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VW Touareg V6 TSI Hybrid: Test

VW Touareg V6 TSI Hybrid
79 Kilogramm für die Batterieeinheit unter dem Gepäckraum und 55 Kilogramm für den Elektromotor – das ist das Zusatzgewicht, das ein Hybrid-Touareg mit sich herumschleppt. Und so fragt man sich, was das Doppelherz in der Praxis bringt.
VW Touareg V6 TSI Hybrid
Sehr beeindruckend ist, wie der Hybrid-Touareg aus dem Stand losspringt: ohne jede Verzögerung, ohne Luftholen. Auf Tempo 200 in 29,6 Sekunden!
VW Touareg V6 TSI Hybrid
Der 34-kW-Permanentmagnet-Elektromotor fungiert beim Treten des Bremspedals als Generator, verzögert den VW nahezu verschleißfrei und lädt dabei den 1,7-KWh-Akku im Heck auf.
VW Touareg V6 TSI Hybrid
Man muss schon extrem sachte mit dem Gaspedal umgehen, um lautlos per Elektromotor zu fahren.
VW Touareg V6 TSI Hybrid
Von Audi stammt der per mechanisch angetriebenem Kompressor aufgeladene V6-Zylinder-Benziner mit drei Liter Hubraum und 333 PS. Der zusätzliche 34-kW-Elektromotor sitzt unsichtbar zwischen Benzinmotor und dem Wandlerautomatikgetriebe.
VW Touareg V6 TSI Hybrid
Der Nickel-Metallhydrid-Akku mit 288 Volt und einem Energiegehalt von 1,7 Kilowattstunden. Er sitzt unter dem Gepäckraumboden und wird von zwei E-Lüftern gekühlt.
VW Touareg V6 TSI Hybrid
Der Touareg-Innenraum wirkt wie gewohnt hochwertig.
VW Touareg V6 TSI Hybrid
Das Display in der Mittelkonsole informiert über den Energiefluss.
VW Touareg V6 TSI Hybrid
Der Kompressor-Benziner zieht schon ab Leerlaufdrehzahl stark an und erreicht 440 Nm. Verbrenner und Elektromotor zusammen bringen es auf 580 Nm.
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Geblieben ist der konventionelle Automatikwählhebel der konventionellen Wandlerautomatik. Neu ist die elektrische Handbremse statt der Fußfeststellbremse.
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Die Rücksitze lassen sich einzeln am Heck per Fernbedienung umklappen.
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Weil der Akku das Staufach im Gepäckraumboden besetzt, hat der Hybrid 87 Liter weniger Gepäckraumvolumen.
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Wie viele andere neue Autos mit sehr groß dimensionierten Bremsen schafft der Touareg Hybrid mit erhitzter Bremse sogar bessere Werte als mit kalter.
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Auch die zweite Generation des Touareg wird im VW-Werk im slowakischen Bratislava produziert. Gegenüber dem Vorgänger ist er vier Zentimeter länger geworden, wovon die Fondpassagiere profitieren.
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Der Hybrid kostet über 12.000 Euro mehr als der Diesel-Touareg. Dafür startet, rollt und fährt der Hybrid viel leiser, viel vornehmer. Das passt gut zum Touareg. Schade nur, dass der E-Antrieb so selten allein nutzbar ist.
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Mögliche Alternativen: Lexus RX 450h: 299 PS, 6,3 Liter Normverbrauch, ab 59.690 Euro.
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In Sachen Verbrauch hat der Touareg keine Chance gegen den etablierten Lexus RX. Der nippt in der Praxis um 1,5 Liter/100 km weniger am Tankinhalt als der VW. Und ist billiger.
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Porsche Cayenne Hybrid: 380 PS, 8,2 l Normverbrauch, 78.636 Euro.
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BMW X6 Hybrid: 485 PS, 9,9 l Normverbrauch, 102.900 Euro.
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VW, der praktisch baugleiche Porsche und der BMW setzen auf einen konventionell mechanischen Allradantrieb. Der Lexus fährt im Vergleich viel öfter elektrisch.
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Der BMW ist der Unvernünftigste von den vieren: Coupéheck, V8-Benziner, auf Tempo 100 in 6,0 s.