42. AvD-Oldtimer-Grand-Prix

42. AvD-Oldtimer-Grand Prix 42. AvD-Oldtimer-Grand Prix

42. AvD-Oldtimer-Grand Prix

— 12.08.2014

Vom Regen in die Schleife

Der AvD veranstaltete zum 42. Mal sein großes Oldtimer-Rennen auf dem Nürburgring. Zusätzlich feierte Maserati ein rundes Jubiläum. Die Impressionen!

"Aufheiterung aus Richtung Eifel." Die Wettervorhersage am Samstag um 8.30 Uhr ist auch nötig – bis zu diesem Zeitpunkt scheint sich der 42. AVD-Oldtimer Grand Prix am Nürburgring zu einer einzigen Nasszelle zu entwickeln. Offene Schleusen teilweise am Freitag, Starkregen am frühen Samstag morgen – kein Hund wäre freiwillig vor die Tür gegangen. Die Aufheiterung folgt tatsächlich – Eifel halt. Ab 9 Uhr wechseln Sonne und Wolken bei trockenem Wetter. Jetzt perfekte Bedingungen für die mehr als 500 Fahrzeuge aus über 100 Jahren und den verschiedensten Klassen des Rennsports. Formelfahrzeuge aus den frühen Jahren bis zur Formel 1 der 80er-Jahre, Tourenwagen, Sportscars.

Maseratis Jubiläum am Ring

Schumis Weltmeisterauto von 1995 drehte zwei Runden um den Ring.

So muss es sein, wenn gefeiert und vorgezeigt wird. Anlass zum Feiern gibt es an jeder Ecke: Maserati wird in diesem Jahr 100 und lässt es unter der Burg krachen. Alfa Romeo präsentiert Prototypen aus den 50ern. Opel zeigt am Ring Legenden aus der eigenen Motorsportgeschichte. Dazu kommen die Gedanken an den erfolgreichsten Formel-1-Piloten überhaupt. "Keep Fighting, Michael" lautet auch von hier die Botschaft in die Schweiz, wo Michael Schumacher nach seinem schweren Skiunfall um die Rückkehr ins normale Leben kämpft. Im Fahrerlager der "Motorworld" ist das erste Weltmeisterauto Schumachers von 1994 zu sehen. Der Benetton-Ford B 194-5 ist komplett funktionsfähig und rennbereit, Ersatzteile und komplette Boxenausstattung sind vorhanden. Um 17.38 Uhr am Samstag der hochemotionale Moment: Der Benetton röhrt aus der Box und dreht zwei Runden. Gänsehaut pur! Andreas Dünkel, Besitzer der "Motorworld Region Stuttgart" und heutiger Eigner des Renners deutete weitere Einsätze bei Szene-Events an.

Trotz Wetterkapriolen gut besucht

24-Stunden-Stimmung kommt beim samstäglichen Abendrennen der zweisitzigen Rennwagen und GT bis 1960/61 auf. Das beeindruckende Feld mit 47 historischen Fahrzeugen lässt Le-Mans-Feeling aufkommen, als in der Abenddämmerung die Scheinwerfer aufflammen. Stabil der ordentliche Zuschauerzulauf auch am Sonntag – fragil das Wetter. Ausgerechnet als die Formel-1-Boliden aus den 70er- und 80er-Jahren zu ihrem zweiten Rennen an den Start rollen, startet der Regen. Hektisch werden an den wertvollen Fahrzeugen die Regenreifen montiert, die Fans flüchten sich in großer Zahl unter die schützenden Dächer der Tribünen. Immerhin: Der am Morgen angekündigte Sturm bleibt ein schlichtes Mistwetter.

42. AvD-Oldtimer-Grand-Prix

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Autor: Marc Keiterling

Fotos: Tom Linke (AvD), Frederik E. Scherer, Marc Keiterling

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