Audi 100 Avant quattro Mercedes 300 TE

Audi 100 Avant Mercedes 300 TE: Test

— 03.09.2010

Zwei, die für alles gut sind

AUTO BILD-Archiv 43/1986: Nobel oder Hobel? Beides! Zwei Kombis wollen edel und flott sein. Der Vergleich klärt, ob der Audi 100 Turbo Avant oder der Mercedes 300 TE die Vielseitigkeitsprüfung besser meistert.

Kombis werden immer beliebter. Sogar in der automobilen Oberklasse. Wer bereit ist, über 50.000 Mark auf den Tisch zu legen, bekommt von Mercedes den 300 TE oder von Audi den 100 Avant Turbo quattro. AUTO BILD verglich die beiden Wagen in der Katalysatorversion miteinander. Der Audi hat ein extrem flaches Heck, wirkt damit fast wie ein elegantes Coupé. Dagegen sieht der Mercedes mit seinem steilen Heck schon eher wie ein klassischer Kombi aus. Geht's um praktische Details, setzt sich der Stuttgarter besonders gut in Szene. Egal ob's die griffgünstigen Türöffner oder die verschmutzungsfreien Seitenscheiben sind.

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Etwas Besonderes ließen sich die Stern-Bauer für das Heckklappenschloss einfallen. Die schwere Klappe muss nur angelehnt werden. Ein Elektromotor zieht sie dann ganz leise zu. Die Audi-Hecktür geht nur krachend und mit Schwung zu. Und an den Türöffnern wird sich manche Dame die Fingernägel abbrechen. Gute Verarbeitung ist traditionell das Metier der Mercedes-Bauer. Das zeigt auch der 300 TE. Klappern gehört hier nicht zum Handwerk. Allerdings ist auch die Verarbeitung des Audi ordentlich. Dennoch: 1:0 für den 300 TE. Platz gibt's in beiden Autos reichlich. Der Audi hat aber noch einen Tick mehr Raum.

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Auf der Rücksitzbank können sich drei Personen bequem räkeln. Die Rücksitze im 300 TE sind nicht so bequem. Das liegt an der steilen Rücklehne und an der kurzen Oberschenkelauflage. Sportler werden die Vordersitze des Audi schätzen. Lehnen und Sitzflächen sind weit herumgezogen, geben festen Halt. Die Mercedes-Sitze taugen nicht fürs sportliche Fahren. Rückenschmerzen gibt es in beiden Wagen nicht. Das Mercedes-Armaturenbrett ist ein echter Schwabenstreich. Jeder Schalter ist genau dort, wo er hingehört, und nachts prima beleuchtet. Sogar die Rädchen zur Luftverteilung haben ein Lämpchen abbekommen. Am Audi-Armaturenbrett missfällt der unbeleuchtete Lichtschalter an der Lenksäule.

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