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VW I.D. Buzz (2017): Test

VW I.D. Buzz (2017): Test
Der Bus ist da. Nach der Kompakt-Studie I.D. zeigt VW das Konzept I.D. Buzz. Der Name verrät's, es geht um die nächste Generation des VW Bus. Und die soll in 2022, zwei Jahre nach dem I.D, elektrisch und autonom unterwegs sein. AUTO BILD war mit der Studie unterwegs!
Bild: Volkswagen AG
VW I.D. Buzz (2017): Test
Kaum hast Du auf dem Fahrersitz Platz genommen, fällt auf: Das alte Bulli-Gefühl ist zurück. Hoch wie auf einem Kutschbock fällt die Sitzposition aus, der Blick schweift durch die Panoramascheibe und hinter Dir ganz viel Platz, also wirklich verdammt viel. Und auch wenn das neue Cockpit mit einem alten Bulli so viel zu tun hat wie ein Plattenspieler mit ...
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VW I.D. Buzz (2017): Test
... der iPod-Funktion des iPhone – es gibt durchaus Gemeinsamkeiten. Wie die bestechende Einfachheit zum Beispiel. Im alten VW reichten ein paar verstreute Knöpfe und Schieber aus, heute sind die einzigen sichtbaren Bedienelemente im rechteckigen Lenkrad untergebracht. Los geht es. Wie schon bei einem Tesla musst Du Dich nicht lange damit aufhalten, einen Schlüssel umzudrehen, einen Startknopf zu drücken oder sonst etwas.
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VW I.D. Buzz (2017): Test
Der I.D. Buzz erkennt, dass der Fahrer einen Schlüssel in der Tasche hat. Fuß auf die Bremse, die D-Taste der Automatik gedrückt – schon fährt der neue Bulli los. In jedem anderen Einzelstück wäre die Geschichte jetzt zu Ende erzählt. Studien wie der I.D. Buzz sind dafür gebaut, sich auf Messen im Scheinwerferlicht zu drehen, die Idee zu visualisieren. Aber eben nicht, um zu fahren.
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VW I.D. Buzz (2017): Test
Der I.D. Buzz macht da eine Ausnahme. Die Technik der Serienversion ist zwar noch nicht an Bord – sie ist noch nicht fertig. Aber den 136-PS-Motor des E-Golf inklusive der Akkus haben sie ihm spendiert. Und eine Einzelabnahme in den USA dazu. So können wir die Küstenstraße entlang rollen, als wäre der neue Bulli schon längst Realität. Klar, über Fahrwerk, Lenkung, Bremsen – also alles, was später einmal wichtig wird – können wir noch nicht viel sagen.
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VW I.D. Buzz (2017): Test
Aber darüber, wie es sich anfühlt, in einem der neue Elektroautos des VW-Konzern unterwegs zu sein. Ungewohnt vor allem das rechteckige Lenkrad. Schon nach kurzer Gewöhnung macht es erstaunlich viel Spaß, damit zu navigieren. Und auch der niedrige Schwerpunkt wegen der im Wagenboden versenkten Akkus gefällt. Ein Bulli, der ohne erkennbare Seitenneigung sportlich durch die Kurven saust? Kombiniert mit der coolen, lautlosen Fortbewegung ein ganz neues Fahrgefühl – und ziemlich cool!
Bild: Volkswagen
VW I.D. Buzz (2017): Vorstellung
Der Buzz steht auf der komplett neuen Architektur, dem Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB). Die neue Fahrzeugarchitektur des Buzz erlaubt einen sehr langen Radstand von 3,3 Metern und ermöglicht ...
Bild: Volkswagen
VW I.D. Buzz (2017): Vorstellung
... angeblich dank lenkbarer Hinterachse einen Wendekreis von elf Metern. Da Verbrenner und Antriebsstrang fehlen, sind die Überhänge vorne und hinten sehr kurz, fast schon, wie ...
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VW I.D. Buzz (2017): Vorstellung
... bei den ersten Bulli-Generationen.
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VW I.D. Buzz (2017): Vorstellung
Ein richtiges Armaturenbrett mit Instrumenten hat der Buzz nicht. Wie bei den anderen geplanten Elektrofahrzeugen von VW, rückt das Armaturenbrett ca. zehn Zentimeter nach hinten, was mehr Platz im Beinbereich schafft. Außerdem werden alle VW. Stromer im Cockpit auf das Lenkrad, ein Head-up-Display und einen Touchscreen reduziert. Der Buzz soll im Innenraum so viel Platz liefern wie ein T6 mit langem Radstand.
Bild: Volkswagen
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Die wichtigsten Informationen projiziert der Van mittels AR-Head-up-Display (Augmented Reality) in 3D auf die Straße. Weitere Infos liefert ein Tablet, darüber werden auch das Infotainment und die Klimafunktionen bedient. In den vier Türverkleidungen sowie außen in der dritten Sitzreihe gibt es zudem kapazitive Felder, mit denen in sechs Zonen unter anderem individuell die Klimafunktionen gesteuert werden. Auch ...
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... das Lenkrad ist nicht konventionell. Es handelt sich dabei mehr um ein Touchpad mit kapazitiven Feldern. Über diese Felder lassen sich die Fahrstufen (P, R, N und D), die Blinker und verschiedene Menüfunktionen wie die Einstellungen des AR-Head-up-Displays bedienen. Die Sitzanlage ...
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... im Buzz ist variabel. Wie auch im aktuellen T6 wird diese Flexibilität durch das integrierte Sitzschienensystem ermöglicht. Die Lehnen der Einzelsitze der zweiten Reihe lassen sich zu Tischen umklappen. Die dritte Sitzreihe ...
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... wird bei Stopps mit einigen Handgriffen zur Liegewiese. Der Boden besteht aus Birkenholz, was das Interieur wohnlich macht. Da große Motoren und Antriebsstrang entfallen, bietet der 4,94 Meter lange, 1,98 Meter breite und 1,96 Meter hohe Buzz viel Platz.
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Der Kofferraum hat eine Ladevolumen von 660 bis 4600 Litern, die Ladekante liegt auf der Höhe von 60 Zentimetern. Vorne können bis zu 200 Liter im Buzz verstaut werden. Alle ...
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... Hauben und Türen öffnen elektrisch. Die Heckklappe, die vorderen Türen und die Schiebetüren im Fond werden von außen über einen Sensor geöffnet. Das ...
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... hatte auch schon seine Vorgänger-Studie, der Budd-e (Fahrbericht hier). Der ...
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... elektrische Allradantrieb des I.D. Buzz hat eine Systemleistung von 369 PS. Jeweils ein E-Motor an der Vorder- und Hinterachse steuern 150 kW Leistung bei. Die Kraftverteilung zwischen beiden Achsen erfolgt über eine elektrische Kardanwelle. So soll der Buzz in zirka fünf Sekunden Tempo 100 schaffen. Die Höchstgeschwindigkeit ...
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... wird auf 160 km/h begrenzt. Die elektrische Reichweite beträgt bis zu 600 Kilometer nach NEFZ, die Batterie hat einen Energiegehalt von bis zu 111 kWh.
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Keine 30 Minuten dauert das Laden auf 80 Prozent bei einer Ladeleistung von 150 kW, sagt VW. Die Lithium-Ionen-Batterien sind im Fahrzeugboden untergebracht. Luftfederung an der Hinterachse sowie adaptive Dämpfer an beiden Achsen sollen für guten Komfort sorgen. Ab 2025 könnte der Buzz autonom unterwegs sein.
Bild: Volkswagen
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Ein leichter Druck auf das Lenkrad und schon fährt es zurück, verschmilzt mit dem Cockpit und der Autopilot übernimmt. Das Volant koppelt sich dabei über ein neu entwickeltes Lenksäulensystem vom Lenkgetriebe ab. Dann kann der Fahrer seinen Sitz ...
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... nach hinten drehen und sich beispielsweise mit den Mitreisenden unterhalten. Wird der Buzz manuell bewegt, befindet sich eine sogenannte I.D. Box vorne zwischen den Sitzen. Dann ist das in die Konsole integrierte Tablet so angeordnet, ...
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... dass es Fahrer und Beifahrer als Anzeige- und Bedienelement nutzen können. Beim autonomen Modus fährt die Box in den Fond. Dann stehen Features wie Becherhalter und ein Klapptisch zur Verfügung.
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