RÖMER KIDFIX

Bilder

KIDFIX Foto
KIDFIX Foto

Vorteile

innovative Technik

Nachteile

hohes Gewicht

gut

autobild.de-Testurteil

Beschreibung

Das ist neu, der Kidfix bietet die Möglichkeit Kinder zwischen drei und zwölf Jahren im Auto gleich zweifach zu sichern. Neben der Verwendung mit dem Dreipunktgurt können die im neuen Römer Kidfix integrierten Rastarme zusätzlich mit den fahrzeugeigenen ISOFIX-Befestigungspunkten verbunden werden. Vorteil: der Sitz kann nicht zur Seite wegkippen. Für den Fall eines Frontalaufpralls, die häufigste Unfallform, bietet der neue Kidfix eine innovative Lösung. Die Rastarme wurden so entwickelt, dass sie bei einem Frontal-Crash einige Zentimeter mit Sitz und Kind mitwandern. ?Der Vorteil dieser neuartigen Technik besteht darin, dass Kräfte absorbiert werden und das gefährliche Untertauchen des Kinderkörpers unter dem Beckengurt (Submarining) verhindert werden kann. Ein weiteres Plus der Rastarme: Der Sitz ist auch im Auto fixiert wenn gerade kein Kind darin sitzt. Nachteil der ganzen Konstruktion: der Sitz ist relativ schwer, Kinder können ihn nicht so einfach allein tragen. Deshalb ist der Sitz eine gute Lösung wenn er stets in einem Auto genutzt werden soll.
Mit einer Hand lässt sich die Höhe der Kopfstütze in elf Stufen passend einstellen. So ist sicher gestellt, dass der Schultergurt immer im Schulter- und nicht im gefährdeten Halsbereich verläuft. Die Bedienungsanleitung ist ausführlich aber ziemlich gut versteckt in einem Fach unter dem Sitz.

Technische Daten

Preis

EUR 170.00

 

Händlerhotline

0731/ 93 45-0

Hersteller

RÖMER
www.britax-roemer.de

Körpergewicht

15 bis 36 kg

Altersklasse

4 bis 12 Jahre

Art

Kindersitz Gruppe 2/3

Schlafposition

Ja

Montage

in Fahrtrichtung mit Dreipunktgurten oder Isofix

Montagerichtung

mit Fahrtrichtung

Gurtbandlänge

k.A.

Gurtsystem

Dreipunktgurte

Sitzhöhe

77 cm

Sitzflächenbreite

34 cm

Sitzflächentiefe

35 cm

maximale Schulterbreite

36 cm

Sitzreinigung

waschbar mit Maschine

Gewicht

8.0

Markteinführung

12/2006

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Körpergewicht
15 bis 36 kg
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Lexikon

  • Dreipunktgurt
    Standard-Sicherheitsgurt in allen modernen Fahrzeugen. Kind und Sitz können damit gemeinsam angegurtet werden (gilt für alle Sitze der Gruppe 2/3 und einige der Gruppe 1). Das untere Gurtband wird über das Becken geführt und in das Schloss geklickt. Der Diagonalgurt verläuft schräg nach oben über die Schulter (wie bei einem Erwachsenen).
  • Dummy
    Testpuppe für Crashversuche in unterschiedlichen Gewichtsklassen. Mit Kinder-Dummys werden die Kindersitze auf ihre Sicherheit geprüft.
  • Fünfpunktgurte
    Schulter- und Beckengurte sowie ein Schrittgurt werden in ein Schloss gesteckt (wie bei einem Rallye-Fahrzeug). Der Schrittgurt verhindert, dass das Kind bei einem Unfall unter den Gurten durchrutschen kann. Fünfpunktgurte werden auch als Hosenträgergurte bezeichnet.
  • Frontaufprall
    Häufigste und sehr gefährliche Unfallform. Dabei prallt das Auto schräg von vorn bis frontal auf ein Hindernis.
  • Gruppe
    Einteilung der Kindersitze in festgelegte Gewichtsklassen und Altersklassen. Diese Angaben sollten in der Praxis aber nur als Richtwert gesehen werden. Je nach der Größe und den Körperproportionen des Kindes kommt es auf den optimalen Gurtverlauf an.
  • Hosenträgergurte
    Siehe Fünfpunktgurte
  • Isofix
    Herstellerübergreifende, genormte Kindersitzfixierung im Fahrzeug. Isofix verzichtet bei der Montage gänzlich auf die Fahrzeuggurte. Zwei Metallzangen, die an der Rückseite des Kindersitzes befestigt sind, werden in zwei Metall-Halterungen in der Fahrzeug-Rückbank geklickt.
  • Misuse
    Falsche oder fehlerhafte Benutzung eines Kindersitzes im Auto - entweder konstruktiv bedingt, weil der Sitz nicht in den jeweiligen Pkw passt oder sich nicht sicher befestigen lässt, oder bedingt durch die fehlerhafte Benutzung durch den Anwender.
  • Reboard
    Montage von Kindersitz/Babyschale in Gegenfahrtrichtung. Babys (Gruppe 0/0+) müssen immer so gesichert sein. Unfallforscher empfehlen diese Montagerichtung für Kinder bis mindestens zwei Jahre.
  • Seitenaufprall
    Unfall, bei dem das Fahrzeug seitlich gerammt wird. Sehr gefährlich für Kinder, wenn das Rückhaltesystem keinen ausreichenden Seitenaufprallschutz bietet. Häufigste Abkürzung für Seitenaufprallschutz ist SP (Side-Protect).
  • Vorverlagerung
    Die Distanz, die Kind und Kindersitz bei einem Unfall aufprallbedingt in Fahrtrichtung zurücklegen. Je geringer die Vorverlagerung, desto besser der Sitz.