Pomona Swap Meet & Classic Car Show

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Auto- und Teilemarkt

— 03.02.2014

Groß, größer, Pomona Swap Meet

Sieben Mal pro Jahr zieht es Tausende von Autofans zum größten Auto- und Teilemarkt an der Westküste der USA. Was bei der "Pomona Swap Meet & Classic Car Show" so abgeht? Fahren wir hin und finden’s raus.

Der Eingangsbereich gleicht einer Mautstelle auf südländischen Autobahnen. Nach kurzem Stau werden die ankommenden Autos auf sieben riesige Tore verteilt, an denen es – sehr seltsam – erstmal nur die Parktickets gibt. Für zehn Dollar darf man danach auf einer Fläche von vier Fußballfeldern sein Auto abstellen. Randnotiz: Auf den Gedanken, es hinterher auch wieder zu finden zu müssen, kommen nur wenige ……

Autoverrückte treffen auf Profis

Die Euphorie auf ein Schnäppchen ist zu groß, alle eilen zu Fuß auf das nächste Eingangstor zu, die zehn Dollar Eintritt in der Hand. Wer genau hinschaut, erkennt zwei Gruppen von Besuchern – all jene, die autoverrückt genug sind um hier kurz vor Sechs aufzutauchen. Und dann sind da ein paar wenige, die flache Wägelchen hinter sich her ziehen mit Werkzeug, Lappen und Wasserreserven drauf. Profis eben.

2500 Autos und 2700 Teilestände sind auf der Pomona Swap Meet & Classic Car Show zu inspizieren.

©Justin Evidon

 Der Auto- und Teilmarkt zieht alle an, seit Jahrzehnten schon. Zu verdanken ist es einem gewissen George W. Cross III. Er schraubte in den sechziger Jahren hauptsächlich an Ford Model T- und A-Modellen herum und brauchte manchmal Jahre für eine Restaurierung, weil die fehlenden Teile so schwer zu beschaffen waren. Kein seltenes Phänomen in einer Zeit ohne ebay und Co. Und weil es seinen Kumpels im Autoclub ähnlich erging, kam Cross im August 1975 die Idee: Er investierte 100 Dollar in Werbung, trommelte Oldtimerfans und Teile sowie Altauto-Verkäufer zusammen und rief den ersten Auto und Teilmarkt aus. An jenem 3. August 1975 kamen über 4000 Besucher, ein voller Erfolg. In den ersten Jahren fand der Markt noch in Hallen statt, später ging es dann aus Platzgründen nicht mehr. Kein Wunder, längst hat sich die Zuschauerzahl auf 25.000 eingependelt. Sie kommen um rund 2500 Autos und 2700 Teilestände zu inspizieren. Ob es sich lohnt? Das ist wie bei jedem Teilemarkt, wer früh kommt und Glück hat, findet vielleicht genau das, was er sucht. Oder genau das, an was er gar nicht gedacht hat. Feilschen gehört in beiden Fällen unbedingt dazu. Bei der gebotenen Menge hier ist die Vielfalt an Autos und Teilen entzückend bis überwältigend – allerdings kostet so ein Tag auch viel Durchhaltevermögen, sonst ist das eigene Konto schnell leer. Eindrücke von der Pomona Swap Meet vom Januar 2014 finden Sie oben in der Galerie!



Autor: Dani Heyne
Fotos: Justin Evidon

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