Flotter Schlepper: Pick-up-Fans aus aller Welt halten den Atem an, da im Web diese Fotos aufgetaucht sind. Sie zeigen eine dynamische ...
... Einzelkabine, die 2010 in Südamerika den betagten VW Saveiro ablösen soll. Basis des gefälligen Pick-up ist der kompakte VW Gol. Ohne "f" am Ende, wohlgemerkt – ein populäres Auto in Brasilien.
Der Saveiro neuester Generation wird als Zweisitzer gefertigt, wobei hinter den Plätzen noch ein geschützter Bereich für empfindliches Gepäck vorgesehen ist.
Vorgesehen ist angeblich nur ein Motor, und zwar ein Vierzylinder-Triebwerk mit 1,6 Litern Hubraum, der 101 PS leistet und wahlweise mit Benzin oder Ethanol betrieben werden kann.
Hier noch ein genauerer Blick in die Kabine: Hinter Fahrer- und Beifahrersitz keine Notsitze, sondern offenbar ein Stauraum für Dinge, die so viel Wert besitzen, dass man sie lieber nicht offen durch die Gegend kutschieren möchte.
Weniger aufregend: Das Cockpit ist solide und nüchtern gestaltet.
Über die Ladekapazitäten liegen keinerlei Informationen vor. Allerdings wird der Saveiro allenfalls der kleinere Bruder des neuen VW-Pickup Amarok; der Gol als Basis ist nur 3,90 Meter lang, während der Amarok gewaltige 5,18 Meter lang sein wird.
Der Vorgänger-Saveiro ist in Südamerika ein beliebtes Lasttier. Deutlich mehr Image soll ebenfalls 2010 der in Argentinien vom Band rollende ...
... VW Amarok versprühen. Er hat die japanische Konkurrenz à la Mitsubishi L200, Nissan Navara und Toyota Hilux im Visier.
Das Design wirkt eigenständig, die bullige Front des Amarok offenbart einen Schuss Touareg.
Die Amarok-Studie misst 5,18 Meter und kommt zum Marktstart nur mit Allradantrieb und Doppelkabine.
Details wie Getriebeuntersetzung und Achssperren bleiben an Bord, später könnten noch ...
... abgespeckte Versionen mit nur einer angetriebenen Achse und Zwei-Personen-Kabine folgen.
Im Innenraum kokettiert der Amarok mit rot abgesetzten Neoprensitzen, die Instrumente ...
... wirken zweckmäßig und ohne Schnickschnack gezeichnet.
Die Amarok-Studie wurde in Zusammenarbeit mit Rettungsschwimmern entwickelt. Kein Wunder, dass Beach-Nixe Pamela Anderson ...
... ihre Freude an dem robusten Strandläufer hätte. Unter der Haube könne wir kräftige Commonrail-Diesel aus dem Konzernregal erwarten.
Breite Gelädenreifen unterstützen den bullig-maskulinen Auftritt des VW-Pick-up.
Ob der Serien-Amarok ab Werk auch mit Bolzenschneider und Hackebeil kommt, dürfte aber zu bezweifeln sein.
Technisch ist der Amarok ein modernes Nutzfahrzeug auf dem Stand der Zeit, nur ein einziges Detail ...
... erinnert noch an die automobile Steinzeit: die blattgefederte Hinterachse. Wobei eine solche sich auch durchaus komfortabel abstimmen lässt, wie der aktuelle Caddy es vormacht.
Ab Mitte 2010 soll der Amarok vom Band rollen. Der neue Pick-up tritt in die Fußstapfen ...
... des Taro, mit dem VW sich schon einmal am Markt der Huckepack-Lastesel versucht hatte. Wobei: Der Taro war ansich ein Toyota Hilux. Ab 1989 wurde der Japaner ...
... in Lizenz als heckgetriebene Variante im VW-Werk Emden montiert, der Allradler kam direkt von Toyota. 1997 war mit dem Taro endgültig Schluss.
Bereits 1983 stieg VW mit dem in Ex-Jugoslavien gebauten Caddy ins moderne Pick-up-Geschäft ein. Dessen Vorgänger ...
... rumpelte bereits unmittelbar nach dem Krieg durchs zerstörte Deutschland. Die Engländer ließen einige Käfer zu Allrad-Fahrzeugen mit Pritsche umbauen.
Ulkig: Der VW-Plattenwagen war ein Produkt der Nachkriegsnot, basierte auf dem Käfer. Der Motor saß hinten, darüber die Fahrerkabine – quasi ein Pick-up falsch herum.
Eingesetzt wurde der Plattenwagen als Lastesel im VW-Werk. Die völlig gefühllose Lenkung spielte keine Rolle - für lange Strecken war der Plattenwagen nicht konzipiert.
Unterm Fahrersitz rasselte - wie könnte es anders sein - natürlich der luftgekühlte Boxer vom Käfer.
Drei Fahrzeugkonzepte treffen aufeinander. Sara (2) und Lars (4) machen hier eine Zeitreise vom modernen Amarok zu dessen Großvater, dem VW-Plattenwagen.
Und das ist die moderne Konkurrenz: Der Toyota Hilux ist der momentane Chef im Pick-up-Revier.
Ab 27.000 Euro ist der Japaner zu haben. Wenn der Amarok knapp darunter bleibt, hat VW einen echten Toyota-Konkurrenten entwickelt.
Mitsubishi L200: rollt seit 1978 in mittlerweile vierter Generation vom Band.
Mit Einzelkabine und 136-PS-Diesel ist der L200 schon ab 22.890 Euro zu haben - ein Kampfpreis.
Nissan Navara: Seit 1986 in Produktion. Die dritte Generation des Navara wurde 2008 leicht überarbeitet. In Deutschland nur mit 171-PS-Diesel zu haben.
Für den Übersee-Markt bietet Mitsubishi zusätzlich einen dicken Vierliter-V6 an. Preis: ab 27.980 Euro.
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