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VW Polo (Facelift 2014): Kaufberatung

VW Polo (Facelift 2014)
Nach seinem Facelift sieht der 3972 Millimeter lange VW Polo dem Golf noch ähnlicher. Kleinwagenhaft ist er nur noch in seiner wendigen Art; Machart und Solidität entsprechen der Wolfsburger Ernsthaftigkeit. Welcher Polo ist die beste Wahl? Hier kommen die wichtigsten Fakten.
Bild: Ronald Sassen
VW Polo (Facelift 2014)
Mehr Platz gibt's nicht, denn Radstand und Sitze bleiben gleich. Doch mit dem Gebotenen kann man zu zweit gut leben und zur Not auch zu viert verreisen. Denn auch hinten sitzt man ganz passabel, selbst lange Beine drücken nicht in die Sitzlehne des Vordermannes.
Bild: Ronald Sassen
VW Polo (Facelift 2014)
Wie gehabt: 280 bis 952 Liter Kofferraumvolumen. Die Rücksitzbank ist ab Basis umklappbar, der serienmäßige Gepäckraumboden lässt sich so einsetzen, dass die Stufe ausgeglichen ist und ein Fach für flaches Kleingepäck entsteht.
Bild: Ronald Sassen
VW Polo (Facelift 2014)
Hinter dem serienmäßig längs- und höheneinstellbaren Lenkrad findet der Fahrer schnell eine passende Position auf straffen Sitzen. Das Lenkrad ähnelt nun auch dem im Golf. Die neue, wie bisher elektrisch unterstützte Lenkung, erfreut mit Präzision und feiner Rückmeldung.
Bild: Ronald Sassen
VW Polo (Facelift 2014)
Je nach Ausstattung gibt es am Lenkrad eine Menge Tasten zu bedienen. Den Abstandstempomaten in der linken Lenkradspeiche zum Beispiel. Der arbeitet mit Hilfe eines Radars, hält von 30 bis 160 km/h Abstand und Geschwindigkeit.
Bild: Ronald Sassen
VW Polo (Facelift 2014)
Drückt man den "Sport-Schalter" in der neu sortierten Bedienleiste oberhalb der Navigation, arbeiten die Dämpfer mit einer spürbar strafferen Kennlinie. "Sport Select" legt gleichzeitig die Karosserie um 15 Millimeter tiefer und ist mit 380 Euro recht günstig zu haben.
Bild: Ronald Sassen
VW Polo (Facelift 2014)
Der Einstiegs-Polo kostet 12.450 Euro, genauso viel wie vor dem Facelift. Klingt gut, doch der Pferdefuß verbirgt sich unter der Motorhaube: Von bisher 1,2 Litern Hubraum blieb genau einer übrig. Mit Folgen für das Drehmoment: Statt 108 stehen nun noch 95 Newtonmeter zur Verfügung.
Bild: Ronald Sassen
VW Polo (Facelift 2014)
Noch schlimmer erwischte es den 75-PS-Motor, der ein identisches Drehmoment produziert wie die schwächere Variante und damit gegenüber seinem Vorgänger 17 Newtonmeter verliert. Das degradiert den Polo zum Stadtwägelchen.
Bild: Ronald Sassen
VW Polo (Facelift 2014)
Zur Vollwertigkeit des Polo passt der 90 PS starke TSI ohnehin viel besser. Der tritt kraftvoll an, läuft leise und homogen, erweitert das Einsatzgebiet über die Stadt hinaus. Dass er etwas sparsamer wurde und im Vergleich zur bisherigen BMT-Version sogar billiger, erfreut. Der momentan stärkste Motor ...
Bild: Ronald Sassen
VW Polo (Facelift 2014)
... hat 20 PS mehr und ein Sechsganggetriebe. Aufpreis: 1000 Euro. Leider liegt der Einstiegspreis hoch, weil es den 110-PS-TSI nur als edlen Highline gibt. Der Blue GT mit Zylinderabschaltung folgte im Sommer, der GTI im Herbst. Die beiden Power-Polo leisten 150 und 192 PS.
Bild: Ronald Sassen
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Vom BlueMotion wird es auch eine Benzinerversion geben. Zum ersten Mal bei VW bringt ein Ottomotor die Mixtur aus verfeinerter Aerodynamik, Leichtlaufreifen, Gewichtsreduktion und verlängerter Getriebeübersetzung mit. Normverbrauch: 4,1 Liter. Dieser Dreizylinder entstammt ...
Bild: Ronald Sassen
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... der neuen Motorengeneration, genau wie der TDI. Der holt aus 1,4 Liter Hubraum 75 oder 90 PS. Er macht seine Sache gut, verbirgt gut gedämmt und freundlich nagelnd sein Dreizylinderwesen. Speziell in Kombination mit DSG entsteht ein harmonisches Fahrvergnügen. Die 230 Newtonmeter ...
Bild: Ronald Sassen
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... stehen schon bei 1500 Umdrehungen bereit. Flüssig folgt Gang auf Gang, hohe Drehzahlen braucht der Motor nicht. Die Traktion ist gut. Die Fahrleistungen entsprechen etwa denen des ersten Golf GTI, der Verbrauch (3,4 Liter) bekommt das EU-Label A+. Leider ...
Bild: Ronald Sassen
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... ist das Vergnügen ein teures, der gleich starke Benziner kostet 1825 Euro weniger und macht seine Sache kaum schlechter. Der TDI ist also eine Empfehlung an Genuss- und Vielfahrer. Konsequenterweise gibt es ihn erst ab Comfortline, im Highline ist er der einzige Diesel.
Bild: Ronald Sassen
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Und der 75-PS-TDI? Die Ersparnis von 500 Euro ist kaum der Rede wert, das Drehmoment schmilzt um knapp zehn Prozent und liegt über einen schmaleren Drehzahlbereich verteilt an.
Bild: Ronald Sassen
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Doppelkupplungsautomatik (DSG) gibt es für die Motoren mit 90 und 110 PS sowie den BlueGT. Für den 1.4 TDI kostet es 1450 Euro Aufpreis.
Bild: Ronald Sassen
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Neue Optionen: Müdigkeitserkennung, Notbremsassistent Front Assist und radargesteuerter Abstandstempomat. Auch eine Rückfahrkamera steht in der Aufpreisliste, sie liefert gestochen scharfe Bilder vom rückwärtigen Geschehen.
Bild: Ronald Sassen
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Die Navigation rechnet fix und leitet präzise. Die Spracherkennung versteht das Gesagte, Adressen können in einem Rutsch mit Ort, Straße und Hausnummer angesagt werden. Der Bildschirm blendet Menüdetails ein, sobald sich die Bedienerhand nähert, Karten sind per Zweifingergeste zoombar.
Bild: Toni Bader
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Eine Koppelbox für das Handy lädt das Mobiltelefon über eine induktive Schnittstelle und nutzt für den Empfang die Außenantenne des Autos. Mit Mirror Link (170 Euro) werden Smartphones von HTC und Sony über den Touchscreen bedient, einen Öko-Fahrtrainer gibt es auch.
Bild: Ronald Sassen
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Fazit: So stellt man sich eine Produktverbesserung vor. Kritikpunkte abgehakt, keine sinnlosen optischen Änderungen und Preise auf dem alten Niveau. Was eingeschränkt gilt: Die Basismotoren wurden de facto schwächer. Der neue Dreizylinder-Diesel ...
Bild: Ronald Sassen
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... gefällt mit Temperament und Laufruhe, die neue Navigation mit klarer Bedienung und fixem Arbeiten. Das hat seinen Preis: Für einen nett ausgestatteten Polo stehen schnell 20.000 Euro auf der Rechnung.
Bild: Ronald Sassen
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Zum Schluss werfen wir noch einen Blick auf die Konkurrenten des VW Polo. Ford Fiesta: seit: 10/08 • Facelift 12/12 • ab 10.950 Euro • sieben Benziner (60 bis 182 PS), ein LPG (92 PS), zwei Diesel (75/95 PS), Automatik (100 PS) • sieben Ausstattungen. Karosserie: Die fesche Form ...
Bild: Ronald Sassen
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... hat Ford zum Jahreswechsel 2013 mit einem Grill im Stil eines Aston Martin erfrischt. Die Schwächen sind bekannt: mäßige Übersicht, hohe Ladekante. Ausstattung: Die Sync-Edition ist mit Recht beliebt. Aluräder, Klimaanlage, Radio, Freisprechen sind drin, ...
Bild: Ronald Sassen
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... der Preis ist interessant (ab 13.970 Euro). Motor & Getriebe: Der EcoBoost-Dreizylinder empfiehlt sich mit Temperament und Genügsamkeit. Außerdem gibt es die 100-PS-Version nun auch mit Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe. Extras: Fondtüren für 750 Euro, Metallic ab 565 Euro.
Bild: Ronald Sassen
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Opel Corsa: seit 10/06 • Facelift 1/11 • ab 11.890 Euro • sechs Benziner (70 bis 210 PS), ein LPG (85 PS), zwei Diesel (75/95 PS) • sieben Ausstattungen. Karosserie: Drei- und Fünftürer unterscheiden sich um 740 Euro im Preis sowie optisch und praktisch. Der Fünftürer ...
Bild: Ronald Sassen
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... bietet mehr Platz auf der Rückbank. Sport im OPC gibt es nur dreitürig. Ausstattung: Als Energy ist der Corsa mit Alurädern, CD-Radio, Klimaanlage, Lederlenkrad und Tempomat solide ausgestattet. Motor & Getriebe: Mit 87 PS ...
Bild: Ronald Sassen
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... kommt der Corsa angemessen vorwärts. Wenn es ein Diesel sein muss, dann der 1.3 CDTI mit 95 PS und sechs Gängen. Der OPC Nürburgring Edition ist ein Gerät  für gelegentliche Touristenfahrten – auf der Nordschleife. Extras: Kopfairbags für 390 Euro, Metallic für 460 Euro.
Bild: Ronald Sassen
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Renault Clio: seit 11/12 • ab 12.800 Euro • vier Benziner (74 bis 200 PS), zwei Diesel (75/90 PS) • ein LPG (72 PS), Automatik (90/120 PS) • 5-Türer, Kombi • sechs Ausstattungslinien. Karosserie: Mit 443 bis 1380 Litern bietet der Kombi ...
Bild: Ronald Sassen
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... für 1000 Euro extra so viel Ladevolumen wie manch größeres Auto. Ausstattung: Dynamique bringt Klimaanlage und Multimediasystem in den Clio, sollte es also mindestens sein. Motor & Getriebe: 90 PS sind beim Diesel und beim Benziner ...
Bild: Sven Krieger
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... das rechte Maß. Der superbenzinbefeuerte Dreizylinder-Turbo ist munter, der Turbodiesel sparsam (3,5 l/100 km). Schade: Der RS ist nicht mehr so sportlich wie sein Vorgänger. Extras: Aluräder (150 Euro), Einparkhilfe hinten (350 Euro), Nebelscheinwerfer (200 Euro), Sitzheizung (250 Euro).
Bild: Ronald Sassen
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Skoda Fabia: seit 3/07 • Facelift 4/10 • ab 11.640 Euro • fünf Benziner (60 bis 180 PS), drei Diesel (75 bis 105 PS), DSG (105 PS) • 5-Türer, Kombi • sechs Ausstattungslinien. Karosserie: Nutzen und Preis-Wert-Verhältnis ...
Bild: Ronald Sassen
https://i.auto-bild.de/ir_img/1/1/7/4/4/9/9/Skoda-Fabia-1200x800-f2fde5fc388cb82a.jpg
... des stets fünftürigen Fabia treibt der Kombi auf die Spitze. Er kostet nur 600 Euro mehr. Gut: Verarbeitung und Raumausnutzung. Ausstattung: Ambition (2000 Euro) hat beheizbare Außenspiegel, Klimaanlage, CD-Radio und Lederlenkrad. Motor & Getriebe: Tipp und Käuferfavorit ...
Bild: Ronald Sassen
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... ist der 1.2 TSI mit 86 PS – der zieht gut und läuft sparsam. Das gilt erst recht für den 1.6 TDI mit 90 PS. Der kostet allerdings 1800 Euro extra. Extras: Einparkhilfe hinten für 260 Euro, Metalliclackierung für 450 Euro, Automatik (DSG, im RS Serie) kostet für den 1.2 TSI 1450 Euro.
Bild: Ronald Sassen