Geht es nach Event-Berater Bernd Berger, dann ist 365 Tage im Jahr Party. Der Betreiber einer Event-Agentur im österreichischen Rust vermietet einen umgebauten VW T1 an Veranstalter und Firmen.
Das Besondere am urigen Pistenbulli? Seine Uralt-Karosse liegt auf dem Raupen-Unterbau eines Bombardier-Spurgeräts; Baujahr irgendwann zwischen 1965 bis 1970.
Die ungewöhnliche Paarung aus Bulli und Raupe macht das Gefährt zwar unglaublich beeindruckend, aber auch unglaublich langsam. Gerade mal 15 km/h schafft der 70 PS starke Ford-V4 in Verbindung ...
... mit einem Vierganggetriebe und der Kettenkonstruktion. Die Lenkung funktioniert über vier Scheibenbremsen. Die eigentliche Bremsanlage ist zentral angeordnet.
Auf Geschwindigkeit kommt es Bernd Berger bei seinem Pistenbulli aber auch gar nicht an. Vielmehr soll das Fahrzeug auffallen. Sorge dafür trägt eine Lautsprecheranlage mit einem 1000-Watt-Bass und 600-Watt-Hochtönern.
Das Soundsystem samt DJ-Pult wird unter einem vollautomatischen Hubdach nach oben ausgefahren.
Der österreichische Automobilclub ÖAMTC gehört zur Kundschaft des Pistenbullis.
Das komplette Equipment samt Antrieb und Stromversorgung machen den einst unter 1000 Kilo leichten T1 satte zwei Tonnen schwer. Womit auch klar ist, ...
... dass der Transport an Ort und Stelle nicht immer ganz einfach ist. Der vorwiegend für Winter-Events aufgebaute Party-Bus muss auch schon mal ...
... via Gondelbahn in sein luftiges Einsatzgebiet "geflogen" werden.
Dort angekommen, ist das Unterhaltungs-Donnerwetter nach gerade mal ...
... drei Minuten spielbereit. Je nach Auftraggeber wird der Bulli ...
... in einer gewünschten Farbe lackiert, ...
... bei Bedarf bekommt er Gummiketten aufgezogen.
Mieten kann man den Pistenbulli für 500 Euro pro Tag. Transport- und ...
... Personalkosten treiben den Zins jedoch empfindlich in die Höhe.
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