Kindersitze von RECARO im Test


1998 kommt der erste Kindersitz von RECARO auf den Markt. Nach der Fusion mit der Firma Storchenmühle bringt RECARO neben dem ?start ? auch Kindersitze für Kinder aller Altersgruppen auf den Markt. In der jüngsten Zeit kommen Kinderwagen, Buggys und Travelsysteme dazu. 2010 gewinnt RECARO den Innovationsaward der Messe ?Kind und Jugend? für einen Kinderwagen mit Beleuchtung.

Bewertungslegende

Legende
5 Kindersitze
Young Profi plus Foto

gut

Preis
149.00 EUR
Isofix-Sockel
99.00 EUR
 
Gewichtsklasse
von Geburt bis 13 kg
Altersklasse
von Geburt bis ca. 15 Monate
Gurtbandlänge
mind. 218 Zentimeter
Positiv
Guter Komfort und viel Sicherheit für das Kind, die Isofixbasis lässt sich weiter verwenden
Negativ
Im Kofpbereich wird es für größere Kinder schnell zu eng
Monza Foto

gut

Preis
155.00 EUR
 
Gewichtsklasse
15 bis 36 kg
Altersklasse
4 bis 12 Jahre
Schlafposition
Ja
Gurtbandlänge
k.A.
Sitzhöhe
76 Zentimeter
Positiv
guter Sitzkomfort
Negativ
die maximale Kopfstützenhöhe ist eher knapp
Monza Seatfix Foto

gut

 
Gewichtsklasse
15 bis 36 kg
Altersklasse
4 bis 12 Jahre
Schlafposition
Ja
Gurtbandlänge
k.A.
Sitzhöhe
76 Zentimeter
Positiv
sehr komfortabel
Negativ
die maximale Kopfstützenhöhe ist zu gering
Young Sport Foto

befriedigend

Preis
219.00 EUR
 
Gewichtsklasse
9 bis 36 kg
Altersklasse
9 Monate bis 12 Jahre
Schlafposition
Ja
Gurtbandlänge
mind. 137 Zentimeter
Sitzhöhe
67 Zentimeter
Positiv
Der Sitz ist sehr vielseitig
Negativ
Hohes Gewicht, knappe Liegeposition
start Foto

ausreichend

Preis
290.00 EUR
 
Gewichtsklasse
9 bis 36 kg
Altersklasse
9 Monate bis 12 Jahre
Schlafposition
Ja
Gurtbandlänge
k.A.
Sitzhöhe
72 Zentimeter
Positiv
Guter Komfort für das Kind
Negativ
Sehr hoher Preis, komplizierte Handhabung, hohes Gewicht

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Lexikon

  • Dreipunktgurt
    Standard-Sicherheitsgurt in allen modernen Fahrzeugen. Kind und Sitz können damit gemeinsam angegurtet werden (gilt für alle Sitze der Gruppe 2/3 und einige der Gruppe 1). Das untere Gurtband wird über das Becken geführt und in das Schloss geklickt. Der Diagonalgurt verläuft schräg nach oben über die Schulter (wie bei einem Erwachsenen).
  • Dummy
    Testpuppe für Crashversuche in unterschiedlichen Gewichtsklassen. Mit Kinder-Dummys werden die Kindersitze auf ihre Sicherheit geprüft.
  • Fünfpunktgurte
    Schulter- und Beckengurte sowie ein Schrittgurt werden in ein Schloss gesteckt (wie bei einem Rallye-Fahrzeug). Der Schrittgurt verhindert, dass das Kind bei einem Unfall unter den Gurten durchrutschen kann. Fünfpunktgurte werden auch als Hosenträgergurte bezeichnet.
  • Frontaufprall
    Häufigste und sehr gefährliche Unfallform. Dabei prallt das Auto schräg von vorn bis frontal auf ein Hindernis.
  • Gruppe
    Einteilung der Kindersitze in festgelegte Gewichtsklassen und Altersklassen. Diese Angaben sollten in der Praxis aber nur als Richtwert gesehen werden. Je nach der Größe und den Körperproportionen des Kindes kommt es auf den optimalen Gurtverlauf an.
  • Hosenträgergurte
    Siehe Fünfpunktgurte
  • Isofix
    Herstellerübergreifende, genormte Kindersitzfixierung im Fahrzeug. Isofix verzichtet bei der Montage gänzlich auf die Fahrzeuggurte. Zwei Metallzangen, die an der Rückseite des Kindersitzes befestigt sind, werden in zwei Metall-Halterungen in der Fahrzeug-Rückbank geklickt.
  • Misuse
    Falsche oder fehlerhafte Benutzung eines Kindersitzes im Auto - entweder konstruktiv bedingt, weil der Sitz nicht in den jeweiligen Pkw passt oder sich nicht sicher befestigen lässt, oder bedingt durch die fehlerhafte Benutzung durch den Anwender.
  • Reboard
    Montage von Kindersitz/Babyschale in Gegenfahrtrichtung. Babys (Gruppe 0/0+) müssen immer so gesichert sein. Unfallforscher empfehlen diese Montagerichtung für Kinder bis mindestens zwei Jahre.
  • Seitenaufprall
    Unfall, bei dem das Fahrzeug seitlich gerammt wird. Sehr gefährlich für Kinder, wenn das Rückhaltesystem keinen ausreichenden Seitenaufprallschutz bietet. Häufigste Abkürzung für Seitenaufprallschutz ist SP (Side-Protect).
  • Vorverlagerung
    Die Distanz, die Kind und Kindersitz bei einem Unfall aufprallbedingt in Fahrtrichtung zurücklegen. Je geringer die Vorverlagerung, desto besser der Sitz.