Berlin: Trabi-Freunde wollen Museum
— 25.02.2013Ehrung für die Rennpappe
In Berlin möchte eine Gruppe privater Trabant-Freunde dem Kult-Auto ein eigenes Museum widmen. Noch ist nichts in trockenen Tüchern, aber die Gespräche laufen.
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Der Direktor des Berliner DDR Museums, Robert Rückel, zeigte sich skeptisch. "Ich bin nicht sicher, ob es sinnvoll ist, zu so einem kleinen Thema ein eigenes Museum zu eröffnen." Es sei vor allem wichtig, eine solche Ausstellung auch wissenschaftlich zu erklären. Im DDR Museum in der Nähe des Alexanderplatzes können Besucher in einem Trabi-Modell eine virtuelle Rundfahrt unternehmen. Trabi-Ausstellungen gibt es bereits auch in anderen Orten. Das ist für Prager kein Argument: "Wie wollen kein verstaubtes Museum, sondern ein lustiges, peppiges Museum – passend zum Auto", betonte Prager. Er will die Ausstellung vor allem für Kinder und Schüler anbieten. "Wir merken, dass die Leute teilweise gar nicht mehr wissen, was ein Trabant ist."
Die Trabi-Produktion lief 1990 aus, die jüngsten Exemplare sind also inzwschen 23 Jahre alt. Das gilt natürlich auch für die Mietwagen bei "Trabi-Safari". Prager weiß nicht, wie lange diese noch fahren können. Auch deshalb sei es Zeit für ein Museum in Berlin.
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@Chumy Es stellt sich mir die Frage, ob sich dieser Schreiber überhaupt mit der Geschichte des Automobilbaus auskennt. Falls nicht, hier einmal grundsätzlich: die Technik, Metallkäfige mit Kunststoffen zu beplanken ist auch heute noch Gang und Gäbe. Haben Sie schon einmal etwas von Gitterrohrrahmen gehört? Oder ist Ihnwen ein Meilenstein der KFZ - Technik namens "CITROEN DS" bekannt? Ideologische Blindheit darf nicht zur Negation von technischen Gegebenheiten führen, denn sonst dürften auch VW - Kübelwagen, Gleiskettenfahrzeuge
oder Kampfflugzeuge nicht ausgestellt werden, ganz gleich, welchen politischen Ursprungs sie sind.
Diese Handkarren gehören nicht ins Museum sondern sondern aus dem Verkehr gezogen, geschreddert und sinnvoll entsorgt. Relikte aus DDR-Zeiten gibts leider noch viel zu viele!