Familien-Fehde bei VW: Der Golf bekommt immer mehr Konkurrenz aus eigenem Haus. Ist jetzt sogar der Tiguan die modernere, bessere Golf-Alternative? AUTO BILD hat ...
... drei Vertreter der Wolfsburger Golf-Familie miteinander verglichen. An den Start mit dem 140-PS-Diesel gingen das Original, der neue Tiguan und der CrossGolf. Alle drei ...
... besitzen zwar gleiche Anlagen, zeigen aber ganz unterschiedliche Talente. Den Vergleich gewinnt am Ende ...
... der "normale" Golf. Für das Original sprechen das Platzangebot vorne, der Verbrauch und der günstigere Grundpreis gegenüber seinen beiden Brüdern.
Der macht dem Golf Beine: Der 2.0 TDI mit Pumpe-Düse-Technik leistet 140 PS und schickt 320 Nm Drehmoment an die Vorderräder. Damit schafft es der kompakte Klassiker ...
... zum Fahrleistungs-Sieger in diesem Vergleich: In 9,5 Sekunden ist der Golf auf Tempo 100, erreicht maximal 205 km/h.
Kinderleicht: Die Golf-Bedienung wirft keine Fragen auf und ...
... wäre wohl auch von den Kleinsten zu beherrschen – aber sie brauchen noch ein paar Jahre, bis sie den Wagen auch wirklich fahren dürfen.
Spielplatz: Wenn in der Durchlademöglichkeit (160 Euro) keine Ski stecken, dann ...
... taugt sie ausgezeichnet als Krabbeltunnel. Zumindest, solange der Wagen steht.
Etwas einfallslose, aber einfache Klapptechnik: Im Kofferraum (350 bis 1305 Liter) bleibt immer eine Stufe.
Super für den Markt: Auch mit hochgestellten Lehnen schluckt der Golf locker den Wocheneinkauf.
Auch aus dem Golf pur könnte man einen CrossGolf machen oder einen Tiguan. Aber wer braucht schon einen Berganfahrassistenten oder ein Schlechtwegefahrwerk, um damit zum Supermarkt zu fahren? Also besser gleich das Original für 23.325 Euro nehmen.
Auf dem zweiten Platz landet am Ende der Tiguan mit einem knappen Rückstand von fünf Punkten. Das neue SUV von VW weiß vor allem mit ...
... seinem Motor zu gefallen. Das Zweiliter-TDI-Aggregat hat zwar auch 140 PS und 320 Nm Drehmoment, spritzt den Treibstoff aber per Common-Rail-Technik in die Brennräume. Das macht den Motor leise und drehfreudig. Trotzdem ...
... reicht es bei den Fahrleistungen nur zum letzten Platz: Das 1774 Kilogramm schwere SUV braucht glatte 11 Sekunden, um aus dem Stand auf Tempo 100 zu beschleunigen und ...
... schafft maximal 186 km/h. Dafür ist der Tiguan der Einzige im Test, mit dem man dank Allradantrieb auch mal einen Ausflug ins Gelände wagen könnte.
Gut auch für den Pferdeanhänger: Wer will, kann Lasten bis 2,2 Tonnen an den Haken nehmen.
Neuer Kompass für Querfeldein-Touren: Das Navi-System kostet stolze 3015 Euro Aufpreis.
Auf den hinteren Plätzen zeigt sich der Tiguan variabel wie ein Van: Die Lehnen lassen sich in der Neigung verstellen, gegen Aufpreis ...
... gibt es auch Klapptische und einen CD-Wechsler vorn (355 Euro).
Die Klapptechnik der Lehnen übernimmt der Tiguan vom CrossGolf. Je nach Sitzkonfiguration gehen bis zu 1510 Liter in den Kofferraum, was ...
... natürlich auch für sperriges Ladegut reicht.
Gut so: Mindestens 505 Liter passen hinter die Heckklappe – das ist genug für Kinder- und Puppenwagen. Zusammengeklappt, versteht sich.
Kostbarer Schriftzug: In diesem Vergleich ist der Tiguan 2.0 TDI das teuerste Angebot. VW verlangt für das SUV inklusive 18-Zöllern 30.270 Euro.
Auf dem dritten Platz landet der CrossGolf. Nimmt man den Wagen beim Namen, entlarvt er sich als Großstadtindianer. Er ist eine Ausstattungsvariante des Golf Plus, und es gibt ihn nur mit Frontantrieb.
Guter Bekannter in der Golf-Familie: Im CrossGolf schlägt wie im normalen Golf das Pumpe-Düse-Triebwerk mit 140 PS und 320 Nm Drehmoment aus zwei Litern Hubraum. Damit reißt der Wagen ...
... zwar keine Bäume bei den Fahrleistungen aus, mit glatten zehn Sekunden im Prestigesprint und 195 km/h Spitze landet der CrossGolf aber noch vor dem Tiguan.
Lädt ein zum Freizeitsport: Der CrossGolf besitzt serienmäßig ein Schlechtwegefahrwerk und 17-Zöller.
Silber in Serie: Glänzende Einfassungen und Pedale sind typisch für den CrossGolf.
Alleskönner-Sitz: Vorn klappt der Beifahrerplatz gegen 160 Euro Aufpreis weg und ...
... verstaut in Schubladen Spielzeug. Im Fond rückt die Bank vor und zurück.
Wohlfühlathmosphäre hinten: Puppen, Flaschen, Spielzeug – alles hat reichlich Platz.
Große Klappe: Mit umgeklappter Rücksitzlehne passen 1450 Liter ins Heck. Der serienmäßig doppelte Boden sichert eine ebene Ladefläche.
Wenn fünf Personen im CrossGolf reisen, dann gehen noch maximal 305 Liter in den Kofferraum, aber ...
... auch das sollte reichen, um die Familieneinkäufe sicher und trocken nach Hause zu bringen.
Wer auf Geländeoptik mit der Technik des Golf Plus steht, der kann zur Cross-Variante greifen. Mit dem 2.0 TDI im Bug kostet der Spaß 28.025 Euro.
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