Die
VW-Zubehörabteilung hat zusammen mit Eibach einen Federnsatz entwickelt, der die Kurvengier des Coupés nachhaltig steigern soll. Was bringt die Modifikation? Und leidet darunter der Fahrkomfort?
Heimische Gefilde: Die Rennstrecke liegt dem Eibach-Scirocco.
Ebenfalls aus dem
VW-Zubehörprogramm stammen größere Front- und Heckschürze.
Die von Eibach und
VW entwickelten Fahrwerksfedern holen den
Scirocco 20 Millimeter näher an den Asphalt und sind auch mit dem optionalen DCC-Fahrwerk kompatibel. Dazu montierte Eibach beim Testwagen Pro Spacer-Distanzscheiben.
Mit 6,7 Sekunden auf 100 km/h unterbietet der Testwagen seine Werksvorgabe um zwei Zehntel. Auch darüber beschleunigt der
Scirocco energisch weiter.
Der serienmäßige Zweiliter-Turbo zieht kraftvoll aus dem Drehzahlkeller und nimmt beschwingt den roten Bereich ins Visier.
Sportlich konturiert und hübsch: Das Gestühl des Scirocco lässt wenig Raum zum Nörgeln.
Unverändert: klar gegliedertes Cockpit.
Gelungene Ergänzung: das treffend abgestufte, sauber flutschende Sechsganggetriebe.
Wandelbar: adaptive Dämpfer mit drei Stufen.
Luftig: 19-Zoll-Räder von VW-Zubehör.
Seitenschweller und ein Dachspoiler verleihen dem etwas rundlichen
Scirocco mehr Kontur.
Der probeweise am Testwagen montierte Auspuff von HJS klingt nett, aber nicht viel sonorer als die Serie.
Die von
VW und Eibach vorgenommene Fahrwerksoptimierung fällt ebenso behutsam wie effektiv aus. Der Fahrspaß steigt beträchtlich, die Alltagstauglichkeit bleibt erhalten.
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