Kindersitze Gruppe 1 von RÖMER im Test


Die Kindersitze der Gruppe 1 sind für Kinder ab etwa 9 Monaten, besser aber ab einem Jahr. Denn in diesen Sitzen werden die Kleinen in Fahrtrichtung gesichert. Das führt zu großen Belastungen der Halswirbelsäule bei einem Frontalaufprall, der häufigsten Unfallform. Sitze mit einem Fangkörper gelten deshalb als besonders sicher. Noch besser sind Sitze, die weiterhin in Gegenfahrtrichtung montiert werden, dass nimmt aber viel Platz im Auto ein. Viele Kinder möchten lieber in Fahrtrichtung fahren. Die meisten Sitze haben Fünfpunktgurte mit denen die Kinder angegurtet werden. Viele bieten ISOFIX zur einfacheren Montage.

Bewertungslegende

Legende
3 Kindersitze
DUO plus Foto

gut

 
Gewichtsklasse
9 bis 18 kg
Altersklasse
9 Monate bis ca. 4 Jahre
Schlafposition
Ja
Gurtbandlänge
mind. 134 Zentimeter
Positiv
Gute Verarbeitung, guter Komfort fürs Kind
Negativ
Montage mit Top Tether etwas aufwendiger
SAFEFIX plus Foto

gut

 
Gewichtsklasse
9 bis 18 kg
Altersklasse
9 Monate bis ca. 4 Jahre
Schlafposition
Ja
Gurtbandlänge
mind. 135 Zentimeter
Positiv
gute Belüftung im Rückenbereich
Negativ
hohes Gewicht, stolzer Preis
KING plus Foto

gut

Preis
200.00 EUR
 
Gewichtsklasse
9 bis 18 kg
Altersklasse
9 Monate bis ca. 4 Jahre
Schlafposition
Ja
Gurtbandlänge
mind. 129 Zentimeter
Positiv
sehr fest und einfach zu montieren
Negativ
hohes Gewicht

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Lexikon

  • Dreipunktgurt
    Standard-Sicherheitsgurt in allen modernen Fahrzeugen. Kind und Sitz können damit gemeinsam angegurtet werden (gilt für alle Sitze der Gruppe 2/3 und einige der Gruppe 1). Das untere Gurtband wird über das Becken geführt und in das Schloss geklickt. Der Diagonalgurt verläuft schräg nach oben über die Schulter (wie bei einem Erwachsenen).
  • Dummy
    Testpuppe für Crashversuche in unterschiedlichen Gewichtsklassen. Mit Kinder-Dummys werden die Kindersitze auf ihre Sicherheit geprüft.
  • Fünfpunktgurte
    Schulter- und Beckengurte sowie ein Schrittgurt werden in ein Schloss gesteckt (wie bei einem Rallye-Fahrzeug). Der Schrittgurt verhindert, dass das Kind bei einem Unfall unter den Gurten durchrutschen kann. Fünfpunktgurte werden auch als Hosenträgergurte bezeichnet.
  • Frontaufprall
    Häufigste und sehr gefährliche Unfallform. Dabei prallt das Auto schräg von vorn bis frontal auf ein Hindernis.
  • Gruppe
    Einteilung der Kindersitze in festgelegte Gewichtsklassen und Altersklassen. Diese Angaben sollten in der Praxis aber nur als Richtwert gesehen werden. Je nach der Größe und den Körperproportionen des Kindes kommt es auf den optimalen Gurtverlauf an.
  • Hosenträgergurte
    Siehe Fünfpunktgurte
  • Isofix
    Herstellerübergreifende, genormte Kindersitzfixierung im Fahrzeug. Isofix verzichtet bei der Montage gänzlich auf die Fahrzeuggurte. Zwei Metallzangen, die an der Rückseite des Kindersitzes befestigt sind, werden in zwei Metall-Halterungen in der Fahrzeug-Rückbank geklickt.
  • Misuse
    Falsche oder fehlerhafte Benutzung eines Kindersitzes im Auto - entweder konstruktiv bedingt, weil der Sitz nicht in den jeweiligen Pkw passt oder sich nicht sicher befestigen lässt, oder bedingt durch die fehlerhafte Benutzung durch den Anwender.
  • Reboard
    Montage von Kindersitz/Babyschale in Gegenfahrtrichtung. Babys (Gruppe 0/0+) müssen immer so gesichert sein. Unfallforscher empfehlen diese Montagerichtung für Kinder bis mindestens zwei Jahre.
  • Seitenaufprall
    Unfall, bei dem das Fahrzeug seitlich gerammt wird. Sehr gefährlich für Kinder, wenn das Rückhaltesystem keinen ausreichenden Seitenaufprallschutz bietet. Häufigste Abkürzung für Seitenaufprallschutz ist SP (Side-Protect).
  • Vorverlagerung
    Die Distanz, die Kind und Kindersitz bei einem Unfall aufprallbedingt in Fahrtrichtung zurücklegen. Je geringer die Vorverlagerung, desto besser der Sitz.