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Wohnmobil-Test Carthago chic c-line I 4.9 L superior

Wohnmobil-Test Carthago chic c-line I 4.9 L superior
Neues bei Carthagos Bestseller-Baureihe, den teil- und vollintegrierten Chic-c-line-Mobilen: Mit dem chic c-line I 4.9 L (mit Einzelbetten) und dem 5.0 L (mit Queensbett) für jeweils 96.650 Euro sind zwei um 30 Zentimeter verlängerte Vollintegrierte im Rennen. Wer noch eine Schippe Luxus drauflegen will, kann die Superior-Varianten ordern (ab 99.900 Euro). Hier kommt der Wohnmobil-Test.
Bild: Götz von Sternenfels
Wohnmobil-Test Carthago chic c-line I 4.9 L superior
Understatement ist nicht die Sache des gestretchten Superior-Vierneuners. Schon von außen gibt sich das Wohnmobil durch entsprechende Schriftzüge und eine breitere graue Dekorfläche zu erkennen.
Bild: Götz von Sternenfels
Wohnmobil-Test Carthago chic c-line I 4.9 L superior
Innen gibt's Behaglichkeit der konservativen Art: Wer die Kombination von mattem Kastanienbraun und Hochglanz-Beige mag, kommt voll auf seine Kosten – schon klar, die typischen Carthago-Käufer sind weder jung noch wild. Die Teilleder-Sitzbezüge des Testmobils gibt's für 1290 Euro.
Bild: Sven Krieger
Wohnmobil-Test Carthago chic c-line I 4.9 L superior
Neu an Bord: Der TV-Auszug kostet 670 Euro, mit 24-Zoll-Bildschirm im Paket 1290 Euro.
Bild: Sven Krieger
Wohnmobil-Test Carthago chic c-line I 4.9 L superior
Als weitere Neuheit bei der L-Version finden sich zwei deckenhohe Kleiderschränke links und rechts zwischen Raumbad und Schlafbereich. Wer es intim mag, kann Letzteren jetzt außerdem mit einer Schiebetür abtrennen.
Bild: Sven Krieger
Wohnmobil-Test Carthago chic c-line I 4.9 L superior
Willkommen im Schlafgemach: Wer die Treppe vorzieht, kann per Einlegematratze die Liegefläche vergrößern.
Bild: Sven Krieger
Wohnmobil-Test Carthago chic c-line I 4.9 L superior
Beheizt und belüftet: die punktelastischen Auflagen für die getrennten Matratzen des Heckbetts.
Bild: Sven Krieger
Wohnmobil-Test Carthago chic c-line I 4.9 L superior
In den Stufen der verschiebbaren Treppe verstecken sich aufklappbare Fächer.
Bild: Sven Krieger
Wohnmobil-Test Carthago chic c-line I 4.9 L superior
Für Paare, die das vordere Hubbett (1,95 x 1,60 Meter) entbehren können, hat Carthago eine 1990 Euro teure Alternative auf Lager: Sie hört auf den klangvollen Namen "Sky Dream Comfort" und umfasst Dachstaukästen über Cockpit und L-Sitzgruppe, einen abgehängten Himmel mit indirekter Beleuchtung sowie zwei Panorama-Dachfenster.
Bild: Sven Krieger
Wohnmobil-Test Carthago chic c-line I 4.9 L superior
Unser Testmobil ist außerdem mit dem "Super-Paket" veredelt. Mit dabei: Klimaautomatik fürs Cockpit, Tempomat, elektrisch verstellbare Busspiegel, Kurbel-Heckstützen, eine aufgewertete Heckgarage, SOG-Toilettenentlüftung über Dachkamin, ein USB-Stecker über dem Heckbett, die Vorbereitung für Solar- und Sat-Anlage sowie ein DVD-Radio sind an Bord. Kostenpunkt: 4790 Euro, was laut Carthago einer Ersparnis von 2890 Euro entspricht.
Bild: Sven Krieger
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Hinzu kommt die bewährte Carthago-Technik: Doppelboden, von innen und außen zugängliche Stauräume auf Fahrer- und Beifahrerseite, weitere Fächer im Innern (im Einstiegsbereich mit integriertem Wasserablass) und eine leistungsfähige Stromversorgung über zwei 80-Ah-Batterien.
Bild: Sven Krieger
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Nicht kleckern, klotzen: 170-Liter-Tank für Frischwasser, 140 Liter für Abwasser.
Bild: Sven Krieger
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Der praktische Kaffeemaschinenlift in der Küche ist serienmäßig, doch die dazu passenden Geräte kosten extra (ab 125 Euro). In der Superior-Version bringt die Küche serienmäßig eine edle Corian-Arbeitsplatte mit.
Bild: Sven Krieger
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Details wie der ausziehbare Apothekerschrank erinnern an Profi-Einbauküchen.
Bild: Sven Krieger
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Aus einem Guss: Dass auch an Details nicht gespart wird, macht den Carthago gut – und teuer.
Bild: Sven Krieger
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Türpuzzle: Viele Spielarten bis hin zu einem abgetrennten Bereich in der Mitte sind möglich. Neu und serienmäßig beim Superior ist der Keramikeinsatz in der Thetford-Toilette.
Bild: Sven Krieger
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Außerdem stehen im Bad nun größere Ablagen ...
Bild: Sven Krieger
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... und eine fünf Zentimeter tiefere Dusche zur Verfügung.
Bild: Sven Krieger
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Wer sich die Machart genau anschaut, erkennt den hohen Qualitätsanspruch in allen Ecken.
Bild: Sven Krieger
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Die große Heckgarage verträgt bis zu 350 Kilo Zuladung.
Bild: Sven Krieger
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Der Doppelboden ist beheizt und bietet eine schmale Durchlademöglichkeit.
Bild: Sven Krieger
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Für einen solchen Brummer im XXL-Format mit AL-KO-Tiefrahmen und einem zulässigen Gesamtgewicht von 4250 Kilo fährt sich der Carthago erstaunlich handlich. Und sparsam, denn wir haben einen Durchschnittsverbrauch von nur 11,3 Litern auf unserer Testrunde gemessen.
Bild: Sven Krieger
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Mit angenehm niedrigen Windgeräuschen, direkt ansprechender Lenkung und gut dosierbaren Bremsen sammelt der Carthago weitere Pluspunkte.
Bild: Sven Krieger
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Auch ungeübte Fahrer trauen sich schnell selbst durch winklige Ortschaften. Störend wirken dabei allenfalls die riesigen Busspiegel, die das seitliche Sichtfeld behindern – nervig zum Beispiel in Kreisverkehren. Und der brummige Fiat-Ducato-Motor, hier in der Topversion mit 180 PS (4390 Euro Aufpreis). Er hat manchmal Mühe mit diesem Trumm, ...
Bild: Sven Krieger
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... gerade in puncto Durchzugskraft. Auch das 2160 Euro teure, automatisierte Sechsgang-Schaltgetriebe stört mit seinen teils hektischen Gangwechseln bei niedrigem Tempo die Harmonie. Der Langstreckenkomfort ist trotzdem sehr gut, abgesehen von einer leichten Stuckerneigung des Ducato Fahrwerks auf schlechter Wegstrecke.
Bild: Götz von Sternenfels
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Fazit von Redakteur Peter Michaely: "Der Aufwand, den Carthago treibt, ist groß. Das merkt man: Die Geräusche aus dem Aufbau halten sich in engen Grenzen, Schwachpunkte gibt es kaum. Dass ein solches Obendrüber-Reisemobil somit kein Sonderangebot sein kann, liegt auf der Hand." Urteil: 4,5 von fünf Punkten.
 
Bild: Sven Krieger