Ford Escort C VW Golf

Basis-Kompakte

— 25.10.2010

BiIlig-Golf gegen BiIlig-Escort

AUTO BILD-Archiv-Artikel 49/1986: Wer beim Autokauf auf Extras verzichten kann, spart eine Menge Geld. Beweis: Schon für nur 15.000 D-Mark gibt's einen Golf oder einen Escort – allerdings "nackt“.

Für knapp 15.000 D-Mark einen VW Golf oder einen Ford Escort kaufen? Das gibt's doch gar nicht, werden Sie denken. Die sind doch viel teurer. Denkste. Die beiden erfolgreichen deutschen Kompaktautos bekommt man auch schon für diese Summe. Zugegeben, auf elektronischen Schnickschnack oder kuschelweiche Teppichböden müssen Sie dann verzichten. Aber um zuverlässig von A nach B zu kommen, reichen die Basisausstattungen allemal. Zuerst aber haben Sie die Wahl, nämlich zwischen dem gründlich überarbeiteten Ford Escort C (14.635 D-Mark, 50 PS), der mit seiner gerundeten Nase jetzt wesentlich moderner aussieht als früher, und dem technisch ausgereiften VW Golf (14.850 D-Mark, 55 PS), der fast fürs gleiche Geld zu haben ist.

Das Original: Der Artikel von 1986 als kostenloser Download

Wir wollen Ihnen bei dieser Wahl helfen. Das Testmotto heißt deshalb: Welcher bietet mehr fürs Geld? Golf und Escort in den Basisausstattungen – das heißt FKK auf vier Rädern. Der "nackte" Volkswagen hat im Innenraum weder Ablagefächer in den Türen (Aufpreis 53 D-Mark) noch einen Intervallschalter für die Scheibenwischer (61 D-Mark), eine Zeituhr oder einen Tageskilometerzähler (Komplettsatz mit Drehzahlmesser 358 Mark). Immerhin: Den Heckscheibenwischer gibt's ohne Aufpreis serienmäßig. Der vollkommen neu gestylte Innenraum des Escort ist auch nur sparsam bekleidet. Immerhin bringt der Kölner die oben aufgezählten Details schon in der preiswertesten C-Ausstattung mit.

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Aber: Der Heckscheibenwischer, gerade im Herbst ein notwendiges Zubehör, kostet 304 D-Mark extra. Weil kein zweiter Außenspiegel mitgeliefert wird (141 D-Mark), ist die Sicht nach hinten bei Schlechtwetterfahrten stark eingeschränkt. Die vorderen Sitze im Golf überzeugen. Sie sind straff gepolstert und bieten guten Seitenhalt. Die Sessel im Escort sind etwas zu weich und haben zudem kaum seitliche Führung. Auf kurvenreicher Strecke rutscht man mit dem Hinterteil von links nach rechts. Mehr Bewegungsfreiheit haben die Passagiere im Golf. Besonders die hinteren Fahrgäste sitzen bequemer als im Escort.

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