AMI-Sonderschau: Die Autos der Promis

AMI-Sonderschau 2008: Die Autos der Promis AMI-Sonderschau 2008: Die Autos der Promis

AMI-Sonderschau 2008: Die Autos der Promis

— 07.04.2008

Very Important Pkw

Der Peugeot 607 von Nicolas Sarkozy, Torsten Frings Wiesmann oder der Leichenwagen von Hildegard Knef: Die AMI-Sonderschau "Die Autos des Promis" ist ein teils skurriler Querschnitt durch die Promi-Garagen dieser Welt.

Da die große Glashalle des Leipziger Messegländes zwar mächtig repräsentativ ist, als Messehalle aber recht wenig taugt, lassen sich die AMI-Organisatoren Jahr für Jahr eine Sonderschau einfallen, die Besucher aus den Messehallen unters Glasdach locken soll. Dieses Mal parken dort 30 mehr oder weniger betagte Auto-Raritäten, die bei Prominenten im Einsatz waren oder sind. Den Käfer von Götz George oder den Alfa 156 von Fritz Wepper mag man nun interessant finden oder nicht – wirklich spannend sind die Geschichten, die sich hinter den jeweiligen Promi-Auto-Paarungen verbergen. Bestes Beispiel ist der grüne Range Rover Jagdwagen, mit dem sich Erich Honecker zur Pirsch kutschieren ließ. Der englische Klassiker wurde für seinen Einsatz beim DDR-Staatsoberhaupt aufwendig umgebaut. So konnten sich Erich Honecker und seine Jagd-Kumpanen in warme Lammfellsitze kuscheln und mussten Dank einer Standheizung auch im Winter nicht frieren. Kostenpunkt des Luxus-Waldmeisters: 300.000 Mark. Dafür hätte sich der gemeine DDR-Staatsbürger schlappe 30 Trabis bestellen können.

Helmut Kohls Benz lief über 500.000 Kilometer

Seiner Zeit voraus: Helmut Kohls Mercedes war bereits 1983 mit einer abhörsicheren Telefonanlage ausgestattet.

Weitaus weniger extravagant war unser Langzeit-Bundeskanzler Helmut Kohl unterwegs. Sein schwer gepanzerter Mercedes 500 SEL kam in seiner Karriere richtig viel rum. Als die Staatskarosse ausgemustert wurde, hatte der große Benz über 500.000 Kilometer auf der Uhr und war noch bestens in Schuss. Das kann man von dem Lincoln Mark Seven nicht gerade behaupten, den TV-Komiker Dirk Bach zur AMI-Sonderschau beigesteuert hat. Der 210 PS starke XXL-Ami hat deutlich unter den Herausforderungen des Kölner Stadtverkehrs gelitten, wo er von Bach hauptsächlich bewegt wurde. Auf der AMI ist der Lincoln im ungeschminkten Originalzustand zu bewundern. Dass ein Auto auch berühmt werden kann, ohne dass jemals ein Prominenter am Steuer saß, beweist der Cadillac Fleetwood Series 75 Commerce, der in den 60er und 70er Jahren für das Berliner Bestattungsunternehmen Julius Grieneisen im Einsatz war – und heute für Sondertouren genutzt wird. In dem imposanten V8-Leichenwagen traten unter anderem Marlene Dietrich, Hildegard Knef, Benno Ohnesorg und Günther Pfitzmann ihre letzte Reise an. Das Messe-Motto "Sehen, staunen, testen" gilt für die Sonderschau übrigens nur eingeschränkt. Anders als die frei zugänglichen Fahrzeuge in den Messehallen sind die Promi-Autos hermetisch abgesperrt und werden von einem ganzen Heer von Aufpassern bewacht.

Mehr über Promis und ihre Fahrzeuge erfahren Sie in der Bildergalerie. Mit dabei: der Wiesmann Roadster von Torsten Frings, Tim Mälzers GMC Pick-up, Rosi Mittermaiers Subaru Baja und der Range Rover von Prinz Charles.

Das offizielle Online-TV zur AMI: www.ami-online.tv

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