25 Autos, die bewegen

25 Autos, die man gefahren haben sollte 25 Autos, die man gefahren haben sollte

Autos, die bewegen

— 22.08.2003

Schöne Spielerei

25 Autos, die man gefahren haben sollte.

Wie heißt es doch so schön? Ein Mann sollte im Leben einen Baum gepflanzt, ein Kind gezeugt und ein Haus gebaut haben. Keine Ahnung, wer das wann gesagt hat. Aber es muss schon länger her sein. Denn sonst hätte er sicher das Thema Auto mit in seine Maxime aufgenommen. Schließlich sollte Mann (oder Frau) nicht an die Himmelspforte klopfen, ohne das ein oder andere Traumauto gefahren zu haben. Welches genau, ist gar nicht so einfach zu bestimmen.

Traumwagen, die Geschichte schrieben

Tja, kleiner Mann, da guckste. Gewisse Autos sollte man im Laufe seines Lebens einfach gefahren haben. AUTO BILD stellt 25 davon vor.

Weit über eine Milliarde Automobile wurden bis heute gebaut. Gute und schlechte, schnelle und langsame, aufregende und langweilige, schöne und hässliche, günstige und teure. Doch nur wenige haben sich in den Köpfen der Menschen festgesetzt – und natürlich in den Herzen. Stellen Sie sich also vor, eine gute Fee erscheint und sagt: "Du darfst dir 25 Autos aussuchen." Na? Und? Tja, genauso erging es uns, als wir die ultimativen 25 Traumwagen, die Typen, die automobile Geschichte geschrieben haben, zusammenstellen sollten.

Entscheidend ist der Faktor Faszination

Klar, ein Ferrari muss dabei sein, der Käfer sowieso. Auch der Trabi hat definitiv deutsche Geschichte geschrieben, der 911 ebenfalls. Der Mini ist ein sicherer Kandidat. Und – Hand aufs Herz – wer hat nicht schon mal davon geträumt, in einem Rolls-Royce den puren Luxus zu inhalieren oder am Steuer eines Formel-1-Boliden die Kraft von 900 PS im Nacken zu spüren? Unsere Auswahl ist natürlich nicht der automobilen Weisheit letzter Schluss, schon gar nicht ist sie verbindlich.

Jeder – Sie, Ihr Nachbar, Ihr Freund – würde eine andere Liste erstellen, hat seine ganz persönlichen Favoriten. Auch ist es keine Aufzählung der besten jemals gebauten Luxus- und Sportwagen. Es geht nicht um Topspeed und schiere Kraft. Leistung zählt nichts, wenn das Auto keine Ausstrahlung hat. Entscheidend ist der Faktor Faszination, die besondere Note, das außergewöhnliche Design, kurz: das gewisse Etwas.

Und das bietet jeder unserer 25 Kandidaten. Falls Sie anderer Meinung sind, schreiben Sie uns, wer es aus Ihrer Sicht verdient hätte, in den Top 25 aufgeführt zu werden, wir sind gespannt. Übrigens: Die Statistik sagt, dass sich der Deutsche in seinem Leben 10,2 Autos zulegt. Und falls Sie die Punkte Haus, Baum und Kind schon abgearbeitet haben, ist es höchste Zeit, neue Taten in Angriff zu nehmen.

Alpine, Audi quattro, BMW Z8

Alpine A110 In diesem Auto ist die Welt eine Sonderprüfung. Eine Rallye- Legende aus der Normandie, die auszog, Porsche das Fürchten zu lehren. Mit Erfolg. Die Fiberglasflunder Alpine holte 1971 und 1973 die Weltmeisterschaft. In sie steigt man nicht ein, man zieht sie sich an. 1,10 Meter flach, nur 800 Kilogramm leicht und bis zu 185 PS stark, ein Driftgerät par excellence. Kein Gedanke an Komfort oder Kofferraum, es lebe der Sport. Und der machte verdammt viel Spaß in dieser kleinen, heißen Hexe, deren Hinterräder sich mit stark negativem Sturz in den Asphalt drücken. Nur 7160 Stück sind zwischen 1964 und 1977 gebaut worden.

Audi quattro Es gibt keine schlechten Straßen, nur schlechte Autos. Als andere noch gar nicht wussten, was permanenter Allradantrieb bedeutet, sind Walter Röhrl und andere Rallye-Artisten schon über Schnee, Schotter und Sand gedriftet. Vorsprung durch Technik in Form eines Audi quattro. Das Renngerät gab es später auch als zivile Version und mit ultrakurzem Radstand. Der Fünfzylinder schickte 306 PS zu allen vier Rädern. Und alles ohne elektronische Regelung. Die pure Lust am Fahren.

BMW Z8 Rassig und muskulös, ein Traum von einem Roadster, der Erinnerungen an den legendären BMW 507 wach werden lässt. Die Fahrleistungen sind atemberaubend, handgeschaltete 400 PS machen den in Handarbeit gefertigten Bayern zur modernen AC Cobra – auch akustisch. Exklusiv bleibt der Kreis der Z8-Besitzer. Nicht nur wegen seines hohen Preises (127.000 Euro). Nach nur drei Jahren und 5700 Exemplaren stellte BMW kürzlich die Produktion ein. Wir trauern.

Cadillac Eldorado, Citroën DS, Corvette

Cadillac Eldorado Größer ist besser. Nach dieser Devise verkauften die US- Autobauer in den 50ern ihren Kunden alljährlich neue Modelle. Den Gigantismus aus riesigen Heckflossen und kiloweise Chrom krönte der Cadillac Eldorado Jahrgang 1959. Seine Rückleuchten erinnern an Raketen, sein hinterer Kotflügel überragt einen heutigen Kleinwagen, und sein mächtiger V8-Motor fand nichts Anstößiges dabei, gut und gern über 30 Liter zu trinken. Kein Problem bei einem damaligen Spritpreis von ein paar Cents pro Liter. Und welch ein Gefühl, damit über den US-Highway der Sonne entgegenzucruisen, seine Liebste im rechten Arm, im Radio Buddy Holly. Solche Typen wird es nie wieder geben.

Citroën DS Die Göttin wurde sie genannt. Zu Recht, wenn Sie sich unser Foto mal genauer angucken. Was für ein Design! Avantgardistisch, dem Rest der automobilen Welt um Lichtjahre voraus, als sie 1955 die Welt erblickte. Mit Scheinwerfern, die in der Kurve einlenkten. Einzigartig: die hydropneumatische Federung. Die DS schwebte nahezu – leider oft auch in die Werkstatt. Rost und Leckagen setzten der Göttin arg zu. So verschwand sie nach und nach von der Straße, nicht aber aus unseren Herzen

Corvette Amerikas einzig wahrer Sportwagen. "The real McCoy", wie die Amis ihren bulligen Zweisitzer nennen. Noch heute, nach 50 Jahren Bauzeit, besteht die Haut der "Vette" nicht aus Stahl oder Aluminium, sondern aus Fiberglas. Ihren Musclecar-Auftritt hatte sie in den 60ern, mit bis zu 400 PS aus einem 7,4-Liter-V8. Ungemein aggressiv das Ganze – und ideal für die Viertelmeile Dragstrip. Dazu ein satter Sound, wie er nur aus amerikanischen Auspuffrohren entweichen kann. Die sportliche Kurvenhatz überlässt die Corvette da lieber der europäischen Konkurrenz. Übrigens: Die hier abgebildete Split-Window-Version gab es nur ein Jahr (1963). Sie wurde lediglich 11.000-mal gebaut.

Dodge Viper, Ente, Ferrari F1 und Modena

Dodge Viper Die Corvette war den Chrysler-Leuten schon lange ein Dorn im Auge. Wäre doch gelacht, wenn sie nicht auch einen Sportwagen bauen könnten. Motto: Hubraum ist durch nichts zu ersetzen, außer durch noch mehr Hubraum. Da kommt so ein Lkw-Bigblock gerade passend. 8,1 Liter, verteilt auf zehn Zylinder. Die liefern 400 PS und 611 Nm – unter einer Haube, die von Detroit nach Dallas reicht. Dazu zwei Sitze, dicke Sidepipes, Automatik und ein Steckverdeck für Warmduscher. Wer will, kann mit den Hinterreifen 20 Meter lange Striche auf den Asphalt ziehen.

Ente So ein Gefährt konnte nur aus Frankreich kommen, ausgebrütet schon 1948. Grau und hässlich, mit nur einem Auge. Viel besser wurde es später auch nicht. Technisch anspruchslos, mit Klappfenster, Rolldach und arg schaukelndem Fahrwerk. Doch dem gallischen Bauer reichten zwei Boxer-Zylinder, um seine Kartoffeln vom Feld zu holen. Bei uns fühlten sich nur Linke und Lebenskünstler im 2 CV wohl. Frauen pappten gern die Entenfamilie ans Heck, die besonders oft Lkw- Fahrer zu sehen bekamen, wenn das Öko-Entchen mit Tempo 100 vor ihnen "flog". Heute ist Ente-Fahren längst Kult. Hand aufs Herz: Wann haben Sie zuletzt eine auf der Straße gesehen?

Ferrari Formel 1 Bei den meisten der hier genannten Autos besteht zumindest eine kleine Chance, sie auch wirklich zu fahren. Im Cockpit eines Formel 1 zu sitzen und mit ihm über einen Rennkurs zu heizen, ist dagegen nur wenigen Menschen vorbehalten. Wohl auch zu Recht. Denn wo 900 PS und 600 Kilo Auto zusammentreffen und Tempo 100 in weniger als zwei Sekunden erreicht wird, sind unsere durchschnittlichen Fahrkünste am Ende. Vermutlich würden wir nicht einmal sauber einkuppeln können und uns in der ersten Kurve ins Kiesbett drehen. So gesehen, sind Schumi und Co absolute Akrobaten. Ein Grund mehr, von solchen Hightech-Geschossen zu träumen.

Ferrari Modena Von Männern für Männer gemacht. Und zwar für die gaaanz reichen unter ihnen. Die fahren ihn gern in Rot oder Gelb, weil’s einfach besser passt zu 400 PS. Wer hinter dem Lenkrad des Modena sitzt, wird süchtig: nach Tempo, nach Sound, nach Beschleunigung – nach den neidischen Blicken? Ein Meisterwerk automobiler Baukunst. Allein die gläserne Klappe, unter der der V8-Motor so wunderbar röhrt, ist eine Versuchung wert.

Fiat 500, Golf GTI, Jaguar E-Type

Fiat 500 Der italienische Mini. Der Käfer von Fiat. Knuffig und sympathisch. Auch mit nur zwei luftgekühlten und lauten Zylindern im Heck sowie seinen kleinen 12-Zoll-Rädern – der Cinquecento hat zwischen 1957 und 1975 Millionen Menschen glücklich gemacht. Gestartet wurde mittels Hebel am Handbremstunnel. Ein Tacho genügte als Instrument. Begriffe wie Sicherheit und Fahrkomfort existierten nicht. Wer ihn fuhr, wurde zumindest nicht nass, aber auch das war nie ganz sicher. Mit ihm entdeckte man die Langsamkeit, das Leben auf der rechten Spur. Wenn schon! Noch heute hat er in vielen Herzen einen Stammplatz.

Golf GTI Was hat er nur in Gang gesetzt! Einer ganzen Generation den Kopf verdreht. Man sagte nicht: "Ich fahr ’nen Golf", nein, es hieß: "Ich fahr ’nen GTI." Das reichte, und jeder wusste, was gemeint war: der Über-Golf, 110 PS, kaum 900 Kilo schwer und anfangs (1976) nur in Rot oder Silber erhältlich, mit schwarzer Folie auf der Heckklappe. Cool. Papis alter Taunus hatte da keine Chance mehr an der Ampel. Und auf der Autobahn auch nicht. Der GTI lief sagenhafte 185 Sachen. Das war was vor 25 Jahren. Nur sehr wenige Erstserien-GTI haben überlebt, im Originalzustand gibt’s kaum noch welche. Aber der GTI-Gedanke, der wird uns alle noch überleben.

Jaguar E-Type Das waren noch Zeiten, als aus England das "sexiest car of the world" kam. Wer den E-Type fuhr, war ein Gentleman. Neider sahen in der meilenlangen Motorhaube natürlich gleich ein Phallussymbol. So what! Anfangs (1961) ging der edle Jaguar mit seinem Reihensechszylinder knapp 240 km/h. Klar, das legen heute große Diesel-Limousinen auf die Bahn, aber damals war das schon abenteuerlich. Vor allem, weil der Motor nicht vollgasfest war und die Bremsen ziemlich mies verzögerten. Heute parkt der E-Type fast ausschließlich in Sammlergaragen – und in den Herzen der meisten Oldie-Fans.

Land Rover, Mazda MX-5, Mercedes 300 SL

Land Rover Was den Amis ihr Jeep, ist den Engländern ihr "Lähndie". Geboren aus der Nachkriegsnot, zusammengenietet aus geraden Alublechen. Rostfrei, unverwüstlich, robust, einfach zu warten, selbst für den Dorfschmied in Kenia. Was auch nötig war, um in den Weiten Afrikas, Indiens oder Australiens zu überleben. In seinen 50 Jahren hat der mechanische Allradler wohl alle Arten von Tierfängern, Forschern, Abenteurern und Soldaten in jeden Winkel der Welt gefahren. Menschen, die auf Schickimicki-Boulevard-Komfort verzichten können und sich nicht scheuen, den Innenraum des Landi auch mal mit dem Gartenschlauch zu reinigen.

Mazda MX-5 Mit diesem Auto haben uns die Japaner mal so richtig gezeigt, in welchem Tiefschlaf die deutschen Autobauer gerade waren. Stellen uns einen knackigen Roadster nach klassischem Vorbild (Lotus Elan) vor die Tür und landen einen Volltreffer, wie ihn die Welt schon lange nicht mehr gesehen hat. Wie er aussieht, so fährt er auch. Allein die Schaltung – ein Gedicht, dazu der Heckantrieb und das simple Verdeck. Entriegeln, nach hinten schmeißen, los geht’s. Einfach genial. Nach 14 Baujahren ist aus dem Mazda MX-5 längst selbst ein Klassiker geworden.

Mercedes 300 SL Er ist der berühmteste Mercedes-Benz aller Zeiten, vielleicht das berühmteste Traumauto überhaupt. Und wenn ein Automobil das Wort Legende tragen darf, dann der Flügeltürer. Der 300 SL schrieb in den 50ern Renngeschichte. Eine Ikone mit Gitterrohrrahmen, über dem sich eine wunderschöne Blechhaut spannt. Im Sommer fast nicht zu fahren, Motor und Getriebe machten das Cockpit zur Sauna. Aber wehe, der Sechszylinder kam auf Drehzahlen. Ein akustischer Genuss, Rennfeeling wie einst, als in den Kurven noch Strohballen lagen und die Männer hinter dem Lenkrad Herrenfahrer (die mit den gelochten Lederhandschuhen) genannt wurden. Normalsterbliche konnten sich den SL schon damals nicht leisten – und heute erst recht nicht. Unter 240.000 Euro wechselt kein restaurierter Flügeltürer mehr den Besitzer.

Messerschmidt, Mini, Morgan Plus 8

Messerschmitt KaRo, das steht für Kabinenroller, und dieser für ein zweisitziges, wettergeschütztes Dreirad (vorn zwei, hinten eins), das Anfang der 50er Jahre im Nachkriegsdeutschland die Menschen für wenig Geld wieder mobil machte. Sie mussten allerdings leidensfähig sein. Schon allein wegen der beengten Sitzhaltung unter der schwenkbaren Plexiglaskanzel. Lenkrad gab es nicht, stattdessen eine Art krummen Lenkstock, der aussah wie ein umgedrehtes Flugzeugsteuer. Grund: Es gab kein Lenkgetriebe. So erforderte das direkte Lenken absolutes Fingerspitzengefühl, verlieh dem KaRo aber auch eine hasenhafte Wendigkeit. Wer mit diesem Gerät richtig umgehen konnte, fuhr stets nach dem Motto: Ganz wenig Auto und trotzdem ganz viel Spaß.

Mini Ein gewisser Alec Issigonis soll ihn Ende der 50er bei einem schönen Glas Guinness auf eine Serviette gekritzelt haben. Vier Sackkarrenräder in die äußersten Ecken der 3,05 Meter kurzen Karosserie, Motor mit Getriebe vorn quer, Platz für vier Leute, harte Federung und direkte Lenkung. Der Mini war geboren, der Vorreiter aller Kleinwagen. Die knuffige Kiste wurde Kult, war wie der Käfer klassenlos. Ihn zu fahren bedeutete zum einen Gokart-Feeling, zum anderen: Seht her, das ist mein Lebensstil, ich brauch keine dicke Kiste. Noch heute hat der Mini trotz seiner vielen technischen Probleme eine riesige Fangemeinde.

Morgan Plus 8 Früher war ja bekanntlich alles besser, irgendwie persönlicher, weniger hektisch. Nicht Roboter, sondern Menschen schraubten die Autos zusammen. Wer dem nachweint, muss Herrn Morgan nach Malvem im englischen Worcestershire. Dort entstehen in klassischen Backsteingebäuden klassische Roadster – in klassischer Handarbeit zusammengefügt. Herrlich anzusehen, herrlich zu fahren. Den Hintern hart gefedert, nur ein paar Handbreit über dem Asphalt, vor sich ein Armaturenbrett, das seinen Namen noch verdient, und unter der Haube ein wunderbar klingender V8. Klassischer lässt sich eine Überlandfahrt heute kaum mehr genießen.

Porsche 911, Rolls-Royce, Smart Cabrio

Porsche 911 Seine Stammzellen hat er vom Käfer. Schon erstaunlich, was Genmanipulation bewirken kann. Der Elfer, Deutschlands Sportwagen schlechthin. Vor allem in den 70ern und 80ern, als die anderen noch nichts Adäquates entgegenzusetzen hatten. Unverwechselbar. Puristisch, leicht – und oft genug zickig. Meist dann, wenn es nass war und der rechte Fuß zu forsch. Heute ist das alles ziviler und leichter beherrschbar. 40 Jahre Elfer – der Mythos lebt. Wer träumt nicht davon, einmal im Leben einen gefahren zu haben?!

Rolls-Royce Der "Rolli" ist der Inbegriff von Adel und Geld. Die Marke der Stars und Superreichen, das Symbol für die hohe britische Autobaukunst. In historischen Hallen hämmerten Spezialisten über Holzformen Kotflügel und Hauben, löteten Kühler, montierten Motoren, polierten Wurzelholz, nähten Connolly-Leder und lackierten bis zu 20-mal das Blech. Und vorn thront "Emily", die "Flying Lady", offiziell "Spirit of Ecstasy" genannt. Das hat schon was Majestätisches. Wer Rolli fährt, hat es geschafft. Das war schon immer so und hat sich bis heute natürlich nicht geändert. Der neueste Rolls-Royce Phantom, neuerdings aus dem Hause BMW, kostet 371.200 Euro.

Smart Cabrio Gelacht haben sie: Der sieht ja aus wie ein Krankenfahrstuhl auf Rädern. Das wird doch nie was! Heute lacht niemand mehr über den Zwergen-Benz. Okay, es war knapp mit dem Kleinen. Aber nicht nur weil er anfangs Angst vor dem Elch hatte, sondern weil wir noch nicht reif waren für diese Art der Fortbewegung. Mittlerweile ist der 2,5-Meter-Floh aus der City nicht mehr wegzudenken. Seine Besitzer denken nicht nur quer, sie parken auch oft so. Wenn in hundert Jahren jemand fragt, was unsere Mobilität entscheidend beeinflusst hat, dürfte der Smart ganz oben auf der Liste stehen.

Touareg, Trabant, VW Käfer

Touareg Dass wir uns für diesen Kandidaten entschieden haben, mag verwundern. Doch der Touareg ist einfach die modernste Interpretation des Themas Geländewagen. Souveräne Fortbewegung hoch über dem Pkw-Volk. Das alles mit einem Komfort und einer Geschmeidigkeit, wie man sie bislang nur von Luxuslimousinen kannte.

Trabant Wo sozialistische Betonköpfe regieren, was soll da herauskommen? Genau, ein Trabant, das DDR-Pendant zum Käfer, mit einem Design, das vermutlich von Erstklässlern der Walter-Ulbricht-Grundschule stammt. Und so vorsintflutlich, wie er aussieht, so fährt er auch. Der Zweitakter zeigt durch blaue Ölfahnen der Umwelt stets, wie hinterwäldlerisch so ein Trabi motorisiert ist. Trotzdem ist er ein Stück deutsches Kulturgut. Derzeit sind noch knapp 90.000 Trabis beim KBA registriert – täglich werden es weniger. Also, höchste Zeit, mal einzusteigen.

VW Käfer Seine Geschichte begann schon in den 30er Jahren, als Ferdinand Porsche einem gewissen Adolf H. in Berlin drei Prototypen vorführte. Der hat nicht nur ja zu dem buckligen Gefährt gesagt, sondern dafür gleich eine ganze Stadt aus dem Boden stampfen lassen: Wolfsburg. Dort wurde der Käfer millionenfach produziert und fuhr mit den Deutschen ins Wirtschaftswunder – laut, luftgekühlt, aber ungemein zuverlässig. Am 30. Juli 2003 lief der letzte Käfer vom Band. In Mexiko. Der wirklich letzte, einer von 21.529.464. Vermutlich hat er mehr als 50 Millionen Menschen auf dieser Welt bewegt.

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