Bisher ist kein VW-Modell mit dem neuen Kältemittel R1234yf in der Klimaanlage unterwegs. Auch der neue
Golf VII nicht. Ob und wann sich das ändert, hängt davon ab, wann der Golf VII die Typgenehmigung erhielt. Darüber schweigt VW aber.
Schon der erste Blick in den Motorraum des neuen Golf verrät: Hier wird noch das alte Kältemittel R134a eingesetzt.
Solche Warnaufkleber fordert der Berufsverband Feuerwehr für Autos mit dem neuen Killerkältemittel R1234yf. Denn: Beim Verbrennen von R1234yf – zum Beispiel nach einem Unfall – kann möglicherweise ...
... Flusssäure (Fluorwasserstoff) entstehen. Professor Andreas Kornath von der Uni München hat für AUTO BILD die gefährliche Wirkung von Fluorwasserstoffgas auf Hautgewebe untersucht. Er erklärt: "Schon eine handtellergroße Benetzung der Haut kann tödlich enden."
An einem Schweinekopf vom Metzger wurde die Wirkung der Chemikalie auf Hautgewebe demonstriert. In dem Experiment wurde der Schweinekopf zunächst unter dem Abzug des Versuchslabors aufgebaut ...
... und dann dreimal für je zehn Sekunden mit Fluorwasserstoff begast.
Der Kopf verfärbte sich nach der Begasung grau-schwarz – das Gas hatte die Haut schwer geschädigt. Bei lebendem Gewebe würde die Reaktion noch heftiger ausfallen.
Die bei dem Versuch verwendete Menge Flurwasserstoff war vergleichsweise gering. Bei einem Unfall entsteht laut Professor Kornath mehr Flusssäure.
Experimente der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) haben gezeigt, dass das Kühlmittel HFO-1234yf etwa bei einem Auffahrunfall auf heiße Motorteile gelangen kann und sich dort zu Flusssäure zersetzt.
Bei einem Versuch der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gelangte die entstandene gasförmige Flusssäure über die Lüftung in das Wageninnere.
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