Kindersitze Gruppe 2 / 3 von RÖMER im Test
Gruppe 2/3 Kindersitze sind sogenannte Sitzerhöher mit Rückenlehne. In ihnen werden Kinder ab drei Jahren bis zum 12. Lebensjahr angegurtet. Sitz und Kind werden mit den Fahrzeugdreipunktgurten gesichert. Diese Sitze sollen die Gurtführung der Erwachsenengurte auf die Kindergröße anpassen. Wichtig ist viel Seitenaufprallschutz und eine verstellbare Rückenlehne . Einige Herstelle bieten ISOFIX-Connectoren an, so können die Sitze nicht zur Seite wegkippen und müssen ohne Kind darin nicht angeschnallt werden. Nachteil: sie sind etwas schwerer als Sitze ohne ISOFIX.
Bewertungslegende
4 Kindersitze
Preis
170.00 EUR
Gewichtsklasse
15 bis 36 kg
Altersklasse
4 bis 12 Jahre
Schlafposition
Ja
Gurtbandlänge
k.A.
Sitzhöhe
77 Zentimeter
Positiv
innovative Technik
Negativ
hohes Gewicht
Preis
145.00 EUR
Gewichtsklasse
15 bis 36 kg
Altersklasse
4 bis 12 Jahre
Schlafposition
Ja
Gurtbandlänge
k.A.
Sitzhöhe
78 Zentimeter
Positiv
in der Breite zu verstellen, hohe Rückenlehne
Negativ
zum Einstellen der Liegeposition müssen die Kleinen aussteigen
Gewichtsklasse
15 bis 36 kg
Altersklasse
4 bis 12 Jahre
Schlafposition
Ja
Gurtbandlänge
k.A.
Sitzhöhe
75 Zentimeter
Positiv
Sehr guter Seitenaufprallschutz
Negativ
sehr breite Abmessungen bedingt durch den Seitenaufprallschutz
Preis
100.00 EUR
Gewichtsklasse
15 bis 36 kg
Altersklasse
4 bis 12 Jahre
Gurtbandlänge
k.A.
Sitzhöhe
76 Zentimeter
Positiv
Ein leichter Sitz mit gutem Schutz im Kopfbereich
Negativ
Keine seitlichen Gurtführungshörner im Beckenbereich
Lexikon
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DreipunktgurtStandard-Sicherheitsgurt in allen modernen Fahrzeugen. Kind und Sitz können damit gemeinsam angegurtet werden (gilt für alle Sitze der Gruppe 2/3 und einige der Gruppe 1). Das untere Gurtband wird über das Becken geführt und in das Schloss geklickt. Der Diagonalgurt verläuft schräg nach oben über die Schulter (wie bei einem Erwachsenen).
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DummyTestpuppe für Crashversuche in unterschiedlichen Gewichtsklassen. Mit Kinder-Dummys werden die Kindersitze auf ihre Sicherheit geprüft.
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FünfpunktgurteSchulter- und Beckengurte sowie ein Schrittgurt werden in ein Schloss gesteckt (wie bei einem Rallye-Fahrzeug). Der Schrittgurt verhindert, dass das Kind bei einem Unfall unter den Gurten durchrutschen kann. Fünfpunktgurte werden auch als Hosenträgergurte bezeichnet.
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FrontaufprallHäufigste und sehr gefährliche Unfallform. Dabei prallt das Auto schräg von vorn bis frontal auf ein Hindernis.
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GruppeEinteilung der Kindersitze in festgelegte Gewichtsklassen und Altersklassen. Diese Angaben sollten in der Praxis aber nur als Richtwert gesehen werden. Je nach der Größe und den Körperproportionen des Kindes kommt es auf den optimalen Gurtverlauf an.
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HosenträgergurteSiehe Fünfpunktgurte
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IsofixHerstellerübergreifende, genormte Kindersitzfixierung im Fahrzeug. Isofix verzichtet bei der Montage gänzlich auf die Fahrzeuggurte. Zwei Metallzangen, die an der Rückseite des Kindersitzes befestigt sind, werden in zwei Metall-Halterungen in der Fahrzeug-Rückbank geklickt.
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MisuseFalsche oder fehlerhafte Benutzung eines Kindersitzes im Auto - entweder konstruktiv bedingt, weil der Sitz nicht in den jeweiligen Pkw passt oder sich nicht sicher befestigen lässt, oder bedingt durch die fehlerhafte Benutzung durch den Anwender.
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ReboardMontage von Kindersitz/Babyschale in Gegenfahrtrichtung. Babys (Gruppe 0/0+) müssen immer so gesichert sein. Unfallforscher empfehlen diese Montagerichtung für Kinder bis mindestens zwei Jahre.
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SeitenaufprallUnfall, bei dem das Fahrzeug seitlich gerammt wird. Sehr gefährlich für Kinder, wenn das Rückhaltesystem keinen ausreichenden Seitenaufprallschutz bietet. Häufigste Abkürzung für Seitenaufprallschutz ist SP (Side-Protect).
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VorverlagerungDie Distanz, die Kind und Kindersitz bei einem Unfall aufprallbedingt in Fahrtrichtung zurücklegen. Je geringer die Vorverlagerung, desto besser der Sitz.
Kindersitze A-Z





















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