Gestatten, GTI Nummer sieben: Auf dem
Autosalon Paris 2012 steht der Golf VII GTI als seriennahe Studie, bevor er im Frühjahr 2013 auf den Markt kommt. Optisch setzt sich die GTI-Studie durch den charakteristischen Kühlergrill mit roter Linie, Lufteinlässen mit Wabenstruktur, ...
... einem verchromten Doppelauspuff und Spoilerwerk an Front und Heck vom zivilen
Golf VII ab. Bi-Xenon-Scheinwerfer und abgedunkelte LED-Rückleuchten sind Serie. Das Fahrwerk wurde um 15 Millimeter tiefergelegt, dazu gibt es rot lackierte Bremssättel und die typischen GTI-Felgen-Klassiker "Denver", "Detroit" und "Glendale" in 17 und 18 Zoll (Option).
Schon der erste GTI hatte sie – die Sportsitze mit Bezügen im legendären Karomuster. Natürlich bleibt auch Generation sieben der Tradition treu. Auch die typischen roten Ziernähte, der kultige Schaltknauf im Golfball-Design und der schwarze Dachhimmel sind vorhanden.
Das GTI-Lenkrad mit drei Speichen ist unten abgeflacht. GTI-Fahrer blicken auf ein spezielles Kombiinstrument mit Color-Display und Instrumente im Chronographen-Stil.
Serienmäßig sind das Radiosystem "Composite Touch" mit SD-Slot und AUX-Anschluss, die Alu-Pedalerie und eine rote Ambientebeleuchtung. Der "normale" Golf VII ...
... steht bereits Ende 2012 beim Händler.
Die Preise starten – wie beim Vorgängermodell – bei 16.975 Euro. Dafür gibt es das Basismodell "Trendline" ...
... mit drei Türen und 1,2-Liter-TSI (85 PS).
Was das Design angeht, spricht VW vom "Schlüssel zur Perfektion": Über sechs Modellgenerationen hinweg ...
... sei am Golf geschliffen worden, bis eine zeitlose Linie entstand. Evolution statt Revolution, das gilt auch für den Golf VII. Ganz behutsam und mit kleinem Skalpell ...
... hat VW den Golf auf den Stand von 2012 geschnitzt.
Der neue Golf VII ist 5,6 Zentimeter länger als der aktuelle Golf VI und wuchs damit auf 4,26 Meter. Für die Passagiere auf der Rückbank bedeutet das 1,5 Zentimeter mehr Beinfreiheit, für den ...
... Kofferraum ein Volumen von 380 Liter (plus 30 Liter). Die Ladekante wurde auf 66,5 Zentimeter Höhe reduziert. Der Golf VII hat 100 Kilogramm abgespeckt, verspricht VW. Die ausgemerzten Fettpolster im Einzelnen: Aufbau minus 37 Kilo, Fahrwerk minus 26 Kilo, ...
... Aggregate minus 22 Kilo, Sonderausstattung minus zwölf Kilo, Elektrik minus drei Kilo. Die Diät wirkt sich auf den Verbrauch aus: Je nach Motorisierung soll der Golf VII bis zu 23 Prozent weniger Sprit verbrauchen. Der 140-PS-Benziner mit Zylinderabschaltung ...
... genehmigt sich 4,8 Liter, der 105 PS starke Golf VII TDI 3,8 Liter. Vorzeige-Sparer in der neuen Golf-Flotte wird der Golf BlueMotion mit 3,2 Liter Dieseldurst auf 100 Kilometer und 85 Gramm CO2-Ausstoß pro Kilometer.
Erstmals kommt im VW Golf ein Abstandsregelsystem zum Einsatz. Die "Adaptive Cruise Control" (ACC) erkennt mittels eines Radarsensors in der Frontpartie vorausfahrende Fahrzeuge und sorgt durch Bremsen bzw. Gasgeben ...
... immer für den gewünschten Abstand. In Kombination mit einem manuellen Getriebe arbeitet ACC zwischen 30 und 160 km/h, zusammen mit dem ...
... Doppelkupplungsgetriebe DSG bremst ACC sogar selbstständig bis zum Stillstand ab und kann ohne Eingreifen des Fahrers im Stop-and-go-Verkehr mitschwimmen.
Auch in Sachen Sicherheit hat VW den Golf VII auf den neuesten Stand gebracht. Serienmäßig an Bord ist die sogenannte Multikollisionsbremse, die bei einem Unfall den zweiten Aufprall glimpflicher ablaufen lassen soll. Außerdem gibt es ein Pre-Crash-System ("proaktiver Insassenschutz"), ...
... das potenzielle Unfallsituationen erkennt und ein automatisches Maßnahmenpaket abspult – vom Spannen der Sicherheitsgurte übers Schließen der Fenster bis zum selbstständigen Einleiten einer Vollbremsung.
Optional steht eine City-Notbremsfunktion in der Preisliste, die auch schon für den VW Up zu haben ist. Aus dem VW Passat stammt die Müdigkeitserkennung, die das Lenkverhalten analysiert und den Fahrer warnt, ...
... sobald seine Konzentration nachlässt. Der kamerabasierte Spurhalteassistent (Lane Assist) greift nicht nur im Notfall ein, sondern er soll mittels "kontinuierlicher Spurunterstützung" auch den Fahrkomfort erhöhen.
Der Bildschirm der Multimedia-/Navi-Einheit ist grundsätzlich als Touchscreen ausgelegt. Den Bildschrim gibt es in drei Größen (5/5,8/8 Zoll).
Günstigster Diesel ist der 1,6-Liter-TDI mit 105 PS ab 20.725 Euro, mit DSG werden 22.500 Euro fällig. in der die nächsthöheren Ausstattung "Comfortline" ...
... verlangt VW mindestens 18.925 Euro für den 1,2-Liter-TSI, der kleine TDI kostet 22.675 Euro. Die Top-Linie "Highline" gibt es nur in Verbindung mit den stärkeren Motoren: der 1,4-Liter-TSI mit 140 PS ist ab 24.175 zu haben, der 2,0-Liter-TDI (150 PS) ab 26.925 Euro.
Die Liste der Extras ist lang. Ein kleiner Auszug: Zwei zusätzliche Türen kosten ...
... 900 Euro, ein Radio mindestens 410 Euro. Zwei zusätzliche Airbags hinten beim Fünftürer berechnet VW mit 355 Euro. Wer frei Sicht nach oben möchte, muss 1050 Euro für das Panoramadach einplanen.
Das regelbare DCC-Fahrwerk kostet 990 Euro. Ledersitze gibt es ab 1990 Euro, ...
... Xenon-Licht macht weitere 850 Euro.
Haben die Wolfsburger ihre Ankündigung nicht wahr gemacht, der 7er-Golf sei billiger als Nummer 6? VW-Chef Martin Winterkorn ...
... sieht das anders: Im Vergleich mit dem entsprechend motorisierten Vorgänger – ebenfalls ein Golf 1,2-Liter-TSI mit 85 PS – ergebe sich für den neuen Golf ...
... sogar eine Preisreduzierung von 455 Euro. Mit der besseren Serienausstattung wie dem 5-Zoll-Touchscreen, der Multikollisionsbremse oder dem Start-Stopp-System sei der Preisvorteil noch größer.
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