Schluss mit unscheinbar: Der neue
VW Touareg präsentiert sich elganter, moderner, leichter und fahrdynamischer. AUTO BILD-Redakteur Dirk Branke war mit dem V6 TDI unterwegs, der mit einem Verkaufsanteil von über 70 Prozent wohl ...
... der Motor der Wahl der Touareg-Kundschaft werden wird.
Der neue
VW Touareg fällt mit seiner gut geschnittenen Karosserie auf, wirkt feingliedriger, schlanker und fast ein bisschen ...
... italienisch – was kein Wunder ist. Schließlich ist VW-Chefdesigner Walter de Silva Italiener.
Das Schöne ist, dass der Touareg eben nicht nur schlanker wirkt, sondern tatsächlich abgenommen hat – so um die 200 Kilo.
Bleiben bei dem von uns gefahrenen V6 TDI noch 2099 Kilo Lebendgewicht. Damit ist er noch lange kein Mager-Model, eher ein stämmiger Athlet – aber ...
... der wirft sich doch ganz anders um die Ecken als sein Vorgänger: Nummer zwei fährt lebhafter, leichtfüßiger und auch komfortabler als Nummer eins.
Der Dreiliter-V6 ist mit seinen 240 PS und den 550 Nm (bei 2000 Touren) spontan bei der Sache, summt so leise wie friedlich und beschleunigt den Touareg auf Wunsch nachdrücklich.
Die Achtgang-Automatik spielt sehr gut mit, schaltet schnell und zügig. VW gibt eine Spitze von 218 km/h an, 0 bis 100 km/h soll in 7,8 Sekunden erledigt sein.
Nicht schlecht für ein Einstiegsmodell. Der Motor erfüllt Euro 5 und als Verbrauch verspricht VW bescheidene 7,4 Liter.
Aus dem Motorenprogramm verabschiedet haben sich R5 TDI, V10 TDI, V8 FSI und W 12. Als zweiter Diesel ist noch der mächtige 4,2-Liter-V8 TDI mit 340 PS von Audi dabei und wohl als Alibi auch ein Benziner: V6 FSI mit 280 PS. Alle Motoren kommen grundsätzlich mit Achtgang-Automatik und grundsätzlich auch mit Allradantrieb.
Entweder als 4Motion mit Torsen-Differenzial oder, für 1900 Aufpreis und nur für den V6 TDI, mit dem aufwendigeren 4XMotion-System mit Verteilergetriebe, Gelände-Untersetzung und sperrbarem Mitten- und Hinterachsdifferenzial.
Ziemlich elegant ist auch der Innenraum eingerichtet. Das edle Interieur war bisher bestimmt kein Problemfall, hat mit dem Modellwechsel ab nochmal gewonnen. Hochwertige Kunststoffe, schicke Details, gediegene Verarbeitung – werden sich die Konkurrenen ganz genau angucken müssen.
Dazu gibt es jede Menge Platz und sehr bequeme Sitze. Wegen des jetzt vier Zentimeter längeren Radstandes sind im Fond auch große Leute mehr als anständig untergebracht.
Besonders gut funktioniert das Area View-System für 1130 Euro. Dabei übertragen vier Kameras (in den Aussenspiegeln, der Heckklappe und dem Kühlergrill) Bilder aus ...
... praktisch dem kompletten Umfeld auf den Monitor, ein Steuergerät errechnet daraus eine tolle Grafik mit der Gesamtansicht der Umgebung – eindrucksvoll im Gelände, praktisch beim Parken.
Die Rückbank lässt sich geteilt längs verschieben (um 16 Zentimeter) und die ...
... Neigung der Lehne verstellen. Der Kofferraum schluckt 520 bis maximal 1642 Liter.
Thema Gelände: Geht auch, dann aber gerne mit dem V6 TDI, in Kombination mit dem aufwendigeren 4XMotion-System ...
... mit Verteilergetriebe, Gelände-Untersetzung und sperrbarem Mitten- und Hinterachsdifferenzial.
Wetten, dass es der neue
VW Touareg zu Thomas Gottschalk schaffen wird? Das wäre dann quasi eine Art Gegenbesuch. Immerhin war der blondgelockte Moderator auch bei der großen Touareg-Sause in München zu Gast.
Touareg Late Night: Mit einer rauschenden Party im Postpalast, dem ehemaligen Postzustellamt an der Arnulfstraße, feierten ...
... die Wolfsburger die zweite Generation des SUV-Bestsellers. Mehr als 600 Promis kamen nach München, um den
Touareg II zu sehen – und sich von Thomas Gottschalk durch den Abend führen zu lassen.
„Ich bin der älteste Überlebende des Late-Night-Formats“, erklärte Show-Titan Gottschalk. „Ferdinand Piëch war einer meiner ersten Gäste. Wir haben zusammen Holz gehackt.“ Damit wäre immerhin geklärt, warum VW die Wetten, dass...?-Legende als Moderator engagiert hatte.
Das Star-Aufgebot kann man reizvoll finden oder nicht – nötig hat es der neue
VW Touareg ganz sicher nicht.
Denn abgesehen vom gewohnt dezenten Design haben die Wolfsburger Entwickler ganze Arbeit geleistet.
Der Allrad-Bestseller ist schlanker und leichter als sein Vorgänger – aber nicht teurer. Außerdem gibt's ihn bereits zum Start mit Hybridantrieb. Das System besteht aus dem kompressorgeladenen V6 TSI mit 333 PS, einer Achtstufenautomatik und dem zwischen Motor und Automatik liegenden Hybridmodul samt Trennkupplung und E-Motor mit 47 PS.
Damit kann der
Touareg bis Tempo 50 rein elektrisch fahren. Null bis 100 schafft er in 6,5 Sekunden, die Spitze liegt bei 240 km/h, und als Verbrauch verspricht VW 8,2 Liter. Der alte V8 FSI brauchte noch 13,8 Liter.
Posieren mit SUV: Schauspieler Erol Sander mit dem neuen
VW Touareg.
Auch auf der Party: Schauspielerin Christine Neubauer samt Ehemann. Ist ja auch ein Familienauto, so ein Touareg.
Jetzt ist aber gut, Herr Gottschalk. Die nächsten Bilder gehören dem neuen
VW Touareg alleine!
Der Touareg II gleicht nur auf den ersten Blick seinem Vorgänger. Er tritt deutlich dynamischer auf als bisher, das Chrom-Lätzchen an der Front weicht ...
... einem strengen Blick. Neu im Angebot ist der Hybrid mit 380 PS Systemleistung.
VW verspricht einen Verbrauch von nur 8,2 Liter. Kampfansage an
Lexus!
Auch von hinten bleibt sich die zweite Generation des Touareg treu. Die Rückleuchten erinnern ...
... an den
Golf, das Heck ist aber stärker eingezogen. Gegen Aufpreis öffnet die Klappe elektrisch. Der Kofferraum bietet nun 580 bis 1642 Liter Volumen. Vorher waren es 555 bis 1570 Liter.
Ein typischer VW: Die Seite zeigt die unaufgeregte Designlinie Walter de'Silvas. Obwohl der Touareg II frisch aussieht, lässt er den Vorgänger nicht alt erscheinen. Der Radstand wurde gegenüber dem
Vorgänger um vier Zentimeter verlängert. Das soll vor allem dem Platzangebot im Fond zugute kommen.
Passend zur neuen Karosserie hat
VW den ohnehin vornehm-gediegenen Innenraum neu möbliert. Edle Materialien und sorgfältige Verarbeitung sind Ehrensache. Interessantes Extra: "Area View". Je eine Kamera in Heckklappe, in den Außenspiegeln und im Kühlergrill übertragen die Umgebung auf ein zentrales Display.
Auch die zig-fach verstellbaren Sitze wurden überarbeitet. VW verspricht deutlich mehr Langstreckenkomfort. Serienmäßig hat der Touareg II neun Airbags, reichlich elektronische Assistenzsysteme und ein CD-Radio an Bord. Zu den Preisen sagt VW noch nichts, wir rechnen mit rund 50.000 Euro für den V6 FSI. Aber die ...
... Konkurrenz schläft nicht: Mit dem modellgeflegten
BMW X5 und dem neuen
Porsche Cayenne starten fast zeitgleich mit dem VW Touareg zwei starke Konkurrenten. Wichtigste Veränderung beim X5 sind die neuen Motoren, alle mit Turbo, Direkteinspritzung und Efficient-Dynamics-Technik. Die ...
... Benziner (35i mit 306 PS, 50i mit 407 PS) und die Diesel (30d mit 245 PS und 40d mit 360 PS) versprechen eine sehr souveräne Fortbewegung. Dazu gibt es ein paar Retuschen am Design: größere Lufteinlässe vorn und ...
... einen veränderten Stoßfänger hinten. Der neue
BMW X5 kommt im Juni 2010, Preise ab 54.200 Euro für den 30d und 54.900 Euro für den 35i.
Der
Porsche Cayenne startet im Mai 2010 wie sein Technik-Bruder Touareg mit neuer Karosserie, etwas länger und mit vier Zentimeter größerem Radstand. Ähnlich wie beim VW gilt: Der Neue lässt den Vorgänger alt aussehen, blickt schärfer und schnittiger. Die ...
... Preise liegen höher als beim VW Touareg, für den 3,6-Liter-V6-Benziner (300 PS) rechnen wir mit 55.000 Euro. Zurück ...
... zu
VW. Neben dem Touareg kommt auch mit dem
Amarok ein weiterer VW-Allradler 2010 auf den Markt. Von Argentinen aus soll der neue
Pick-up die Welt erobern.
Den
Amarok gibt es in zwei Versionen: eine komfortabel abgestimmte mit permanentem Allradantrieb und 800 Kilogram Nutzlast sowie eine robuste Variante mit zuschaltbarem Allrad, Sperrdifferenzial und 1,2 Tonnen Zuladung.
Schlichte Rückleuchten, schnörkelloser Schriftzug: Der Amarok ist trotz seiner modernen Optik ein Nutzfahrzeug. Für Sprachwissenschaftler: Amarok bedeute in der Sprache der Inuit "Wolf".
Mit gut fünf Meter Außenlänge liegt der Amarok satt auf der Straße. Besonders handlich kann so ein Riese natürlich nicht sein.
Die Onroad-Version des Amarok bietet Pkw-ähnlichen Fahrkomfort. Auf Wunsch ist die Schleuderbremse ESP mit Schlupfregelung erhältlich.
Unter der Haube sitzen moderne 2,0-Liter-TDI-Diesel mit Common-Rail-Einspritzung. Das Basismodell leistet 122 PS, die Top-Version kommt auf 163 PS.
Gerade im Innenraum spürt man den Feinschliff von Designern und Technikern. Alles wirkt wie aus einem Guss. Und hochwertiger als bei den Konkurrenten aus Amerika oder Asien.
Selbst auf der Rückbank stimmt der Komfort. Lange Strecken sind kein Problem, sperriges Gepäck auch nicht. Sitzfläche hoch und rein damit! Nach Deutschland kommt der Amarok im Sommer 2010, zu Preisen ab etwa 25.000 Euro.
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