Auf ins Gehölz: Der solide Außenkäfig dient als Schutz fürs Blech – und als Halter für 18 kleine LED-Lampen und sechs Überwachungskameras.
Innen finden wir eine Cockpitverbreiterung, ein Lederlenkrad, zwei Navi-Systeme und einen Touchscreen-PC. Rollcomputer – so bezeichnen Anhänger traditioneller Technik moderne Autos, bei denen die Elektronik das Regiment führt.
Macht hoch die Tür: Zuvor müssen die Ersatzradträger weggeschwenkt werden. Das Hubdach bietet auf einen Meter zwei Meter Stehhöhe.
Welche war's? Fernbedienungen für Lampen, die Heizung und für die Wegfahrsperren. Da verliert man schon mal den Überblick.
Unter den vielen Schläuchen darf ein 1,9-Liter-TDI aus einem Audi A4 vermutet werden. Beim Fahren zahlt sich aus, dass der matte 70-PS-Turbodiesel durch einen 1,9-Liter-TDI ersetzt wurde. So kommt man selbst auf der Autobahn ganz munter voran.
Für eine Reportage der Fernsehsendung "Abenteuer Auto" ist der VW T3 syncro nach allen Regeln der Kunst zum Expeditionsmobil umgebaut worden. Dabei kam der Spieltrieb nicht zu kurz, wie man an den flachen Fernscheinwerfer und der Kamera unter der Abdeckung sehen kann.
Der Fahrerraum erinnert eher an ein Rallyeauto: Zwei Schalen-Sportsitze mit Hosenträgergurten sind zwischen einen vertrauenerweckend dicken Überrollbügel gezwängt.
Aus dem Boden wächst neben dem Getriebeschalthebel eine einstellbare Haltesäule für den Bord-PC Nummer eins. Der ist mit einem zweiten PC vernetzt, der primär die im und am Auto verteilten Videokameras steuert.
Im Wohnraum sitzt man sehr hoch, die Kopffreiheit ist daher eher knapp.
Zwei 100-Prozent-Differenzialsperren helfen dem Bus im Gelände voran.
Die Stromzentrale: Wechselrichter und Trafo machen 220 Volt aus 12 Volt. Die Energieversorgung all dieser Stromfresser übernimmt eine riesige Versorgungsbatterie mit 225 Ah nebst mehreren Umform- und Ladegeräten.
Die Möglichkeiten der Bordelektronik sind damit nicht erschöpft: DVD-Player mit Flachbildschirm, Audioanlage mit 600-Watt-Endstufen und Speicherkartenleser für ...
... mp3-Files, On-Road Navigation mit getrenntem Bildschirm und Lenkradbedienung – und natürlich die effektvolle Innen- und Außenbeleuchtung mit Dutzenden von LED-Lampen sind zwar in der Wildnis nicht unbedingt sinnvoll, machen ...
... aber dafür auch in der Stadt Spaß. Die Energie für DVD-Player und Subwoofer gibt es per Netzstromeinspeisung – oder aus Solarzellen.
Der Innenausbau im modernen Hightech-Stil folgt dem traditionellen T3-Camper-Grundriss: hinten eine zur Liegefläche umfunktionierbare Sitzbank, links die Küche, rechts die Kühlbox mit Stauschrank. Außer per Web und W-Lan kann man auch per Telefon kommunizieren.
Probe aufs Exempel: der Weltreise-Bus beim kurzen Ausritt in Oberbayern.
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