Kindersitze von Storchenmühle im Test


Seit 1963 produziert Storchenmühle Kindersitze. In den 80er-Jahren kommt die Produktion von Möbeln dazu. Die erste Babyschale mit ISOFIX-Gestell stammt von Storchenmühle. Mittlerweile ist das Unternehmen dem Autositzhersteller RECARO zugeordnet. Neben Hochstühlen, Babywippern und Kinderautositzen werden auch Travelsysteme und Kinderwagen angeboten.

Bewertungslegende

Legende
4 Kindersitze
Twin 0+ Foto

gut

Preis
129.00 EUR
Isofix-Sockel
99.00 EUR
 
Gewichtsklasse
von Geburt bis 13 kg
Altersklasse
von Geburt bis ca. 15 Monate
Gurtbandlänge
mind. 218 Zentimeter
Positiv
Guter Komfort und viel Sicherheit für das Kind, die Isofixbasis lässt sich auch für andere Sitze der Marke nutzen
Negativ
Im Kopfbereich wird es für größere Kinder schnell zu eng
Starlight SP Foto

befriedigend

Preis
199.00 EUR
 
Gewichtsklasse
9 bis 36 kg
Altersklasse
9 Monate bis 12 Jahre
Schlafposition
Ja
Gurtbandlänge
mind. 137 Zentimeter
Sitzhöhe
67 Zentimeter
Positiv
Der Sitz ist vielseitig
Negativ
Hohes Gewicht, knappe Liegeposition
Ipai Foto

befriedigend

Preis
129.00 EUR
 
Gewichtsklasse
15 bis 36 kg
Altersklasse
4 bis 12 Jahre
Schlafposition
Ja
Gurtbandlänge
k.A.
Sitzhöhe
76 Zentimeter
Positiv
ordentliches Preis-Leistungsverhältnis
Negativ
die maximale Kopfstützenhöhe ist zu niedrig
Ipai Seatfix Foto

befriedigend

 
Gewichtsklasse
15 bis 36 kg
Altersklasse
4 bis 12 Jahre
Schlafposition
Ja
Gurtbandlänge
k.A.
Sitzhöhe
76 Zentimeter
Positiv
gute Qualität
Negativ
die maximale Kopfstützenhöhe ist zu gering

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Lexikon

  • Dreipunktgurt
    Standard-Sicherheitsgurt in allen modernen Fahrzeugen. Kind und Sitz können damit gemeinsam angegurtet werden (gilt für alle Sitze der Gruppe 2/3 und einige der Gruppe 1). Das untere Gurtband wird über das Becken geführt und in das Schloss geklickt. Der Diagonalgurt verläuft schräg nach oben über die Schulter (wie bei einem Erwachsenen).
  • Dummy
    Testpuppe für Crashversuche in unterschiedlichen Gewichtsklassen. Mit Kinder-Dummys werden die Kindersitze auf ihre Sicherheit geprüft.
  • Fünfpunktgurte
    Schulter- und Beckengurte sowie ein Schrittgurt werden in ein Schloss gesteckt (wie bei einem Rallye-Fahrzeug). Der Schrittgurt verhindert, dass das Kind bei einem Unfall unter den Gurten durchrutschen kann. Fünfpunktgurte werden auch als Hosenträgergurte bezeichnet.
  • Frontaufprall
    Häufigste und sehr gefährliche Unfallform. Dabei prallt das Auto schräg von vorn bis frontal auf ein Hindernis.
  • Gruppe
    Einteilung der Kindersitze in festgelegte Gewichtsklassen und Altersklassen. Diese Angaben sollten in der Praxis aber nur als Richtwert gesehen werden. Je nach der Größe und den Körperproportionen des Kindes kommt es auf den optimalen Gurtverlauf an.
  • Hosenträgergurte
    Siehe Fünfpunktgurte
  • Isofix
    Herstellerübergreifende, genormte Kindersitzfixierung im Fahrzeug. Isofix verzichtet bei der Montage gänzlich auf die Fahrzeuggurte. Zwei Metallzangen, die an der Rückseite des Kindersitzes befestigt sind, werden in zwei Metall-Halterungen in der Fahrzeug-Rückbank geklickt.
  • Misuse
    Falsche oder fehlerhafte Benutzung eines Kindersitzes im Auto - entweder konstruktiv bedingt, weil der Sitz nicht in den jeweiligen Pkw passt oder sich nicht sicher befestigen lässt, oder bedingt durch die fehlerhafte Benutzung durch den Anwender.
  • Reboard
    Montage von Kindersitz/Babyschale in Gegenfahrtrichtung. Babys (Gruppe 0/0+) müssen immer so gesichert sein. Unfallforscher empfehlen diese Montagerichtung für Kinder bis mindestens zwei Jahre.
  • Seitenaufprall
    Unfall, bei dem das Fahrzeug seitlich gerammt wird. Sehr gefährlich für Kinder, wenn das Rückhaltesystem keinen ausreichenden Seitenaufprallschutz bietet. Häufigste Abkürzung für Seitenaufprallschutz ist SP (Side-Protect).
  • Vorverlagerung
    Die Distanz, die Kind und Kindersitz bei einem Unfall aufprallbedingt in Fahrtrichtung zurücklegen. Je geringer die Vorverlagerung, desto besser der Sitz.