RÖMER ADVENTURE

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ADVENTURE Foto
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Vorteile

Ein leichter Sitz mit gutem Schutz im Kopfbereich

Nachteile

Keine seitlichen Gurtführungshörner im Beckenbereich

befriedigend

autobild.de-Testurteil

Beschreibung

Eine günstige Version für diese Altersklasse von RÖMER. Sie erfüllt durchaus die nötigen Anforderungen, wirkt aber wie der Vorgänger VIP etwas instabil. Die dicken Seitenwände an der Kopfstütze schützen optimal vor einem Seitencrash, leider fühlen sich einige Kinder dadurch aber etwas beengt. Es stört sie, das sie nicht so gut seitlich aus dem Fenster schauen können.
Der Adveture hat wie sein Vorgänger eine leichte Liegeposition und eine elffach höhenverstellbare Kopfstütze, die aber recht hakelig ist. Der Schultergurt lässt sich für Kinder nicht so einfach einfädeln. Es gibt keine Beckengurtführungsösen. Insgesamt wirkt der Sitz nicht gerade kuschelig und eher einfach verarbeitet. Gute Idee: die ausklappbaren Getränkehalter am Sitz. In der Praxis sind sie jedoch zu kippelig, scharfkantig, und die Kinder können sich die Finger klemmen. Perfekt: der Tragegriff zum Transportieren des Sitzes, so können Schulkinder ihren Sitz auch mal allein tragen.

Technische Daten

Preis

EUR 100.00

 

Händlerhotline

0731/ 93 45-0

Hersteller

RÖMER
www.britax-roemer.de

Körpergewicht

15 bis 36 kg

Altersklasse

4 bis 12 Jahre

Art

Kindersitz Gruppe 2/3

Montage

in Fahrtrichtung mit Dreipunktgurten

Montagerichtung

mit Fahrtrichtung

Gurtbandlänge

k.A.

Gurtsystem

Dreipunktgurte

Sitzhöhe

76 cm

Sitzflächenbreite

27 cm

Sitzflächentiefe

33 cm

maximale Schulterbreite

32 cm

Sitzreinigung

waschbar mit Maschine

Gewicht

4.3

Markteinführung

2008

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Lexikon

  • Dreipunktgurt
    Standard-Sicherheitsgurt in allen modernen Fahrzeugen. Kind und Sitz können damit gemeinsam angegurtet werden (gilt für alle Sitze der Gruppe 2/3 und einige der Gruppe 1). Das untere Gurtband wird über das Becken geführt und in das Schloss geklickt. Der Diagonalgurt verläuft schräg nach oben über die Schulter (wie bei einem Erwachsenen).
  • Dummy
    Testpuppe für Crashversuche in unterschiedlichen Gewichtsklassen. Mit Kinder-Dummys werden die Kindersitze auf ihre Sicherheit geprüft.
  • Fünfpunktgurte
    Schulter- und Beckengurte sowie ein Schrittgurt werden in ein Schloss gesteckt (wie bei einem Rallye-Fahrzeug). Der Schrittgurt verhindert, dass das Kind bei einem Unfall unter den Gurten durchrutschen kann. Fünfpunktgurte werden auch als Hosenträgergurte bezeichnet.
  • Frontaufprall
    Häufigste und sehr gefährliche Unfallform. Dabei prallt das Auto schräg von vorn bis frontal auf ein Hindernis.
  • Gruppe
    Einteilung der Kindersitze in festgelegte Gewichtsklassen und Altersklassen. Diese Angaben sollten in der Praxis aber nur als Richtwert gesehen werden. Je nach der Größe und den Körperproportionen des Kindes kommt es auf den optimalen Gurtverlauf an.
  • Hosenträgergurte
    Siehe Fünfpunktgurte
  • Isofix
    Herstellerübergreifende, genormte Kindersitzfixierung im Fahrzeug. Isofix verzichtet bei der Montage gänzlich auf die Fahrzeuggurte. Zwei Metallzangen, die an der Rückseite des Kindersitzes befestigt sind, werden in zwei Metall-Halterungen in der Fahrzeug-Rückbank geklickt.
  • Misuse
    Falsche oder fehlerhafte Benutzung eines Kindersitzes im Auto - entweder konstruktiv bedingt, weil der Sitz nicht in den jeweiligen Pkw passt oder sich nicht sicher befestigen lässt, oder bedingt durch die fehlerhafte Benutzung durch den Anwender.
  • Reboard
    Montage von Kindersitz/Babyschale in Gegenfahrtrichtung. Babys (Gruppe 0/0+) müssen immer so gesichert sein. Unfallforscher empfehlen diese Montagerichtung für Kinder bis mindestens zwei Jahre.
  • Seitenaufprall
    Unfall, bei dem das Fahrzeug seitlich gerammt wird. Sehr gefährlich für Kinder, wenn das Rückhaltesystem keinen ausreichenden Seitenaufprallschutz bietet. Häufigste Abkürzung für Seitenaufprallschutz ist SP (Side-Protect).
  • Vorverlagerung
    Die Distanz, die Kind und Kindersitz bei einem Unfall aufprallbedingt in Fahrtrichtung zurücklegen. Je geringer die Vorverlagerung, desto besser der Sitz.