Auktion: Jaguar E-Type V12

Auktion: Jaguar E-Type Scheunenfund Auktion: Jaguar E-Type Scheunenfund Auktion: Jaguar E-Type Scheunenfund

Auktion: Jaguar E-Type Scheunenfund

— 22.04.2015

E-Type abstauben und losfahren

Fast wie neu aus der Scheune: Dieser Jaguar E-Type von 1973 wurde für die Nachwelt aufbewahrt. Jetzt kommt der Zwölfzylinder-Renner unter den Hammer.

Verstaubt, aber sonst intakt, so wünscht man sich den Scheunenfund.

Ein kaum gefahrener Jaguar E-Type von 1973 elektrisiert Autoliebhaber. Der V12-Roadster aus der Nähe des englischen Coventry hat eine besondere Geschichte, denn er stammt aus Familienbesitz und wurde schon Mitte der 90er-Jahre professionell eingelagert und so für die Zukunft erhalten. Erst vergangenes Jahr tauchte der bildschöne Zweisitzer staubbedeckt aus seiner Garage auf und wurde sanft wiederbelebt. Nun wird der rote Roadster Ende Mai in England versteigert.

Fotos Jaguar E-Type (1961)

Jaguar E-Type 3.8 Coupé Jaguar E-Type 3.8 Coupé Jaguar E-Type 3.8 Coupé

In einer beheizten Scheune wartete der Zwölfzylinder-E-Type auf bessere Tage.

Ungewöhnlich ist die Geschichte dieses E-Types, was Vorbesitzer und Laufleistung angeht. Der Renner blieb über drei Generationen in der Familie des Käufers: Der legte sich den Wagen 1973 als Neufahrzeug zu, nutzte ihn aber kaum. Dann gab er ihn an seinen Sohn weiter, der den Wagen aber – zum Glück – ebenfalls kaum bewegte, sondern als gezielte Wertanlage einmottete, und zwar in geheizten und entfeuchteten Räumen. Die zwölf Zylinder der 5,3-Liter-Maschine wurden mit Öl gefüllt und so konserviert, das Auto vor Sonne geschützt abgestellt. Nun holte der Enkel des Käufers den Jag aus seiner Scheune und bietet ihn über das Auktionshaus Silverstone an. Unfassbar die geringe Laufleistung des Autos, dessen Tacho gerade einmal 7740 Meilen (12.456 Kilometer) anzeigt.

Jaguar Special GT Lightweight E-Type

Jaguar Special GT Lightweight E-Type Jaguar Special GT Lightweight E-Type Jaguar Special GT Lightweight E-Type


Der Tacho zeugt von einer minimalen Fahrleistung: Dieser E-Type will noch eingefahren werden.

Auch ist der Wagen als dritte Generation des E-Types attraktiv ausgestattet mit Servolenkung, sowie besseren Bremsen als das Ursprungsmodell. Unter der langen Haube grummelt die große 276-PS-Maschine. Noch dazu nimmt der künftige Besitzer auf beigefarbenen Ledersitzen Platz, denen man das Alter nicht ansieht. Vorsichtig von einem Spezialisten aus dem Dornröschenschlaf geweckt, brauchte der Wagen nur einen überholten Kühler und neue Vorderbremsen. Nach Tausch aller Flüssigkeiten ist der E-Type wieder fahrbereit. Da derzeit originale, unverbastelte Oldtimer hoch im Kurs stehen, dürfte der Schätzpreis des Auktionshauses von 125.000 Euro für diesen Kilometerzwerg mit exquisitem Stammbaum nicht unrealistisch sein. Am 23. Mai, wenn der offene Jaguar unter den Hammer kommt, wissen wir mehr.

Auktion: Jaguar E-Type Scheunenfund

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