Storchenmühle Starlight SP

Bilder

Starlight SP Foto

Vorteile

Der Sitz ist vielseitig

Nachteile

Hohes Gewicht, knappe Liegeposition

befriedigend

autobild.de-Testurteil

Beschreibung

Der Starlight SP ist die günstigere Version des RECARO Young Sport und kann ebenfalls für Kinder zwischen neun Monaten und zwölf Jahren eingesetzt werden. Unterschiede gibt es lediglich bei den Bezügen und dem Preis. Kinder bis 18 Kilogramm werden mit den in den Sitz integrierten Fünfpunktgurten gesichert. Später kann der Sitz auf die Dreipunkt-Fahrzeuggurte umgerüstet werden. Das ist zwar nicht ganz einfach, aber mit einigen Griffen möglich und muss immerhin nur einmal gemacht werden. Der Starlight SP bietet für die Gruppe 1 Altersstufe eine Liegeposition, die mit einer Hand zu bedienen ist, aber nicht sehr großzügig ausfällt. Eltern und Kinder bemängeln das. Für die Sicherheit ist es zudem besser, möglichst aufrecht zu sitzen. Die Kopfstütze ist nicht besonders hoch einzustellen. Für größere Kinder kann das knapp werden.

Technische Daten

Preis

EUR 199.00

 

Händlerhotline

09255/ 77 21

Hersteller

Storchenmühle
www.storchenmuehle.de

Körpergewicht

9 bis 36 kg

Altersklasse

9 Monate bis 12 Jahre

Art

Kindersitz Gruppe 1

Schlafposition

Ja

Montage

in Fahrtrichtung mit Dreipunktgurten

Montagerichtung

mit Fahrtrichtung

Gurtbandlänge

mind. 137 Zentimeter

Gurtsystem

Fünfpunktgurte / Dreipunktgurte

Sitzhöhe

67 cm

Sitzflächenbreite

30 cm

Sitzflächentiefe

33 cm

maximale Schulterbreite

34 cm

Sitzreinigung

waschbar mit Maschine

Gewicht

8.1

Markteinführung

2005

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ADAC-Kindersitz-Test 2014

Einer super, viele gut, einer schlecht

Beim Kindersitz-Test von ADAC und Stiftung Warentest schnitten zwei Drittel gut ab. Nur ein Sitz bekam ein "sehr gut", einer fiel glatt durch.

Lexikon

  • Dreipunktgurt
    Standard-Sicherheitsgurt in allen modernen Fahrzeugen. Kind und Sitz können damit gemeinsam angegurtet werden (gilt für alle Sitze der Gruppe 2/3 und einige der Gruppe 1). Das untere Gurtband wird über das Becken geführt und in das Schloss geklickt. Der Diagonalgurt verläuft schräg nach oben über die Schulter (wie bei einem Erwachsenen).
  • Dummy
    Testpuppe für Crashversuche in unterschiedlichen Gewichtsklassen. Mit Kinder-Dummys werden die Kindersitze auf ihre Sicherheit geprüft.
  • Fünfpunktgurte
    Schulter- und Beckengurte sowie ein Schrittgurt werden in ein Schloss gesteckt (wie bei einem Rallye-Fahrzeug). Der Schrittgurt verhindert, dass das Kind bei einem Unfall unter den Gurten durchrutschen kann. Fünfpunktgurte werden auch als Hosenträgergurte bezeichnet.
  • Frontaufprall
    Häufigste und sehr gefährliche Unfallform. Dabei prallt das Auto schräg von vorn bis frontal auf ein Hindernis.
  • Gruppe
    Einteilung der Kindersitze in festgelegte Gewichtsklassen und Altersklassen. Diese Angaben sollten in der Praxis aber nur als Richtwert gesehen werden. Je nach der Größe und den Körperproportionen des Kindes kommt es auf den optimalen Gurtverlauf an.
  • Hosenträgergurte
    Siehe Fünfpunktgurte
  • Isofix
    Herstellerübergreifende, genormte Kindersitzfixierung im Fahrzeug. Isofix verzichtet bei der Montage gänzlich auf die Fahrzeuggurte. Zwei Metallzangen, die an der Rückseite des Kindersitzes befestigt sind, werden in zwei Metall-Halterungen in der Fahrzeug-Rückbank geklickt.
  • Misuse
    Falsche oder fehlerhafte Benutzung eines Kindersitzes im Auto - entweder konstruktiv bedingt, weil der Sitz nicht in den jeweiligen Pkw passt oder sich nicht sicher befestigen lässt, oder bedingt durch die fehlerhafte Benutzung durch den Anwender.
  • Reboard
    Montage von Kindersitz/Babyschale in Gegenfahrtrichtung. Babys (Gruppe 0/0+) müssen immer so gesichert sein. Unfallforscher empfehlen diese Montagerichtung für Kinder bis mindestens zwei Jahre.
  • Seitenaufprall
    Unfall, bei dem das Fahrzeug seitlich gerammt wird. Sehr gefährlich für Kinder, wenn das Rückhaltesystem keinen ausreichenden Seitenaufprallschutz bietet. Häufigste Abkürzung für Seitenaufprallschutz ist SP (Side-Protect).
  • Vorverlagerung
    Die Distanz, die Kind und Kindersitz bei einem Unfall aufprallbedingt in Fahrtrichtung zurücklegen. Je geringer die Vorverlagerung, desto besser der Sitz.