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Wohnmobil-Test Carthago chic e-line I 51 QB S Linerclass

Wohnmobil-Test Carthago chic e-line I 51 QB S Linerclass
Beim Carthago chic e-line I 51 QB S Linerclass addieren sich schon die edlen Gimmicks auf fast 30.000 Euro, und am Ende bietet er den ganz großen Luxus auf sechs Rädern. Hier kommt der Wohnmobil-Test.
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
Wohnmobil-Test Carthago chic e-line I 51 QB S Linerclass
Dieser Carthago ist ein silberfarbener Riese mit maximal 5,4 Tonnen Gesamtgewicht und einer Länge von 7,98 Metern. Und kein Auto für introvertierte Typen, weil so ein Kaliber die Blicke der campenden Mitmenschen magisch anzieht. Ein bisschen was auf dem Konto haben sollte der geneigte Interessant auch: 121.200 Euro beträgt der Grundpreis, unser Testwagen kostet 149.850 Euro.
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
Wohnmobil-Test Carthago chic e-line I 51 QB S Linerclass
Hat nicht jeder: Eine eigene Fahrertür zum bequemen Ein- und Aussteigen.
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
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Zwei Monitore, Leder, Holz und Chrom – so ähnlich sieht's auch in Limou­sinen der Oberklasse aus.
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
Wohnmobil-Test Carthago chic e-line I 51 QB S Linerclass
Der Einstieg erfolgt über zwei elektrisch ausfahrbare und eine integrierte Trittstufe. Wer sie erklommen hat, landet im gediegen-deutschen Wohnzimmer: dunkles Holz, helle Klappen, Leder mit elegantem Faltenwurf – und ein Vitrinchen für die guten Gläser.
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
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Die weitläufige Wohnlandschaft umfasst eine L-Sitzbank, einen Einzelsitz sowie die integrierbaren Fahrerhaussitzen. Auf den Einzelsitz könnten wir aber verzichten, da er den Gang ins Fahrerhaus trotz der Verstellmöglichkeit des Tisches erschwert.
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
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Gut gelöst: die Position des abgesenkten Hubbetts, das nur den Zugang zum Fahrerhaus versperrt, nicht aber zu den übrigen Sitzplätzen. Allerdings fällt es mit einer Länge von 1,94 Metern etwas kurz aus. Als Zusatzbett funktioniert's prima, ...
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
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... und richtig gut hat es das Paar im Heckbett: Das ist stolze zwei Meter lang und 1,45 Meter breit. Nebenan sind die Duschkabine sowie der Waschraum untergebracht. An Platz für die Garderobe mangelt es bei je zwei Kleider- und Oberschränken nicht.
Bild: Horst Piezug / AUTO BILD
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Und auch die Winkelküche bietet die klassengemäße Stau- und Arbeitsfläche. Prima: Die Schubladen lassen sich elektrisch zentral verriegeln. Üppig ist das Kühlschrankvolumen mit 154 Litern, dazu kommen separates Gefrierfach sowie Backofen (790 Euro).
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
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Raffiniert: Die Espresso­-Maschine (270 Euro) wird aus dem Oberschrank herausgefahren.
Bild: Horst Piezug / AUTO BILD
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Platz gibt's in diesem Wohnmobil ohne Ende, schon im Doppelboden kommen halbe Hausstände unter.
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
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Üppig ist auch das Platzangebot in der Heckgarage mit jeweils einer großen Tür auf beiden Seiten.
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
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Der Raum unter dem Einzelsitz lässt sich von innen und von außen beladen.
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
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Die Verarbeitung des Carthago Chic E-Line I 51 QB S Linerclass erklärt den deftigen Preis:  Was nach Holz aussieht, ist auch aus Holz – und fasst sich ohne Ausnahme stabil an. Die Schubladen haben natürlich eine Einzugautomatik, auch die Klappen schließen selbstständig, alles mit großer haptischer Finesse und schön gedämpft.
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
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Ebenfalls top: Die Lichtshow mit 40 LED-Spots, die das gepflegte Ambiente ins rechte Licht rücken. Die Bedienung der Schalter muss allerdings gelernt sein, zu Beginn schaltet man unweigerlich die verkehrten Lampen an.
Bild: Horst Piezug / AUTO BILD
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Schaltzentrale: Im Fach über der Aufbautür sind Regler und Instrumente untergebracht.
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
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Mühelos lassen sich die Gasflaschen tauschen, da keine Ladekante beim Hantieren stört.
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
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Ölstand oder Wischwasser checken ist allerdings kein Vergnügen. Im Motorraum geht's eng zu.
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
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Auf der Straße macht der Carthago einen recht schwerelosen Eindruck für so viel Auto. Wer sich vor hohen Lenkkräften oder dem Gewicht fürchtet, wird im belederten Fahrersessel schnell locker: Das Handling unterscheidet sich nur in Nuancen von einem Zweiachser der 3,5-Tonnen-Klasse.
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
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Die Sicht nach vorne ist dank der riesigen Frontscheibe prima, beim Rangieren helfen die großen Busspiegel und das klare Bild der Rückfahrkamera.
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
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Auf freier Strecke muss selbst der stärkste Ducato-Diesel (177 PS) seine 400 Newtonmeter zusammenreißen, 4,3 Tonnen Leergewicht lassen ihn nicht mehr ganz so entspannt wirken wie eine Klasse tiefer. Der Testverbrauch von 12,9 Litern geht aber in Ordnung. Weniger gefiel der Bremsweg von 59 m aus Tempo 100.
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
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Und beim Slalom durch die Pylonen langt der Dicke zu: Das ESP regelt rabiat, beim Ausweichen untersteuert er spürbar. Nur ein Schönheitsfehler, denn kritisch wird es nicht. Dafür wankt der große Cathargo dank des AL-KO-Tiefrahmenchassis kaum. Ziemlich kurz, die Mängelliste dieses langen Autos.
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
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Fazit von Redakteur Kai Schwarten: "Imposante Statur, sehr aufwendiger Möbelbau, fast durchgehender Doppelboden, Platz ohne Ende: 150.000 Euro sind sehr viel Geld, aber sie lassen sich leichtsinniger anlegen. Zumal der Riesen-Cathargo beim Fahren keine großen Ansprüche stellt." Urteil: vier von fünf möglichen Punkten.
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD