BMW: 25 Jahre Forschung und Technik

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BMW: 25 Jahre Forschung und Technik

— 13.04.2010

Die spannendsten BMW-Studien

Hier entstehen die Autos von morgen: Die geheime Denkfabrik von BMW wird 25 Jahre alt. Zum Geburtstag öffnen die Bayern ihr Forschungs-Archiv. Dabei kommen etliche bizarre und längst vergessene Studien ans Tageslicht.

Es ist der erste Blick hinter die Kulissen einer geheimen Denkfabrik, in der die Autos der Zukunft entstehen: BMW öffnet erstmals seit 25 Jahren sein Forschungsarchiv. Etliche bizarre und längst vergessene Studien tauchen dabei wieder auf. Faszinierende Konzeptfahrzeuge mit damals wegweisenden Technologien, die inzwischen Staub angesetzt haben und selber zu Museumsstücken wurden, kommen ans Tageslicht. Einige davon scheinen wie fantastisch, andere wirken seltsam vertraut – so zum Beispiel das 1991 entwickelte Z1 Coupé (intern als BMW Z2 bezeichnet), eine Kombiversion des Kultroadsters Z1. Sie brachte es zwar niemals auf die Straße, allerdings setzte BMW das ungewöhnliche Karosseriekonzept sieben Jahre später mit der Serienversion des Z3 Coupé in die Tat um. Die exotische Mixtur aus Kombi und Coupé stieß in Deutschland allerdings nur auf begrenzte Zustimmung.

Überblick: Alle News und Tests zu BMW

Schräger Entwurf mit Zukunft: Das Karosseriekonzept des Z1 Coupé ging später im Z3 in Serie.

Für Spannung auf der IAA des Jahres 1991 sorgte der BMW E1 – der erste fahrtüchtige Prototyp der Marke mit reinem Elektroantrieb. Aus dem Pionier-Projekt wurde allerdings nichts: Zu gering waren die Lebensdauer der Batterien, auch das Interesse der Kunden am 3,40 kurzen Elektro-Flitzer hielt sich damals in Grenzen. Aus einer ganz anderen Ecke kommt der 1995 entwickelte Z18, der als automobiles Pendant für das in den 90ern beliebte Enduro-Motorrad entstand. V8-Motor, Allrad, ein variabler Innenraum und eine SUV-ähnlich erhöhte Sitzposition waren die Markenzeichen des schrägen Roadsters, der es auch nie auf die Straße schaffte.

Mehr BMW-Studien aus 25 Jahren Forschung in der Bildergalerie

Prototyp fürs Museum: Aus dem elektrisch angetriebenen E1 (1991) wurde nichts.

1985 wurde in München die BMW Forschung und Technik GmbH gegründet. Hinter den gut abgeschirmten Mauern konnten sich die kreativen Köpfe des Autobauers so richtig austoben und am Auto der Zukunft basteln – frei von den Zwängen eines geplanten Serienstarts. Zunächst standen Projekte mit den Arbeitstiteln "Auto 2000" und "Nahverkehrsfahrzeug" auf der Agenda. Mittlerweile arbeiten rund 200 Mitarbeiter im Forschungszentrum und tüfteln an neuer Fahrzeugtechnik, alternativen Antrieben, Sicherheits- sowie Informationssystemen. Sehen Sie, was die BMW-Tüftler bislang so alles auf die Räder gestellt haben! Die spannendsten Zukunfts-Vehikel aus München finden Sie in der Bildergalerie.

Autor: Jan Kretzmann

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