Im April 2002 fuhr Ferdinand Piech mit einem Einliter-Auto von Wolfsburg zur VW-Hauptversammlung nach Hamburg. Jetzt ist die Superspar-Zigarre zurück.
Der VW L1 basiert auf dem millionenschweren Fahrzeug aus dem Jahr 2002, wird aber von einem Zweizylinder-Diesel angeschoben. Vor sieben Jahren schnaufte ein Zylinder weniger. 36 PS leistet der kleine Selbstzünder, der von elektrischen Komponenten unterstützt wird. Genaues dazu wollen die Wolfsburger erst auf der Messe enthüllen.
Gesessen wird auch im VW L1 wieder hintereinander – nur so lässt sich die schmale Zigarren-Form umsetzen. Der Leichtbau macht selbst vor den Passagieren nicht Halt – die Sitzgestelle bestehen aus Kohlefaser-Verbundwerkstoff.
Die 3,80 Meter lange Auto-Zigarre auf Rädern ist ein aerodynamisches Meisterwerk. Statt normaler Außenspiegeln gibt's nur zwei Videokameras, bei Nichtgebrauch werden die Lufteinlässe für Frisch- und Verbrennungsluft von Klappen verschlossen.
Zusätzlich wurde überall an Gewicht gespart. Das ganze Fahrzeug besteht aus einem Kohlefaser-Verbundwerkstoff. So soll der L1 unter 500 Kilogramm auf die Waage bringen. 1,49 Liter soll der VW L1 damit auf 100 Kilometer verbrauchen. CO2-Ausstoß: 39 Gramm pro Kilometer.
Da kann der Ur-Einliter-VW nur müde drüber lächeln, er kam mit 0,89 Liter Diesel aus – war dafür aber auch nicht annähernd so ...
...flott und komfortabel wie die IAA-Studie 2009. Die Passagiere im neuen 1L können sogar 50 Liter Gepäck mit auf die Reise nehmen. 2013 könnte der schlanke Sparer in Serie gebaut werden. Wir werden sehen. Noch mehr IAA-News von VW? Dann einfach weiterklicken!
Ab 2010 soll der Fox-Nachfolger up! in Bratislava (Slowakei) gebaut werden – mit drei und mit fünf Türen. Wahrscheinlich ist, dass es auch ein Elektro-Auto auf Basis des Mini-VW geben wird, jedoch nicht vor 2013.
Der dreitürige up! macht den Anfang: 2010 startet Wolfsburg seine neue Kleinstwagen-Baureihe. Das ursprünglich Konzept, ihn mit Heckmotor und Heckantrieb auszustatten, ist längst vom Tisch – zu teuer. Der up! kommt in herkömmlicher Kleinwagen-Bauweise: Motor und Abtrieb vorn.
Zentrales Element im Cockpit ist ein Touchscreen, mit dem sich Navi, Radio, Bordcomputer und Klimaanlage bedienen lassen. Ein weiteres Display informiert über Geschwindigkeit, Tankinhalt, Reichweite und CO2-Ausstoß.
Auf dem VW-Stand darf man den legitimen Erben von Karmann-Ghia und VW-Porsche 914 bewundern: den VW BlueSport Concept. Eine Fahrmaschine reinsten Wassers: 3,99 Meter kurz, Heckantrieb, 180 PS, knackiges Design.
Aufgeladene Benzin- (TSI) oder Dieseltriebwerke (TDI), direkt hinter den beiden Schalensitzen eingebaut, sollen für sportliche Fortbewegung bei niedrigen Verbräuchen sorgen. So wird die Studie von einem besonders umweltfreundlichen Clean-Diesel mit NOX-Speicherkat befeuert.
Das 2,0-Liter-Turbotriebwerk mit 180 PS spricht früh an, verspricht VW, erreicht sein maximales Drehmoment von 350 Nm schon bei 1750 Umdrehungen. Wenn es mal richtig schnell gehen soll, beschleunigt der Sportler in nur 6,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Spitze: 226 km/h. Durchschnittsverbrauch: laut VW nur 4,3 Liter.
Der Innenraum ist perfekt auf zwei Personen zugeschnitten. In der Mittelkonsole sind Touchscreen-Monitor und Klimaanlage untergebracht. Wie man aus VW-Kreisen hört, hat der Roadster gute Chancen auf eine Serienfertigung. Die endgültige Entscheidung steht aber noch aus.
Der Innenraum ist so puristisch eingerichtet, wie man es von einem Roadster erwartet: zwei Sportsitze mit Lederbezug, ein griffiges Lenkrad. Das Platzangebot reicht für zwei, die sich gern haben. Zwei Kofferräumchen (112 Liter vorn, 70 Liter hinten) für das Wochenendgepäck gibt es auch.
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