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Wohnmobil-Test Knaus Boxdrive First Edition

Wohnmobil-Test Knaus Boxdrive First Edition
Einer der ersten Hersteller, die sich den neuen VW Crafter griffen, ist Knaus. Im Sommer 2017 stand der Boxdrive auf dem Caravan-Salon, jetzt kommen die ersten Exemplare zum Händler. Höchste Zeit also für den Wohnmobil-Test.
Bild: Lena Willgalis / AUTO BILD
Wohnmobil-Test Knaus Boxdrive First Edition
Vorerst gibt es den Boxdrive nur als Sondermodell, limitiert auf 150 Exemplare und mit 79.900 Euro ganz oben in der Kastenwagen-Kaste angesiedelt. Da passt es, dass die Knaus-Werber den Boxdrive First Edition mit Oberklasse-Limousinen à la S-Klasse und A8 vergleichen.
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Wohnmobil-Test Knaus Boxdrive First Edition
An der Verwöhn-Vollausstattung scheitert's jedenfalls nicht: Der Boxdrive kommt serienmäßig u. a. mit Klimaautomatik, Spurhalteassistent, Abstandsregeltempomat, Navi und beheizbarem Lederlenkrad. Nur beim Format ...
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... hakt der Vergleich, aber zugunsten des Knaus: Der streckt sich mit 6,84 Metern länger als jede Vorstands-Limousine.
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Wohnmobil-Test Knaus Boxdrive First Edition
Die Crafter-Sitze sind gut geformt, vielfach verstell- und beheizbar. Was noch fehlt, ist die Verdunkelung im Fahrerhaus. Wegen der Fenster Airbags will Knaus keine Plissees montieren, sondern einen beheizbaren Vorhang.
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Wohnmobil-Test Knaus Boxdrive First Edition
Der Stretch-Kastenwagen ist für ein anspruchsvolles Paar gedacht, das vielleicht mal einen kleinen Gast auf dem Notbett in der Dinette mitnimmt. Der Tisch hängt an der Seitenwand, kein Fuß steht im Weg. Klasse. Weniger schön: die Stolperstufe.
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Wohnmobil-Test Knaus Boxdrive First Edition
Die dimmbaren Lesespots enthalten einen USB-Zugang. Es gibt drei davon.
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Die Sitzbank lässt sich mit einem Griff verbreitern. Das hakelte am Testwagen allerdings noch.
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Wohnmobil-Test Knaus Boxdrive First Edition
Stylish, dieser Küchenblock, aber auch geräumig und praxistauglich.
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Wohnmobil-Test Knaus Boxdrive First Edition
Der Kleiderschrank ist schmal, zusätzlich gibt's acht Staufächer unterm Dach.
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Dem Crafter-Manko der knappen Innenbreite, speziell im Heck, begegnet er mit einer Längs-Liegefläche von 2,12 Meter Länge und 1,60 Meter Breite. Und auch sonst wird der Boxstar in vielen Details seinem hohen Anspruch gerecht. Ein paar Beispiele: Die Suche nach einem unverkleideten Stückchen Blech im Innenraum bricht der Tester ergebnislos ab.
Bild: Lena Willgalis / AUTO BILD
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Der Metallunterbau des Betts wiegt gefühlt so viel wie die Rohkarosserie eines Smart.
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Die Lichtschalter tragen beleuchtete Piktogramme, ...
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... die aufwendige LED-Beleuchtung lässt sich einzeln übers zentrale Display steuern.
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Im Raumbad ließe sich auch zu zweit duschen, die Stehhöhe im gesamten Innenraum fällt mit 1,92 Metern üppig aus.
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Das clevere Klappbecken ist neu in den Knaus-Nasszellen. Es lässt sich rausziehen, umlegen und als Waschtisch benutzen.
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Duschen geht auch draußen, allerdings lässt sich die Außendusche nirgendwo arretieren.
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Die kleine 2,8-Liter-Flasche im Heck ist der einzige Gasvorrat: Der Boxdrive heizt mit Diesel.
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Im ersten Test kam der Crafter als Kastenwagen zu uns, der sich fast athletisch fuhr. Da kommt der Boxdrive mit seinen 3,2 Tonnen Leergewicht nicht mit: In den Bergen zwingt er den 140-PS-Diesel zur harten Maloche. Das merkt man auch am Verbrauch, nach unserer Tagestour durch den Bayerischen Wald waren es 12,8 Liter/100 km.
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Aber auch bergauf im Zweiten wird er niemals laut, und selbst auf engen, kurvigen Landstraßen fühlen sich die sieben Meter Kastenwagen mehr nach T6 California an.
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Der lange Radstand macht den Boxdrive außerdem noch komfortabler – keiner unserer Testkandidaten federte bisher sämiger.
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Nach wie vor schätzen wir auch die präzise Lenkung und die niedrige Sitzposition, beim Boxdrive kommen die bequemen, vielfach verstellbaren (und serienmäßig beheizbaren) Vordersitze dazu.
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Fazit von Christian Steiger: "Er ist lang, er ist schwer – und doch verdammt nah am Pkw. Wer nicht nur gediegen wohnen will, sondern auch kultiviert fahren, wird mit dem Boxdrive glücklich. Sein größtes Manko ist die geringe Zuladung, nicht mal 300 Kilo gramm. Der hohe Preis sinkt mit dem einfacher ausgestatteten Serienmodell." Urteil: 4,5 von fünf Punkten.
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