Kein Audi und kein BMW, das ist das
VW New Compact Coupé, eine Studie, die die Wolfsburger auf der
Detroit Auto Show 2010 aufs Messeparkett stellen.
Dr. Ulrich Hackenberg, VW-Chefentwickler, persönlich erklärte autobild.de-Redakteur Boris Pieritz (rechts) das New Compact Coupé.
Dann durfte der autobild.de-Mann als einer der Ersten überhaupt Probe sitzen. Sein Fazit: "Golf fahren in seiner schönsten und saubersten Form!"
Das New Compact Coupé ist nämlich ein
Golf in neuen Kleidern.
4,54 Meter ist das Coupé lang, dazu kommen 1,78 Breite und 1,41 Meter Höhe. Mit 2,65 Metern Radstand erfüllt der Wolfsburger alle optischen Vorrausetzungen für die gehobene Coupé-Klasse.
Unter der Haube sitzen ein doppelt aufgeladener 1,4-Liter-TSI mit 150 PS und ein 27 PS starker Elektromotor. Ja, richtig gelesen, das New Compact Coupé ist ein waschechter Hybrid.
Mit dem E-Motor, der zwischen dem TSI und dem Siebengang-DSG des
VW sitzt, kann das New Compact Coupé in der Stadt für drei bis vier Kilometer rein elektrisch fahren. Und "segeln"! Wenn der Fahrer den Fuß vom Gas nimmt, wird der Benzinmotor vom Getriebe abgekoppelt und bremst nicht.
Schmale 98 Gramm CO2 soll der Wolfsburger außerdem pro Kilometer ausstoßen.
Aufgeräumt und übersichtlich: Innen kommt das New Compact Coupé
VW-typisch daher, bringt aber die Dynamik der
Golf-Modelle mit.
Der typische Showcar-Schnickschnack fehlt im Cockpit des
VW New Compact Coupé. Nähe zur möglichen Serie ist angesagt.
Sitze mit Seitenhalt für den sportlichen Auftritt.
Im
VW New Compact Coupé finden hinten zumindest zwei Kinder Platz. Die Studie soll auf der
Detroit Auto Show 2010 testen, ob sich die Amis für einen Jetta-Enkel begeistern können.
Noch ein Zukunfts-
VW: Der
VW up Lite könnte der Sportwagen für die Generation iPod werden. Premiere war auf der LA Auto Show 2009.
VW macht den Hybriden schick. Der up Lite ist ein echtes Zweiliter-Auto. Der 695 Kilo leichte Dieselhybrid leistet 65 PS, die Schnauze ist glatt und weitgehend verschlossen, schmale Reifen sollen Sprit sparen helfen.
Größentechnisch rangiert der up Lite in der Polo-Klasse, er soll trotz der Coupé-Form aber ein echter Viersitzer mit brauchbarem Kofferraum sein.
Der
VW hat seinen eigenen Stil, bleibt klar und einfach. Die Handschrift des Volkswagen-Designchefs Walter de'Silva lässt sich aus jeder Perspektive erkennen.
Der Einstieg ist wegen der langen Türen unproblematisch, auch große Personen sollen vorn wie hinten bequem reisen.
Der Innenraum ist geräumig, selbst hinter dem Fahrer bleibt ausreichend Platz. Die Sitze fallen sehr schlank aus.
Das Cockpit erinnert an die bisherigen up-Studien von
VW: cool, klar, mit einem Schuss italienischem Schick.
Ein Monitor ersetzt die klassischen Rundinstrumente, gibt Auskunft über Geschwindigkeit, Ladezustand der Batterien und Verbrauch.
In der Mitte weist ein Navi mit Flachbildschirm den richtigen Weg.
Im Innenspiegel lässt sich mit Hilfe der Außenkameras die gesamte Umgebung rund um den up Lite überwachen.
VW nimmt beim Heck optische Anleihen beim Volvo P 1800 ES ("Schneewittchensarg"). Mit seitlichen Einzügen und dem stark abfallenden Heck ist der up Lite konsequent auf einen niedrigen cW-Wert getrimmt.
Die Keilform ist der Aerodynamik geschuldet, Auspuffrohre sucht man beim up Lite vergeblich.
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