Steckdose aufladen kann und bis zu 50 Kilometer weit rein elektrisch kommt. Das klingt wie der ideale Kompromiss für Pendler, die zusätzlich am Wochenende mit den 150 PS des Benziners auf Langstrecke gehen können. Doch noch ist das Erprobungsauto ein sündhaft teures Einzelstück.
Auch drinnen unterscheidet den Steckdosen-Hybrid nichts vom bekannten Serien-Golf. Zündschlüssel, Automatik-Schalthebel, Drehzahlmesser, so weit ließen die Entwickler das Auto serienmäßig.
Beim ersten Tritt aufs Gaspedal kann es unerwartet flott abgehen: In neun Sekunden soll der Blue-e-Motion auf Tempo 100 sprinten, allein mit den 300 Newtonmetern des Elektromotors, der maximal 72 kW (98 PS) leistet. Da hat sich der Benziner noch gar nicht zugeschaltet, ...
... denn ein Druck auf den Schalter "E-Fahrt" in der Mittelkonsole hält den 1,4-Liter-TSI so weit zurück, dass er nur bei Kickdown startet. Ideal für Umweltzonen oder Stadtfahrten des Durchschnittsfahrers, ...
... der bei dieser Technik nur mit Strom auskommt. Noch ist ungewiss, wann diese Auto kommt und wie viel es kosten wird. Fest steht nur, dass dieser Hybrid bei VW in alle künftigen Modelle mit Quermotor passt, vom
Polo bis zum
Passat.
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