Wo sind Spritsparer wie der Lupo 3L oder der Opel Astra Eco4 geblieben? Heutzutage sind alle Autos Eco, so die Antwort der Hersteller. Da ist was dran: Leistungsfähigere Motoren machen Sprit sparen einfacher. Hier 20 knauserige Typen.
Die Kraft der zwei Herzen: Hier kommt der derzeit sparsamste Benziner. Denn ein Elektromotor unterstützt das Benzin-Aggregat immer dann, ...
... wenn es in einem ungünstigen Verbrauchsbereich arbeitet. Und das fühlt sich ziemlich entspannt an. Das stufenlos arbeitende Automatikgetriebe ...
... läßt denPrius völlig ruckfrei beschleunigen, hält die Drehzahlen des Benziners im leisen Bereich. Keine Frage: Ruhiges Gleiten liegt dem Prius mehr als ...
... eilige Rennfahrten – 78 PS sind in dem 1375 kg schweren Gefährt nicht die Welt. Aber flotte Sprints sind ja auch nicht der Lebenszweck des High-Tech-Fahrers.
Natürlich darf der hier in keiner Aufstellung über sparsame Autos fehlen: der Smart mit Dieselmotor. Keiner verbraucht derzeit weniger. Und auch der Spaß ...
... kommt nicht zu kurz: quer parken, Lücken im Stau nutzen, beim Ampelstart die Nase vorn haben. Die 41 PS, die der winzige Dreizylinder ...
... im Heck entwickelt, reichen in der Stadt völlig aus – hier ist er der König. Einzig an das automatisierte Getriebe mit seinen ungewöhnlichen Schaltpausen ist sehr gewöhnungsbedürftig.
Noch ein Tip: Wer 2720 Euro mehr ausgeben kann, bekommt den Smart fortwo cdi (ab 10.850 Euro) auch als Cabrio. Mit Wind in den Haaren bereitet der Diesel noch mehr Spaß am Sparen.
Es ist nicht immer der Blick ans obere Ende der Preisliste, der automatisch zum sparsamsten Typ führt. Bei A3 zum Beispiel. Oben parkt der 1.6 Attraction: 102 PS, Verbrauch 7,1 Liter auf 100 Kilometer. Der nächste Schritt ...
... in der Modellhierarchie führt zum 1.6 FSI, dem Benzindirekteinspritzer. Nicht nur, ...
... daß er im Mix einen halben Liter weniger verbraucht, er macht auch mehr Spaß. 115 PS sorgen für angemessene Souveränität. Wem das ...
... zu wenig ist: Der TFSI (T wie Turbo) kann noch mehr. Als A3 2.0 TFSI leistet er 200 PS und verbraucht im Drittel-Mix 7,7 Liter.
So ein dicker Sparer? Jawohl. Audi paart die FSI-Technik mit einem Basismodell der Luxusklasse. Kein quattro, nur ein stufenloses Multitronic-Getriebe. So verbraucht die Limousine ...
... nur noch 9,8 Liter Super mit dem gleichen, 260 PS starken V6. Gefühl? Komfortabel, satt, sicher. Und wer nicht in den Bergen wohnt, kommt mit Frontantrieb bestens zurecht.
Aus Freude am Sparen legen wir Ihnen den 520d (ab 35.900 Euro) ans Herz. Sein Vierzylinder (163 PS) läuft so kultiviert, daß ihn manche für einen Reihensechser halten. Ist die Anfahrschwäche überwunden, ...
... sprintet er standesgemäß. Wer will da den 525d mit 177 PS? Der kostet 4100 Euro Aufpreis und braucht einen Liter mehr.
Abrakadabra, wir rollen auf die Ampel zu, bremsen und bei sechs km/h geht der Motor aus. Fuß von der Bremse und vorn grummelt es wieder aus dem Maschienenraum, bereit zum Anfahren. So muß man sich ...
... das Fahren im C3 mit der Stop & Spar-Automatik vorstellen. Das ist zwar nicht neu, spart aber bis zu einem Liter – und wurde noch nie so günstig verkauft. Nur 400 Euro Aufpreis ...
... kostet die Technik. Der Spar-Trick des C3: ein "Alternator", der als Lichtmaschine und im Stop- und Startbetrieb als Anlasser arbeitet.
Drei süße Kleine, ein Top-Verbrauch: 4,6 Liter auf 100 Kilometer. Damit stellt das französisch/japanische Terzett ...
... die zweitsparsamsten Benziner im Lande. Heimisch fühlen sich die Zwerge vor allem in der Stadt, wo sie sich wendig durch enge Gassen und Parkhäuser dirgieren lassen. Aber auch für lange Strecken ...
... sind sie mit 68 PS, bequemen Sitzen (zumindest vorn) und komfortabler Federung gut gerüstet. Und wer mehr Komfort will: Teure Extras wie Navi oder Klima gibt's natürlich auch.
Der kleine Chevi wächst in der Stadt über sich hinaus: Er ist flink, wendig, hat Platz für vier Personen und liefert den Ohren immer den kehligen Dreizylinder-Sound. Da er sowieso ...
... fast nie auf große Fahrt geht, reicht auch das Basismodell (7990 Euro). Luxusextras wie Klima und Co gibt es nicht, dafür sind die Unterhaltskosten volksnah wie einst beim Käfer.
Wie schön es sich an der Basis fährt, zeigt der C 180 K. Unter seiner Haube arbeitet der gleiche Motor wie im C 200 K; doch auch seine 143 PS hängen wunderbar am Gas. Ergebnis an der Zapfsäule: ein halber Liter weniger. Ab 28.942 Euro.
Im Sternbild des Sirion fährt meist die gute Laune mit. Der kleine Daihatsu hebt sich optisch wohltuend von anderen Kleinwagen ab, bietet bequeme Sitze und genug Platz. An der sparsamen Basis ...
... rumort ein Dreizylinder, immerhin 70 PS stark und rund einen Liter sparsamer als der 87 PS starke Sirion 1.3. Preis: 11.490 Euro.
Der Corsa 1.0 12V ist wirklich kein Schluckspecht: 5,3 l/100 km. Wer ihn mit Easytronic bestellt (555 Euro Aufpreis), einem automatisierten Getriebe nach Smart-Vorbild, ...
... kommt sogar mit 4,8 l über die Runden. Grund: Die Elektronik wählt die Schaltpunkte so geschickt, daß der Motor gar nicht anders kann als sparen. Wer von Hand schaltet, verliert den Vorteil wieder.
Platz für die Familie, Hund, Gepäck oder Oma und Opa – das ist die Bestimmung des Espace. Schön, daß es mit dem 1.9 dCi (120 PS) eine erschwingliche, sparsame Variante gibt (ab 28.050 Euro). Der kleine Diesel ...
... gibt im Espace eine sanfte Vorstellung, ohne dabei zu lahmen. Nachteil: ein Rußfilter fehlt.
Der VW Polo ist der wohl deutscheste aller Kleinwagen. Solide und vernünftig, meist zuverlässig und komfortabel – aber auch etwas schwer und in der Vergangenheit ...
... als Benziner nicht sonderlich sparsam. Mit Einführung des FSI-Motors hat der Polo aber die Kurve genommen. Mit 86 PS steht er sogar ordentlich im Futter und teilt sich das auch sparsam ein. Zum Vergleich: Der Polo 1.4 ohne Direkteinspritzung ...
... leistet nur 75 PS, genehmigt sich aber 6,6 statt 5,9 Litern. Der Mehrpreis von 700 Euro (ab 13.425) für den FSI geht da in Ordnung. Der zur Zeit sparsamste Polo ...
... fährt aber mit einem 70-PS-Dreizylinder-Diesel (1.4 TDI), dem 4,5 Liter pro 100 Kilometer reichen. Warum wir ihn trotzdem nicht aufs Treppchen stellen, hat zwei Gründe: Er fährt zwar ...
... noch sparsamer, aber unter dem Strich nicht billiger (200 Euro teurer, höhere Steuer). Und außerdem ...
... steht bei VW noch ein anderer Sparkönig in den Startlöchern: der Polo BlueMotion. Mit einem 80-PS-TDi soll er nur 3,9 Liter Diesel brauchen. Er spart ...
... mit einer längeren Getriebeübersetzung sowie Feinschliff an Karosserie und 1,4-Liter-TDI-Motor. Der BlueMotion ist ab Sommer 2006 für 15.750 Euro im Handel.
Zugegeben: 75 PS aus 1,4 Liter Hubraum sind nicht viel. Dafür bietet der Octavia viel an anderer Stelle. Platz zum Beispiel. Und ein robuste Verarbeitung. Er empfiehlt sich nicht als Rennwagen, ...
... aber als guter Kumpel für alle Tage und Fälle. Und er ist erste Wahl für junge Familien, bei den vor allem günstige Unterhaltskosten den Fahrspaß positiv beeinflussen.
170 PS und Fahrleistungen, die manchen Sportwagenfahrer zur Verzweiflung bringen – das ist ein Typ, der gefällt. Das Erstaunliche am Golf GT ist aber vor allem das Fahrgefühl. Nicht ...
... hektisch, aufgeregt, hochtourig, wie man es von einem 1,4-Liter erwarten würde. Sondern völlig souverän und entspannt. Kraft gibt es ab 1500 Touren mehr als genug, ...
... der Durst bleibt aber mit 7,2 Litern bescheiden. Erfüllt wird dieser Traum von einem besonderen Technik-Mix: kleiner FSI-Motor mit Kompressor (Druck bei niedrigen Drehzahlen) und Turbolader (Druck bei höheren Drehzahlen). Das hat Zukunft.
Wer auf das S am Boxster verzichtet, kann einen Sportwagen zu vertretbaren Tarifen fahren. Die 240 PS der Basisversion blasen der Langeweile gründlich das Licht aus. Und saugen dabei nicht ...
... den letzten Cent vom Konto ab. Noch etwas, das für den "normalen" Boxster spricht: Der Anschaffungspreis liegt 8932 Euro unter dem des S.
Mini mit Diesel? Paßt das? Klar! Wer nicht dauernd mit dem Rennhelm unterwegs ist, wird sich schnell mit dem Kleinen anfreunden. Denn 88 PS ...
... sind nur zwei weniger als im Basis-Benziner und reichen allemal. Vor allem, weil hier die Kraft ganz gelassen aus dem Keller kommt. Und alle 100 Kilometer zwei Liter Sprit spart. Da sind 1650 Euro Aufpreis nach rund drei Jahren eingespart.
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