Mercedes 190 Mazda 626 BMW 318i Ford Sierra

Automatikwagen im Vergleichstest

— 01.01.2010

Vier Gute – mit Automatik noch besser?

AUTO BILD-Archiv-Artikel 40/1986: Nur zehn Prozent der deutschen Autofahrer lassen schalten. Sind Automatk-Getriebe zu recht unbeliebt? AUTO BILD vergleicht Mercedes 190, Mazda 626, BMW 318i und Ford Sierra.

Der einzige Punkt, in dem sich Befürworter und Gegner von Automatik-Wagen einig sind: Schalt-Automaten sind bequem und erleichtern das Fahren. Dann aber gehen die Meinungen auseinander. Anhänger des bequemen Service schwören auf die Sicherheit (immer beide Hände am Lenkrad) und dass sie sich besser auf den Verkehr konzentrieren können (keine Ablenkung). Gegner sprechen von Unsportlichkeit (ein richtiger Autofahrer legt selbst Hand an den Schalthebel) und dass Automatik-Autos lahme Enten sind (die Automatik schluckt viel Leistung). Zum Schluss wird dann meist noch ein hoher Spritverbrauch bemängelt.

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Was ist nun dran an diesen Vorurteilen? Vier Mittelklassewagen mit Automatik-Getriebe geben die Antwort: Mercedes 190, Mazda 626 GLX 2,0, Ford Sierra 2,0 L und BMW 318i. Vorurteil Nummer eins: Automatik-Autos sind alle lahmen Enten – stimmt nicht! Alle vier haben gut 100 PS, schöpfen ihre Kraft aus vier Zylindern. Dem BMW reichen 1,8 Liter Hubraum, die anderen bieten Zweiliter-Motoren. Der Leichteste ist der BMW mit 1060 Kilogramm (Ford drei Kilogramm mehr). Am schwersten ist der Mercedes: 1145 Kilogramm (Mazda 40 Kilogramm weniger). Überraschung: Nicht der Leichteste ist auch am leichtfüßigsten, sondern der Schwerste, der Mercedes, beschleunigt am besten.

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Nach 11,7 Sekunden erreicht er aus dem Stand 100 km/h (Werksangabe: 12,7 Sekunden). So eine schnelle Version wie unseren Testwagen dürften aber wohl nicht alle Neuwagenkäufer erwischen. Die anderen Autos benötigen zwischen 12,3 Sekunden (BMW) und 13,5 Sekunden (Ford), Mazda: 13,3 Sekunden. Die Unterschiede zu den geschalteten Serienkollegen sind kleiner als 0,5 Sekunden. Allerdings werden Beschleunigungsmessungen mit voll durchgetretenem Gaspedal gefahren (Kickdown). Das heißt bei Automatik-Versionen, dass die einzelnen Fahrstufen bis kurz vor die Drehzahlbegrenzung ausgefahren werden. Der Alltagsbetrieb sieht natürlich anders aus.

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