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Wohnmobil-Test Challenger Graphite 358 EB

Wohnmobil-Test Challenger Graphite 358 EB
Eines ist bei einem Challenger ziemlich sicher: Die Franzosen überraschen gerne mit irgendwelchen außergewöhnlichen, doch wohlüberlegten Details. Auch der Graphite Edition hält da mit. Hier kommt der Wohnmobil-Test.
Bild: Sven Krieger
Wohnmobil-Test Challenger Graphite 358 EB
Als knapp 7,20 Meter langer Teilintegrierter zielt Challenger mit dem Graphite Edition 358 EB zunächst mitten in die Mittelklasse. Das zeigt auch der Einstiegspreis von 54.990 Euro. Doch was das Wohnmobil dafür anbietet, ist keinesfalls Durchschnitt.
Bild: Roman Raetzke
Wohnmobil-Test Challenger Graphite 358 EB
Beim Graphite Edition ist es nicht ein besonders innovativer Grundriss, der begeistert, auch nicht das Design, sondern pure Technik: Challenger liefert diesen Teilintegrierten mit Automatik – und zwar ausschließlich. Und weil es ...
Bild: Sven Krieger
Wohnmobil-Test Challenger Graphite 358 EB
... ein Ford ist, den Challenger als Basis nutzt, sitzt als Schaltbox ein richtiger Sechsstufenautomat mit Wandler unter dem Blech. Das ist kein Vergleich zu Fiat: Im Automatik-Ducato schaltet ein kleiner Roboter das Standardgetriebe durch, leider oft zum falschen Zeitpunkt und somit wenig elegant.
Bild: Roman Raetzke
Wohnmobil-Test Challenger Graphite 358 EB
Die Ford-Basis punktet außerdem standardmäßig mit 170 PS und ordentlichen fünf Jahren Garantie. Allerdings können auch die Franzosen nicht unbegrenzt zaubern: Den Graphite Edition gibt es nur als Sondermodell in limitierter Stückzahl.
Bild: Sven Krieger
Wohnmobil-Test Challenger Graphite 358 EB
Challenger hat den Graphite Edition richtig üppig ausgestattet. Zwei Airbags sind bei ihm ebenso serienmäßig an Bord wie eine Klimaanlage, Tempomat samt Begrenzer, eine elektrisch beheizbare Windschutzscheibe oder ein Regensensor, der den Scheibenwischer automatisch startet. Rückfahrkamera? Ist ebenfalls dabei. Auch die Vorverkabelung für zwei (!) Fernseher und die Aufnahmen für Fahrradträger baut Challenger ab Werk ein.
Bild: Sven Krieger
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Das Sky Roof schafft einen angenehm hellen Innenraum. Nach vorne trennt bei Bedarf ein Vorhang den Innenraum ab.
Bild: Sven Krieger
Wohnmobil-Test Challenger Graphite 358 EB
Die Küche bietet viel Licht und Fläche, jedoch nicht allzu viel Stauraum.
Bild: Sven Krieger
Wohnmobil-Test Challenger Graphite 358 EB
Schick, dazu praktisch eingerichtet ist das Bad. Es lässt sich samt Dusche abtrennen.
Bild: Sven Krieger
Wohnmobil-Test Challenger Graphite 358 EB
Das elektrische Hubbett ist ein Fall für zwei, die sich gerne haben: Maximal 130 cm stehen in der Breite zur Verfügung. Dafür ist das Bett aber wirklich bequem.
Bild: Sven Krieger
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Zum Liegen reicht es, doch wer im Bett auch sitzen möchte, wird hier nicht glücklich.
Bild: Sven Krieger
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Ohne Umbau lässt sich das Hubbett per Knopfdruck nach oben und unten fahren.
Bild: Sven Krieger
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Die Anschlüsse der Deckenleuchten im Hubbett liegen ungeschützt unter der Matratze.
Bild: Sven Krieger
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Die Sitzgruppe lässt sich optional zu einem weiteren Bett umbauen. Und im Heck wartet ein zentrales, per Kurbel in der Höhe verstellbares Queensbett. Die Kleiderschränke beidseitig des Betts nutzen den Raum optimal aus.
Bild: Sven Krieger
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Hochgeklappt erlaubt das Heckbett Zugang zur Garage, in der sich auch die Diesel-Heizung versteckt – und, nebenan, toter Raum. Warum es zu ihm keine Öffnung gibt, bleibt Challengers Geheimnis.
Bild: Sven Krieger
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Wer die Absperrhähne fürs Gas sucht, wird unter dem Heckbett fündig. Irgendwann.

Bild: Sven Krieger
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Trotz Betriebs mit Diesel arbeitet die Heizung sehr leise. Sie sitzt ebenfalls unter dem Bett.
Bild: Sven Krieger
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In der Garage findet eine Reserveflasche Gas Platz. Der Anschlusskasten sitzt vorne.
Bild: Sven Krieger
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Der Challenger fährt toll. So verleihen ihm stattliche 170 PS – trotz seiner rund drei Tonnen Leergewicht – eine unerwartete Leichtfüßigkeit. Diesen Eindruck unterstreicht das stets sanft, dennoch zügig die sechs Gänge sortierende Automatikgetriebe. Wer mag, kann dessen Wahl über einen kleinen Knopf am Schalthebel korrigieren – SelectShift heißt das bei Ford.
Bild: Roman Raetzke
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Als kleines Minus bleibt das vernehmliche Brummen des 2,0-Liter-Diesels.
Bild: Sven Krieger
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Der Challenger lenkt sich sehr direkt und spielfrei um die Mittellage, was Segen und Fluch zugleich ist, weil die knackigen Reaktionen auf manchen Fahrer etwas zu hektisch wirken. Dazu kommt mitunter ein durchaus spürbares Zerren des Antriebs an den Vorderrädern.
Bild: Roman Raetzke
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Doch in Sachen Sicherheit zeigt sich der Challenger-Transit top: Er bremst vorbildlich, läuft stabil und auch bei Seitenwindattacken unerschrocken geradeaus. Dazu rollt er komfortabel ab, ...
Bild: Roman Raetzke
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... nur kurze, harte Stöße schickt er nach innen zu den eher straffen, dafür gut konturierten Sitzen durch. Sogar ein Lendenwirbelkissen gibt es.
Bild: Roman Raetzke
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Fazit von Redakteur Thomas Wirth: "Chapeau, Challenger! Der Graphite Edition hat mich überzeugt. Nicht nur, weil das (echte) Automatikgetriebe wunderbar mit dem starken Diesel harmoniert, sondern auch, weil sonst viel passt. Toll ausgestattet, dazu Platz für fünf – dieser Franzose ist eine Überlegung wert." Urteil: 4,5 von fünf Punkten.
Bild: Roman Raetzke